Sie sind hier:

Kulturelle Bildung

Im Bundesland Bremen hat sich seit über 40 Jahren eine vielfältige Kooperationslandschaft entwickelt, in der Kulturinstitutionen, freie (sozio-)kulturelle Initiativen, Tanzcompagnien und Orchester sowie Künstlerinnen und Künstler Angebote für Kinder und Jugendliche an und mit Schulen machen. Innovative Projektideen wurden unterrichtsnah oder außerhalb des Unterrichts, an außerschulischen Lernorten oder auch im Schulgebäude umgesetzt. Die Zeitfenster finden sich im Ganztag, in Arbeitsgemeinschaften, Projekttagen – und Wochen oder in Formaten für bestimmte Jahrgänge.
Allen Maßnahmen liegt die Erfahrung zu Grunde, dass kulturelle Bildung ein gemeinsames Lernen und Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem familiärem, kulturellem und sozialem Hintergrund stärkt. Kulturelle Bildung trägt zur Entwicklung emotionaler und kognitiver Kompetenzen bei, ist zugleich Übungsfeld für ein tolerantes Miteinander und verbessert somit insgesamt die Bedingungen für eine gelingende Bildungsbiografie. Aus diesem Grunde fördert die Senatorin für Kinder und Bildung gezielt Maßnahmen und Projekte im Bereich der Künste und der kulturellen Schulentwicklung, die hier vorgestellt werden.

Partizipation in der kulturellen Bildung: "Es ist eine Frage der Haltung"

, jpg, 59.5 KB

13.11.2018 - Mit der Frage, wie partizipativ gestaltete Formate schulischer (kultureller) Bildung aussehen und gelingen können befassten sich rund 50 Lehrerinnen und Lehrer während des fünften "Entwicklungslabors" des Programms "Kreativpotentiale Bremen II" im LIS. Erziehungswissenschaftlerin Dr. Helle Becker führte ins Thema ein und stellte vor, wie Schülerinnen und Schüler in Schulentwick¬lungsprozessen als gleichwertige Partner beteiligt werden können. "Der Knackpunkt sind die Erwachsenen", so Dr. Becker, denn sie seien es, die Schülerinnen und Schülern Partizipations¬kompetenzen zutrauen und auch zuerkennen...

MEHR

Zwei Ressorts und Stiftung Mercator stärken gemeinsam die kulturelle Bildung im Land Bremen

, jpg, 38.9 KB
Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan und Winfried Kneip (v.l.)

19.12.2017 - "Kulturelle Bildung von Anfang an" – das ist das erklärte Ziel von zwei Förderprogrammen, die von der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Dr. Claudia Bogedan, dem Senator für Kultur, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, sowie Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, heute vorgestellt wurden. Mit einer Förderung durch die Stiftung Mercator in Höhe von insgesamt 400.000 Euro können in der dreijährigen Programmlaufzeit zwei erstmals ressortübergreifend unterzeichnete Vorhaben umgesetzt werden: "Kreativpotentiale Bremen" und "Alphabetisierung in den Künsten".

MEHR

Kreativpotentiale Bremen

Mit dem Programm "Kreativpotentiale Bremen", einer Initiative der Senatorin für Kinder und Bildung, gefördert von der Stiftung Mercator im Rahmen von "Kreativpotentiale" wird seit 2014 die kulturelle Bildung an Schulen im Land Bremen systematisch gestärkt, begleitet und weiter entwickelt mit dem Ziel sicherzustellen, das die Vorhaben qualitätsorientiert stattfinden und in der Schule nachhaltig verankert sind.

www.kreativpotentiale-bremen.de

Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Kulturellen Kinder- und Jugendbildung:

Eine richtungsweisende "Empfehlung zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung" hat die Kultusministerkonferenz im Jahr 2007 beschlossen und im Jahr 2013 aktualisiert:

Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung

Angebote und Fortbildungen beim Landesinstitut für Schule

Angebote und Fortbildungen des Landesinstituts für Schule im Bereich der ästhetischen Bildung und in den Fächern Kunst, Musik, Darstellendes Spiel:

www.lis.bremen.de

Kontakt | Kulturelle Bildung in Bremen

Frau Renate Raschen

Foto von Renate Raschen

20-2

Rembertiring 8-12
28195 Bremen