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Kulturbörse

„Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“

Moderatorin Manuela Weichenrieder, Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp, Dr. Andreas Mackeben, Abteilungsleiter/Der Senator für Kultur und Helmut Seidenbusch, Leiter Kulturelle Bildung/Stiftung Mercator. Foto: SKB

Das Programm Kreativpotentiale Bremen stärkt seit 2014 mit Unterstützung der Stiftung Mercator kulturelle Bildung an Bremer Schulen. Im Kreis der beteiligten Schulen, dem Team der Programmagentur Quartier gGmbH sowie Künstler:innen und Kultureinrichtungen wurde im Rahmen einer Feierstunde zum Transfer des Programms resümiert und Erlerntes dargeboten.

Im Anschluss fand die erste Bremer Kulturbörse statt: Pädagog:innen erhielten an den Infotischen verschiedener Kulturanbieter:innen Informationen zu künstlerischen und kulturvermittelnden Angeboten verschiedener Sparten wie Musik, Tanz, Theater, Literatur und Bildende Kunst.

In ungewöhnlichen Formaten wie einem Speed-Dating, anregenden Schnupper-Workshops und anschaulichen Präsentationen konnte jede Schule die für sie passenden Angebote finden. Es wurden auch kulturelle Bildungsangebote vorgestellt, die an einem externen Lernort, wie einem Museum, im Theater oder an einer Kulturerbestätte stattfinden. Bei Kaffee und Snacks erhielten die Besucher:innen außerdem Tipps zum Gelingen von Kulturkooperationen und kultureller Bildung in der Schule.

Die Kultur- und Theaterwissenschaftlerin, Kathrin Bretschneider zeigte am Beispiel ihrer Inszenierung "Shaking Hands With Ghosts" Impulse für die praktische Arbeit mit performativen Methoden (z.B. Audiowalk, Re-Enactment) zu Themen im regionalen Umfeld. Ihr Beispiel beschäftigt sich mit der dramatischen Schließung der AG Weser. Durch den Einsatz von Sound-Collagen und das symbolische Wiederholen zentraler Handlungen der Geschichte wird die Vergangenheit der Werft direkt vor Ort am Originalschauplatz heraufbeschworen und sinnlich erlebbar gemacht. Im Zentrum steht die Frage nach der "guten Arbeit".

Das Programm Kreativpotentiale Bremen unterstützt Schulen, die sich auf den Weg machen wollen, ein kulturelles Profil zu entwickeln. Es fördert die Vernetzung der Schulen untereinander und ihre Kooperationen mit Kultureinrichtungen, Stadtteileinrichtungen und freien Künstler:innen. Dabei wird sichergestellt, dass solche Vorhaben zunehmend systematisch und qualitätsorientiert stattfinden. In die Umsetzung des Programms ist die Quartier gGmbH als Programmagentur, Vernetzungs- und Kontaktstelle eingebunden, in der Steuerung des Programms wirken der Senator für Kultur und das Landesinstitut für Schule mit. Die Stiftung Mercator unterstützt "Kreativpotentiale" im Rahmen ihres Förderschwerpunkts Kulturelle Bildung noch bis Ende des Jahres, danach wird die Netzwerkarbeit weitergeführt und Fortbildungen zu gelingender kultureller Bildung weiter angeboten .