Sie sind hier:

BRISE

, png, 35.2 KB

Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung

, png, 59.0 KB

BRISE ist die Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung. Mit dieser Initiative stellt die Stadt Bremen die Entwicklung von Kindern in ihren ersten Lebensjahren in den Mittelpunkt und setzt sich dafür ein, dass Kinder und ihre Familien in diesem Lebensabschnitt noch wirkungsvoller unterstützt werden. Dafür werden 1000 Bremer Familien im Rahmen einer Langzeitstudie begleitet. Die Langzeitstudie BRISE richtet sich an Familien , die bis etwa Anfang 2019 ein Kind erwarten bzw. deren Kind nicht älter als 10 Wochen ist. Diese Kinder und ihre Familien möchte BRISE über mehrere Jahre in den Bremer Strukturen begleiten und dabei untersuchen, wie sich eine langfristig angelegte frühkindliche Förderung auf die Entwicklung der Kinder auswirkt.

BRISE wird in den folgenden Bremer Ortsteilen durchgeführt: Alte Neustadt, Aumund-Hammersbeck, Blockdiek, Blumenthal, Buntentor, Burgdamm, Ellenerbrok-Schevemoor, Fähr-Lobbendorf, Gartenstadt Süd, Grohn, Hemelingen, Hohentor, Huckelriede, Kattenesch, Kattenturm, Kirchhuchting, Lesum, Lüssum-Bockhorn, Mittelshuchting, Neue Vahr Nord, Neue Vahr Südost, Neue Vahr Südwest, Sebaldsbrück, Sodenmatt, Südervorstadt, Vegesack, Woltmershausen.

Ein Teil der BRISE-Familien wird darin unterstützt, eine Maßnahmenkette aus mehreren Programmen zu durchlaufen, sodass eine Förderkette entsteht; die meisten Familien entscheiden selbstbestimmt, an welchen Angeboten aus dem Bereich Frühe Hilfen und Frühkindlicher Bildung sie und ihr Kind teilnehmen. Ziel ist es, Familien vom Ende der Schwangerschaft bis zur Einschulung des Kindes zu begleiteten.

Etwa ein bis zwei Mal im Jahr werden die teilnehmenden Familien befragt und die Kinder in den Blick genommen. So erhalten die Eltern regelmäßig zusätzliche Informationen zu der Entwicklung ihres Kindes. Zudem wird den Familien im Rahmen von BRISE eine qualifizierte Ansprechperson zur Seite gestellt und für ihren Aufwand werden die Familien entschädigt. Die Wissenschaft und die Stadt Bremen wie auch weitere Kommunen gewinnen durch BRISE neue Erkenntnisse über die Wirkungen frühkindlicher Förderung.

Hinter der Langzeitstudie BRISE stehen der Senat der Freien Hansestadt Bremen mit der Senatorin für Kinder und Bildung, der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport und der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie das Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Jacobs Foundation und eine Vielzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Eine ressortübergreifende Koordinierungsstelle ist bei der Senatorin für Kinder und Bildung eingerichtet. Sie erreichen diese unter brise@kinder.bremen.de .

Weitere Informationen: