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Werkschule Bremen

Unser Ziel ist es, alle Kinder und Jugendlichen mit ihren Talenten und Fähigkeiten dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen. Nicht jeder Schülerin und jedem Schüler fällt das theoretische Lernen leicht, viele brauchen mehr Praxis und gezielte Unterstützung. Diese Ziele werden im Bildungsgang Werkschule mit viel Engagement verfolgt. Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Lehrmeisterinnen und Lehrmeister kümmern sich um die Jugendlichen, die in Projekten arbeiten und ihre Stärken kennenlernen. Es geht im Rahmen des Unterrichts darum, bessere Grundfertigkeiten zu erlernen, psychische Stabilität und Sicherheit bei der Wahl des Berufes zu gewinnen. Die Werkschul-Teams motivieren und geben Jugendlichen Zeit, sich persönlich und sozial zu stabilisieren.

Jede Werkschule hat sich auf bestimmte Dienstleistungen und Produktionen spezialisiert – von der Metallverarbeitung über Mode und Textil bis zur Gartenarbeit, dem Kochen und Servieren. Praktika gehören in der Werkschule dazu. Die Bandbreite ist groß. Überzeugen sie sich selbst:

Werkschulbroschüre als Download (pdf, 6.4 MB)

Fünf gute Gründe für die Werkschule

+ Praktisches & lebensnahes Lernen

Die Werkschule hebt die Trennung von Theorie und Praxis auf. Im projektorientierten Unterricht können die Lehrmeisterinnen und Lehrmeister durch ihren beruflichen Hintergrund für die Schülerinnen und Schüler den Bezug zur Arbeitswelt herstellen.

+ Mehr Zeit für den Schulabschluss

Schülerinnen und Schüler haben in der Werkschule ein Jahr mehr Zeit als in den Oberschulen, um die Erweiterte Berufsschulreife zu erreichen.

+ Lernen in kleinen Klassen

In der Werkschule lernen nicht mehr als 16 Jugendliche gemeinsam in einer Klasse. Die Klassenleitung begleitet sie durchgängig für die gesamte Werk­schulzeit.

+ Fit werden für die Berufswelt

In der Werkschule gibt es viel Zeit für Praktika: Mindestens drei im Umfang von drei bis sechs Wochen werden absolviert. Hier können die Jugendlichen ihre Stärken und Neigungen kennenlernen und sich erproben. Daneben sind Berufsorientierung und Bewerbungstraining feste Unterrichtsbestandteile, um die Berufswahlkompetenz zu sichern und zu stärken.

+ Fit werden für's Leben

Auch um den Erwerb sozialer Kompetenzen und psychischer Stabilität geht es in der Werkschule. Deshalb wird jede Schule von einer Sozialpädagogin oder einem Sozialpädagogen unterstützt und hat Angebote zur Konfliktbewältigung, zur Teamfähigkeit oder aus der Erlebnispädagogik.

Bewerbung

Bedingung für die Aufnahme in die Werkschule ist ein vorher geführtes Vorstellungsgespräch. Danach findet das Bewerbungs- und Auswahlverfahren statt. Die Bewerbung muss bis spätestens 31. Mai eines jeden Jahres direkt an die ausgewählte Werkschule gerichtet werden. Bewerben können sich Jugendliche der 8. Klassen, bei Förderzentren auch aus den 9. Klassen. Füllen Sie bitte den Bewerbungsbogen vollständig aus und fügen ihn unterschrieben Ihren Bewerbungsunterlagen bei.

[LISTE Bewerbungsbogen Werkschule (pdf, 606.5 KB)

Kontakt

Frau Gabriele Ackermann

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