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Bremen baut Bildung

Aktuelle Projekte

An dieser Stelle werden wir ab Sommer 2019 über alle größeren Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Bremer Schulen informieren. So sollen die Planungsprozesse und Baufortschritte für alle transparent gemacht werden.

Bis es soweit ist, gibt es hier bereits vorab Infos zu ausgewählten Schulbaumaßnahmen:

Baukultur gehört zur Bildung

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Senatorin Dr. Claudia Bogedan über "Bremen baut Bildung"

Bremen baut Bildung – das gilt für verlässliche Strukturen, Möglichkeiten einer durchgehenden Bildungsbiografie und auch für Gebäude. Dieser Bildungsbau fängt bei den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung an. Hierzu gehört aber auch die Campus-Idee, die der durchgehenden Bildungsbiografie Rechnung trägt. Nicht zuletzt sind die Sanierung und der Neubau von Schulgebäuden dringend notwendig in Bremen und gehören aktuell und in der kommenden Zeit zu den größten Herausforderungen.

Baukultur gehört zur Bildung dazu, denn die Gestaltung unserer Kita- und Schulgebäude als Lern- und Lebensort sowie deren Verankerung in den Stadtteilen können und sollten identitätsstiftend sein. Schulen sind nicht mehr nur Orte des Unterrichts, sondern Orte der Integration, Inklusion und des Ganztags. Schulgebäude werden Bildungs- und Kommunikationsstützpunkte. Das alles erfordert neue pädagogische Räume und neue Herangehensweisen bei der Vorbereitung des Baus und dessen Umsetzung.

Mit dem Schulstandortprogramm wurde im November 2018 eine Planungsgrundlage geschaffen. Die Ziele sind ambitioniert, der Weg sicherlich nicht ohne Hürden – aber er ist dringend notwendig und lohnt sich.

Broschüre: Bremen baut Bildung

Lesen Sie hier nach, welche Schulbaumaßnahmen aktuell umgesetzt werden oder vor kurzem fertiggestellt wurden. Die Broschüre informiert außerdem über die Sofortprogramme Kita und Schule und das Schulstandortprogramm bis 2025.

Broschüre als Download (pdf, 12.6 MB)

Schulstandortprogramm – Neubau und Ausbau von Schulen bis 2025

Im November 2018 hat die Senatorin für Kinder und Bildung eine Schulstandortplanung für alle öffentlichen allgemeinbildenden Schulen der Stadtgemeinde Bremen vorgelegt. In ihr werden konkrete schulstrukturelle und -kapazitäre Ausbaupfade der Grundschulen, Oberschulen und Gymnasien in den Stadtteilen präsentiert.

Die Planung ist notwendig, weil Bremen wächst. Neue Wohngebiete entstehen und die Platznot an manchen Schulen ist groß. Bis 2025 steigen die Schülerzahlen gesamtstädtisch im Grundschulbereich um 18,8 Prozent, im Bereich der Oberschulen und Gymnasien um 13,5 Prozent. Neben der massiven Ausweitung der räumlichen Kapazitäten, dem notwendigen Ausbau für den sonderpädagogischen Förderbedarf W+E sowie den Ganztagsbetrieb an bestehenden Standorten, sind neun Schul-Neugründungen vorgesehen.

Mit dem nächsten Schritt werden Maßnahmen nach Dringlichkeit in eine Reihenfolge gebracht und in verschiedene Abschnitte sortiert. Die kommenden Schülerzahl-Prognosen werden jährlich der Deputation vorgelegt. Daraufhin wird geprüft, ob Maßnahmen angepasst werden müssen. Der Standortplan ist dynamisch. Akteure in den Stadtteilen und der Deputation werden jeweils eingebunden.

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