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"Dem Hass keine Chance": Bildungssenatorin vergibt Jugendpreis des Senats

07.06.2017 - Bremens Schülerinnen und Schüler geben "dem Hass keine Chance"! Mit insgesamt 37 Wettbewerbsbeiträgen haben sie eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich kreativ und auch ernsthaft mit den Themen Hass und Gesellschaft auseinandersetzen können. Der Jugendpreis des Bremer Senats legt in diesem Jahr mit dem Motto "Wie man es in den Wald ruft" ein besonderes Augenmerk auf die Themen Fremdenfeindlichkeit, Hassreden und Mobbing.

Bei einer Feierstunde übergab Senatorin Dr. Claudia Bogedan gemeinsam mit der Jury die Preise im Bremer Rathaus. "Eure Beiträge haben gezeigt, dass wir in einer offenen, multikulturellen, freien und toleranten Gesellschaft leben, wo gerade die Schule eine wichtige Institution ist, in der Schüler unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft miteinander lernen und vor allem auch Freundschaften schließen. Eure Beiträge sind es, die wirklich aufzeigen wie das Miteinander von morgen aussehen kann und wird." lobte sie das Engagement der Schülerinnen und Schüler.

Folgende Senatspreise wurden vergeben:

  • 1.000 Euro an die Gesamtschule Mitte (Josepa Bauer, Helena Becker, Maja Herms, Emma Himmelreich, Eva Keßler).
    In einer selbst organisierten Projektwoche haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Courage, Cybermobbing, Rassismus und Hatespeech auseinander gesetzt. Sie haben sich auf vielfältige und sehr umfangreiche Art und Weise dem Thema Fremdenfeindlichkeit genähert.

  • 1.000 Euro an die Musiktheater-AG der Schule an der Nordstraße
    In dem Theaterstück „Heba und Nagham“ hat sich die Grundschule besonders mit dem Thema „Flucht“ beschäftigt. Gesammelte Spenden bei den Theateraufführungen gingen an den Verein Kindertränen e.V..

  • 500 Euro an das Theater- und Musikprojekt „Unsere Träume“ der Schule an der Horner Heerstraße
    Das aufwändige Projekt der Grundschule handelt von Träumen und Wünschen an das Leben. Dabei wird auch thematisiert, wie Streit spielerisch umgangen werden kann, Konflikte bewältigt werden können und ein soziales Miteinander aussieht.