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Informationsseite Corona

Aktueller Stand und neueste Dokumente

Stand: 22.01.2021, 10:30 Uhr

Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsident:innen und der Kanzlerin zu Kitas und Schulen im Zeitraum 1. bis 14.2.2021
Senatsbeschluss zu Kita und Schulen für den Zeitraum vom 1. bis 14. Februar: Pressemitteilung vom 21.01.2021

Testergebnisse
Ergebnisse der Testungen für Schülerinnen und Schüler und Beschäftigte an Schulen der Stadt Bremen: Pressemitteilung vom 21.01.2021

Kinderkrankengeld

Maßnahmen nach den Beschlüssen der Kanzlerin/Ministerpräsidentenkonferenz vom 05.01.2021 und des Senats vom 06.01.2021

Kita
Für die Stadtgemeinde Bremen gilt nach wie vor grundsätzlich der "eingeschränkte Regelbetrieb – Stufe 1" des Reaktionsstufenplanes in Kitas vom 22.12.2020 (pdf, 243.4 KB). Die Anwendung des Reaktionsstufenplans ist seit dem 22.12.2020 zusätzlich mit Kriterien hinterlegt worden. Mit einem "Ampel-System" wurde ein standardisiertes und indikatorengestütztes Verfahren implementiert, um einrichtungsscharf dem Infektionsgeschehen begegnen zu können. Diese Maßnahmen können zeitweise zu Einschränkungen im Betreuungsumfang führen.

Schule
Die "Übergangswoche" für Schulen des Landes Bremen fand wie geplant vom 11. bis 15.01.2021 statt. In der Stadt Bremen wurden Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis vom 07. bis 17.01. wie geplant auf Covid19 getestet. Die Anwesenheitspflicht bleibt bis zum 31.01. ausgesetzt. Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 6 wird eine Teilnahme am Präsenzunterricht ermöglicht und empfohlen, den Klassen 7 bis 9 wird ein Distanz- und Präsenzunterrichtsangebot gemacht. Für die Abschlussklassen gibt es Unterricht im Wechselmodell.

Infos für Kitas für die Zeit ab dem 04.01.2021, Kriterien zur Umsetzung des Reaktionsstufenplans für einzelne Kitas sowie Möglichkeiten zur Testung

Künftig soll ein verbindlicher Kriterienkatalog dazu dienen, den Reaktionsstufenplan nicht mehr nur landesweit, sondern in jeder einzelnen Einrichtung sicher anzuwenden. Die konkrete Situation vor Ort wird dazu ausschlaggebend sein. Zudem führt eine Verschärfung der Infektionslage in der Stadt Bremen ("Hot-Spot-Strategie" ab 7-Tage Inzidenz von >200) direkt zu einem stadtweiten Übergang in die Notbetreuung in Kitas (Reaktionsstufe 3). Kita-Trägern wird zudem die Möglichkeit gegeben, ihren Beschäftigten am Anfang des Jahres eine flächendeckende Covid19-Testung anzubieten.
Trägeranschreiben, neue Kriterien zur Umsetzung des Reaktionsstufenplan in Kitas vom 22.12.2020 (pdf, 243.4 KB)


Häufig gesucht

Prozessbeschreibungen zum Umgang mit COVID-19 in:
- Kitas | 02.01. (pdf, 799.1 KB)
- Schulen | 01.12. (pdf, 336.8 KB)

Reaktionsstufenpläne vom 13.10
- Kita (pdf, 389.5 KB)
- Schulen (pdf, 101.4 KB)

Einrichtungsscharfe Maßnahmen
- Kitas | 22.12. (pdf, 243.4 KB)
- Schulen | 13.12. (pdf, 92.7 KB)

Rahmenkonzepte vom 14.07.2020
- Kitas (pdf, 672.1 KB)
- Schulen (pdf, 1.2 MB)

Rahmen

Maßgeblich für die Betreuung in Kitas und den Unterricht in Schulen der Stadt Bremen sind weiterhin die jeweiligen Rahmenkonzepte für das Kita- und Schuljahr 20/21, die am 14. Juli vorgelegt worden sind sowie die jeweiligen Reaktionsstufenpläne für Kita und Schule. Diese Pläne greifen nicht "automatisch und pauschal", sondern sind an das direkte Infektionsgeschehen der einzelnen Institutionen gekoppelt, weil die Zahl der positiv Getesteten in den Kitas und verschiedenen Schulstufen sehr unterschiedlich ist. SKB reagiert auf diese Situation mit schulscharfen Maßnahmen, die auf Kriterien wie Infektionsgeschehen, Quarantänezahlen, Situation im Kollegium, enge Räume etc. beruhen.

Für die digitale Einordnung wurde der Deputation der Orientierungsrahmen "Bildung in der digitalen Welt" vorgelegt. Weitere Hinweise zum Digitalen Unterricht sind in den Rahmenkonzepten und Info-Schreiben zu finden.
Zudem wurden Handreichungen für das Distanzlernen und den Hybridunterricht verfasst.
Lernsituationen in Präsenz und Distanz gestalten und verknüpfen: Handreichung für Lehrkräfte und Schulleitung (pdf, 3.3 MB)


Entschädigung für Eltern bei Einrichtungsschließungen

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können erwerbstätige Sorgeberechtigte, die ihre Kinder selbst betreuen müssen, weil Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen vorübergehend geschlossen wurden oder deren Betreten untersagt wurde eine Entschädigung erhalten. In der Stadtgemeinde Bremen ist für die Antragstellung das Ordnungsamt zuständig.
Weitere Informationen und Antragsformulare

Themen

rund um Corona

Klicken Sie auf einen der folgenden Blöcke, um mehr zu erfahren.

Kitas der Stadt Bremen
In den 435 Kitas der Stadt Bremen sind 8 Kinder, 47 pädagogische Kräfte und keine weiteren Beschäftigten in Kitas positiv getestet. Dargestellt werden die Zahlen der akuten Infektionsfälle, gemeldet vom Gesundheitsamt.
Beschäftigte in den Kitas der Stadt Bremen haben weiterhin die Möglichkeit sich anlass- und symptombezogen per Anmeldung über die Träger testen zu lassen.

Seit Beginn des Kita-Jahres wurden insgesamt 52 Kinder und 199 Beschäftigte in Kitas positiv getestet.

Schulen der Stadt Bremen
In der Stadt Bremen werden vom Gesundheitsamt 181 Schulen mit zirka 73.833 Schülerinnen und Schülern erfasst.

Dargestellt werden im folgenden die Zahlen der akuten vom Gesundheitsamt erhobenen und an SKB übermittelten Infektionsfälle.

Die Zahlen zu den positiv getesteten Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und den pädagogischen Mitarbeitenden basieren auf den jeweils an SKB gemeldeten Zahlen des Gesundheitsamtes Bremen. "Ausbrüche" bedeuten mehr als zwei Neuinfektionen in einer Einrichtung

An den 141 öffentlichen Schulen der Stadt Bremen sind 1.280 Schülerinnen und Schüler sowie 137 Lehrkräfte/ pädagogisches Personal in Quarantäne. Diese Zahlen werden von den einzelnen Schulen an SKB gemeldet.

Schülerinnen und Schüler, die im Infektionsfall zur Kontaktgruppe 1 in der Schule gehören, müssen in Klassen/ Realkohorten in Quarantäne. Die Quarantäne-Zeit kann durch einen freiwilligen Schnelltest nach 5 Tagen verkürzt werden. Wer negativ "schnellgetestet" ist, darf wieder in die Schule. Die Schnelltests werden seit Dienstag, 1. Dezember, angewendet. Täglich sind bis zu 500 Tests möglich.

Beschäftigte in den Schulen der Stadt Bremen haben weiterhin die Möglichkeit sich anlass- und symptombezogen per Anmeldung testen zu lassen.

Testungen im Dezember 2020 (1. bis 23.12.)
Schüler*innen-Freitestungen in der MVZ:
2.126 Schüler*innen
Testungen von Schul- und Kita-Beschäftigten in der MVZ und der BOS-Ambulanz:
836 Lehrkräfte und Kita-Mitarbeiter*innen

Zahlen und Infos für Bremerhaven sind beim Magistrat der Stadt zu erfahren.

Daten der Kultusministerkonferenz für alle Bundesländer

Die Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht Zahlen der Bundesländer, auch die des Landes Bremen. Die jeweiligen Zahlen der akuten Neuinfektionen werden - wie immer - von den Gesundheitsämtern Bremen und Bremerhaven erhoben. Die Quarantänezahlen der öffentlichen Schulen werden für die Stadt Bremen von den einzelnen Schulen an die SKB gemeldet. Für Bremerhaven werden die Daten separat gesammelt. Diese Daten-Sammlung wird zu einem zwischen den Bundesländern geeinten jeweiligen Stichtag von SKB an die KMK geschickt.

KMK-Zahlen zur Corona-Lage an Schulen

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Anmeldung im Testzentrum am Wall, eines von vier Testzentren in der Stadt Bremen.

Testungen für Schulen - Update1
Seit dem 7. Januar werden Beschäftigte an Schulen sowie Schülerinnen und Schüler in der Stadt Bremen in vier Testzentren sowie durch mobile Teams, die direkt in Grundschulen und Förderzentren tätig sind, getestet. Die Testungen werden als PCR-Tests mit Analyse in einem Labor durchgeführt, es sind keine Schnelltests. Wattestäbchen für den Abstrich werden von geschultem Personal in den Rachen und nicht durch die Nase geführt. Bremer Labore werden nicht mit den vielen Analysen, die in kurzer Zeit innerhalb von 24 bis 36 Stunden durchgeführt werden, "belastet". SKB arbeitet dafür mit einem Labor und dem Medizinischen Versorgungszentrum zusammen, die schon seit Ende November für die Testungen der Beschäftigten an Kitas und Schulen sowie Schülerinnen und Schüler, die in Quarantäne sind, zuständig sind.

Positivfälle, die durch die Reihentestungen an den Testzentren und Schulen entdeckt werden, werden natürlich dem Gesundheitsamt gemeldet - wie es sonst auch üblich ist. Somit fließen diese auch in die Statistik ein, die unter anderem als Grundlage für den Inzidenzwert dient. Die Anzahl der Testungen ist sehr hoch. Diese fließt deshalb nicht in die Statistik des Gesundheitsamtes ein. Dabei handelt sich aber lediglich um die Anzahl der Testungen, nicht um die Anzahl der Positivfälle. Es wird erwartet, Positivfälle zu entdecken - wiein allen gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Weiterhin - wie schon seit Juni 2020 - können sich Beschäftigte aus Schulen und Kitas anlass- und/ oder symptombezogen testen lassen.

Testungen für Schüler*innen und Beschäftigte an Schulen - Was, wann, wie, wo

Pressemitteilung "Testmöglichkeiten für alle Beschäftigten, Schülerinnen und Schüler der Stadt Bremen sowie Beschäftigte von KiTa Bremen" vom 05.01.2021]

Für alle Beschäftigten der weiterführenden Schulen der Stadt Bremen besteht schon am 07. und 08.01.2021 die Möglichkeit zur Testung während der zugewiesenen Zeitfenster im jeweilig benannten Testzentrum. Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte an Grundschulen und Förderzentren werden in zugewiesenen Zeitfenstern (vom 10.01. bis 16.01.2021) von mobilen Test-Teams (medizinisch geschultes Personal) direkt in der Schule besucht. Für alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden und beruflichen Schulen finden die freiwilligen Tests im Zeitraum vom 09.01. bis 17.01.2021 während des der Schule zugewiesenen Zeitfensters im jeweilig benannten Testzentrum statt.
Nachfolgend finden Sie die notwendigen Unterlagen, um die geplanten freiwilligen Testverfahren an Ihren Schulen durchführen zu können.

Testungen für Kitas
Vom 6. bis 8. Januar wurden Reihentestungen für die Mitarbeitenden der stadtbremischen Kitas von Kita Bremen angeboten.
Informationen von Kita Bremen

Zudem wurden von der Senatorin für Kinder und Bildung allen Trägern die finanzielle Möglichkeit gegeben, Testungen anzubieten.

Aktuelles

Für die Stadtgemeinde Bremen gilt nach wie vor grundsätzlich der „eingeschränkten Regelbetrieb – Stufe 1“ des Reaktionsstufenplans Reaktionsstufenplan in Kitas vom 22.12.2020 (pdf, 243.4 KB). Die Anwendung des Reaktionsstufenplans ist seit dem 22.12.2020 zusätzlich mit Kriterien hinterlegt worden. Mit einem „Ampel-System“ wurde ein standardisiertes und Indikatoren gestütztes Verfahren implementiert, um einrichtungsscharf dem Infektionsgeschehen begegnen zu können. Diese Maßnahmen können zeitweise zu Einschränkungen im Betreuungsumfang führen.
Umsetzung Beschlüsse MPK/ Kanzlerin - Elternanschreiben vom 7.1.2021 (pdf, 367 KB)
Umsetzung Beschlüsse MPK/ Kanzlerin - Trägeranschreiben vom 7.1.2021 (pdf, 367.2 KB)
Prozessbeschreibung Kita vom 2.1.2021 (pdf, 799.1 KB)

Infos für Kitas für die Zeit ab dem 4. Januar 2020, Kriterien zur Umsetzung des Reaktionsstufenplans für einzelne Kitas sowie Möglichkeiten zur Testung
Künftig soll ein verbindlicher Kriterienkatalog dazu dienen, den Reaktionsstufenplan nicht mehr nur landesweit, sondern in jeder einzelnen Einrichtung sicher anzuwenden. Die konkrete Situation vor Ort wird dazu ausschlaggebend sein. Zudem führt eine Verschärfung der Infektionslage in der Stadt Bremen ("Hot-Spot-Strategie" ab 7-Tage Inzidenz von >200) direkt zu einem stadtweiten Übergang in die Notbetreuung in Kitas (Reaktionsstufe 3). Kita-Trägern wird zudem die Möglichkeit gegeben, ihren Beschäftigten am Anfang des Jahres eine flächendeckende Covid19-Testung anzubieten.
Trägeranschreiben, neue Kriterien zur Umsetzung des Reaktionsstufenplan in Kitas vom 22.12.2020 (pdf, 243.4 KB)

Nach Beschluss der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten vom 13.12.2020:
In Bremen bleiben Kitas grundsätzlich geöffnet, es wird eine Betreuung sichergestellt. Wenn es für Eltern möglich ist, sollen Kinder zu Hause betreut werden. Für angepasste und weitreicherende Urlaubsregelungen für Eltern ist der Bundesgesetzgeber verantwortlich.

Infos zur Kita-Situation ab 16.12.2020
- Schreiben an Erziehungsberechtigte (pdf, 135.4 KB)
- Schreiben an die Träger und Fachkräfte (pdf, 139.8 KB)

Generelles
Das Infektionsgeschehen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung der Stadt Bremen ist im Vergleich zur Situation der gesamten Stadt gering, steigt aber an. Die Zahlen zeigen, dass Kinder, anders als Erwachsene, weiterhin wenig betroffen sind. Deshalb ist es wichtig, den Schutz in den Kindertageseinrichtungen mit Maßnahmen zu erhöhen, die vor allem durch Erwachsene, also die Beschäftigten, geleistet werden. Infektionsketten sollen so möglichst durchbrochen werden.
Unser Ziel ist: Kitas sollen weiter für alle Kinder geöffnet bleiben. Wir wollen weniger Kinder in Quarantäne schicken müssen und die Schließung von Gruppen oder Einrichtungen aufgrund von fehlenden Fachkräften minimieren.
Die Träger sind daher aufgefordert, in Ihren Einrichtungen gemäß Reaktionsstufenplan den "eingeschränkten Regelbetrieb – Stufe 1" mit folgenden Maßgaben umzusetzen:

  1. Arbeit in Stammgruppen, eine Fachkraft arbeitet nicht mehr als in zwei Gruppen.
  2. Maximal zwei Gruppen können im INNENBEREICH übergreifend arbeiten.
  3. Die Beschäftigten sollen überall dort wo es möglich ist, den Abstand zu Kolleginnen und Kollegen einhalten
  4. Wenn aufgrund des weniger flexiblen Personaleinsatzes der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang nicht gewährleistet werden kann, ist dies dem Landesjugendamt anzuzeigen. Ein Betreuungsumfang von mindestens 30 Stunden mit Mittagsverpflegung soll gewährleistet bleiben. Generell sind Abweichungen vom vereinbartem Betreuungsumfang nicht möglich bei Kindeswohlgefährdungen oder besonderen Härtefällen.

Weitere Infos für Eltern sowie Beschäftigte in Kitas im Infoschreiben zum weiteren Vorgehen in den Angeboten der Kindertagesbetreuung vom 9.11.2020 (pdf, 148.3 KB)

Unsicherheiten bei der Kindertagesbetreuung sind anstrengend und belastend für alle – für Kinder, Eltern und auch für Beschäftigte. Hintergrund für die Entscheidung, den Betreuungsumfang weitestgehend zu erhalten, sind das vergleichsweise geringe Infektionsgeschehen im Kitabereich - trotz stark steigender Inzidenzwerte in der Stadt Bremen insgesamt - sowie die immensen Auswirkungen, die die weitgehende Isolation bei Kindern (und auch Jugendlichen) während des Lockdowns im Frühjahr verursacht hat.

Der Kita-Reaktionsstufenplan orientiert sich in Absprache mit den Trägern direkt an der Situation in Kitas. Das Infektionsgeschehen steigt in den Kitas nicht analog zum Gesamtgeschehen an. Deshalb wird der Reaktionsstufenplan nicht an Inzidenzwerte gekoppelt, sondern an die Situation der Kitas. Das Infektionsgeschehen wird von den Gesundheitsämtern in Bremen und Bremerhaven weiter intensiv beobachtet und es werden der konkreten Situation und dem Standort angepasste Maßnahmen von den Gesundheitsämtern ergriffen.

Dokumente, Anschreiben & Mitteilungen                    Was bedeutet eingeschränkter Regelbetrieb?

Rechtliche Grundlage

§16 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2"

  

Alle Kinder kommen wieder in die Einrichtung. Sie werden wieder in ihren vertrauten Stammgruppen betreut; dies bedeutet auch, dass Geschwisterkinder teilweise nicht mehr in einer Gruppe sind. Die Stammgruppen in der Einrichtung haben grundsätzlich wieder die Gruppengröße
wie vor Corona.

Wenn möglich, werden die Kinder in dem "üblichen" Stundenumfang betreut, insbesondere die Kinder, die vorher auch schon im Notdienst betreut wurden. Einschränkungen können aufgrund von fehlendem Personal notwendig sein. Bei Kindern, bei denen der Kita-Besuch im Schutzkonzept verankert ist (Kindeswohl), und bei besonderen Härtefällen soll der Betreuungsumfang nicht reduziert werden. Zudem sollen berufstätige Erziehungsberechtigte prioritär bei der Vergabe von Betreuungsumfängen berücksichtigt werden.

Gruppenübergreifende Angebote und offene Konzepte können derzeit nicht umgesetzt werden, d.h. z.B. gruppenübergreifende Angebote für Vorschulkinder sind nicht möglich. Die Gruppen sollen möglichst getrennt voneinander in den jeweiligen Gruppenräumen (und Differenzierungsräumen) betreut werden.

Werden Sanitärräume notwendigerweise von mehr als einer Gruppe genutzt, sind geplante Nutzungen (z.B. gemeinsames Händewaschen vor dem Essen) zeitlich versetzt zu planen. Die Nutzung "nach Bedarf" ist selbstverständlich durchgängig möglich, auch von zwei Kindern aus unterschiedlichen
Gruppen. Kurzzeitige Begegnungen von Kindern aus unterschiedlichen Gruppen auf den Fluren haben keine weiteren Folgen aus Sicht der Infektionskette.
Gibt es in der Einrichtung einen separaten Raum zum Essen ("Kinderrestaurant") ist dieser von den Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten zu nutzen.

Alle Erziehungsberechtigten, die die Einrichtung betreten, müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Unter den Fachkräften und gegenüber den Erziehungsberechtigten müssen die Abstandregeln eingehalten werden. Es müssen weiterhin die Hygieneregeln eingehalten werden. Wenn möglich sollten die Bring- und Abholzeiten entzerrt werden.

Es wird in der Einrichtung täglich dokumentiert, welche Kinder von welchem Personal betreut werden.
Zu Kindern, die auf Wunsch der Eltern oder aus gesundheitlichen Gründen derzeit keine Kita besuchen, soll der Kontakt aufrechterhalten
werden.

Testungen-Update1
Seit dem 7. Januar werden Beschäftigte an Schulen sowie Schülerinnen und Schüler in der Stadt Bremen in vier Testzentren sowie durch mobile Teams, die direkt in Grundschulen und Förderzentren tätig sind, getestet. Die Testungen werden als PCR-Tests mit Analyse in einem Labor durchgeführt, es sind keine Schnelltests. Wattestäbchen für den Abstrich werden von geschultem Personal in den Rachen und nicht durch die Nase geführt. Bremer Labore werden nicht mit den vielen Analysen, die in kurzer Zeit innerhalb von 24 bis 36 Stunden durchgeführt werden, "belastet". SKB arbeitet dafür mit einem Labor und dem Medizinischen Versorgungszentrum zusammen, die schon seit Ende November für die Testungen der Beschäftigten an Kitas und Schulen sowie Schülerinnen und Schüler, die in Quarantäne sind, zuständig sind.

Positivfälle, die durch die Reihentestungen an den Testzentren und Schulen entdeckt werden, werden natürlich dem Gesundheitsamt gemeldet - wie es sonst auch üblich ist. Somit fließen diese auch in die Statistik ein, die unter anderem als Grundlage für den Inzidenzwert dient. Die Anzahl der Testungen ist sehr hoch. Diese fließt deshalb nicht in die Statistik des Gesundheitsamtes ein. Dabei handelt sich aber lediglich um die Anzahl der Testungen, nicht um die Anzahl der Positivfälle.

Weiterhin - wie schon seit Juni 2020 - können sich Beschäftigte aus Schulen und Kitas anlass- und/ oder symptombezogen testen lassen.

Maßnahmen nach den Beschlüssen der Kanzlerin/ MPK vom 5.1.2021 und des Senats vom 6.1.2021
Die "Übergangswoche" für Schulen des Landes Bremen findet wie geplant vom 11. bis 15.1. statt.
In der Stadt Bremen werden Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler vom 7. bis 17.1. 2021 auf freiwilliger auf Basis auf Covid19 getestet. Die Anwesenheitspflicht bleibt bis zum 31.1. ausgesetzt. Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 6 wird eine Teilnahme am Präsenzunterricht ermöglicht und empfohlen, der der Klassen 7 bis 9 ein Distanz- und Präsenzunterrichtsangebot. Für die Abschlussklassen gibt es Unterricht im Wechselmodell.
Details zum Rahmen des Schulbetriebs ab dem 18.1.2021 (pdf, 64.7 KB)

In der Woche vom 11.01.2021- 15.01.2021 wird auf Grundlage der seit dem 16.12.2020 geltenden schulorganisatorischen Festlegungen in den Schulen weitergearbeitet. Das heißt:

  • Die Schulpräsenzpflicht bleibt aufgehoben. Erziehungsberechtigte und volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, ob sie am Präsenzunterricht teilnehmen.
  • Geplante Klausuren und Projektpräsentationen mit Abschluss- und Versetzungsrelevanz können geschrieben bzw. durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler sind dann zur Teilnahme verpflichtet.
  • Die Schulen stellen Angebote im Distanzlernen sicher.
  • Die Dienstpflicht der Lehrkräfte und Beschäftigten bleibt unberührt. Über den konkreten Einsatz entscheiden die Schulleitungen.

Diese Gelenk- oder Übergangszeit, bzw. der Zeitraum vom 7. bis 17.1. 2021 wird genutzt, um für alle Beschäftigten und alle Schüler*innen der Stadtgemeinde Bremen eine freiwillige und kostenlose Testmöglichkeit zu ermöglichen. Damit will SKB nach den Weihnachtsferien einen zusätzlichen Beitrag für einen sicheren Start in den angebotenen Präsenzunterricht leisten.

Infos für Schulen für die Zeit nach den Weihnachtsferien, Übergangswoche vom 11.bis 15.1.2021
- Brief an alle Schulleitungen zur Organisation (pdf, 52 KB)
- Spezifizierung der Prüfkriterien schulorganisatorische Maßnahmen (pdf, 92.7 KB)

Der Bremer Senat hat am 15.12.2020 auf Grundlage des Gesprächs der Kanzlerin mit den Ministerpräsident*innen, das am 13.12.2020 stattgefunden hatte, folgende Beschlüsse gefasst:
- Senatsvorlage: Schnelltests und Kriterien bei einem Inzidenzwert >200 (pdf, 51.7 KB)
- Anlage: Reaktionsstufen | Entscheidungsbaum (pdf, 83.5 KB)
- Anlage: Spezifizierung der Prüfkriterien schulorganisatorische Maßnahmen (pdf, 92.7 KB)

Es werden Test-Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler sowie Kollegien direkt zum Schulbeginn nach den Weihnachtsferien geschaffen. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die genauen Standorte der Testungen, sowie die möglichen Test-Zeitpunkte, werden den Erziehungsberechtigten sowie volljährigen Schülerinnen und Schülern über die Schulen mitgeteilt. Rund 100.000 Testungen werden für 2,5 Millionen Euro ermöglicht. Die Entscheidung, ob Tests ermöglicht werden, obliegt den Stadtgemeinden bzw. den von ihnen gebildeten Krisenstäben zur Pandemieeindämmung.

Ab einem 7-Tages-Inzidenz-Wert von 200 gilt eine Stadt bzw. ein Landkreis bundesweit einheitlich als „Hotspot“. Schulen sollen bundesweit ergänzende Regelungen umsetzen.
Im Land Bremen bedeutet das für die Schulen:

  1. Verfahren Antrag und Genehmigung schulorganisatorischer Maßnahmen
  2. Ab Klasse 8 wird der Unterricht im Wechselmodell durchgeführt. Die nicht im Präsenzunterricht befindlichen Schülerinnen und Schüler sind weiter schulpflichtig und werden über it’s learning zum selbstorganisierten Lernen unterstützt.
  3. Für die Klassenstufen 1-7 werden schulorganisatorische Maßnahmen unter Berücksichtigung der konkreten Situation in der Schule umgesetzt. Die Entscheidung erfolgt auf der Grundlage eines erweiterten und vergleichbaren Kriterienrasters Senatsvorlage Anlage Prüfkriterien schulorganisatorische Maßnahmen (pdf, 92.7 KB), mit Zustimmung der Schulaufsicht.
  4. Das Schulschwimmen wird ab Klasse 8 ausgesetzt.
  5. Der Unterricht wird entsprechend des Rahmenkonzepts auf die Kerninhalte fokussiert.
    Die Sicherstellung von Abschlussprüfung und prüfungsrelevanten Leistungen bleibt zentrales Ziel aller schulischen Anstrengungen.

Regelungen "Weihnachtsferien" ab 16.12 2020
In den Schulen ist die Präsenzpflicht vom 16. bis einschließlich 22.12. aufgehoben, ein Angebot für das Distanzlernen wird sichergestellt. Die im Zeitraum für den 16.-18.12. geplanten Klausuren mit Abschluss- und Versetzungsrelevanz werden geschrieben. Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme verpflichtet. Die Dienstpflicht der Lehrkräfte und Beschäftigten bleibt unberührt. Ein weiteres SKB Maßnahmenpaket liegt dem Senat als Beschlussvorlage vor. Ein Info-Brief an die Schulleitungen wurde am Freitag, 11.12.2020 verschickt. Die Weihnachtsferien in Bremen dauern von Mittwoch, 23.12.2020 bis einschließlich Freitag, 08.01.2021.

Unter anderem sind folgende Maßnahmen für die Zeit nach den Weihnachtsferien 2020/21 geplant, aber noch nicht vom Senat beschlossen.

  1. Verfahren Antrag und Genehmigung schulorganisatorischer Maßnahmen
    Hierzu hat SKB weiterte Kriterien entwickelt und beschrieben. Damit die individuell sehr unterschiedlichen Schulsituationen noch besser fokussieren und mit schulorganisatorischen Maßnahmen reagieren zu können. Diese werden in Abstimmung zwischen Schulleitungen und Schulaufsicht gemeinsam verantwortet.
  2. Hot-Spot-Strategie
    SKB plant die bisherige Strategie durch konkrete, systembezogene Maßnahmen ab einem Inzidenzwert von 200 zu ergänzen. Geplant ist dann, ab dem 9. Schuljahrgang in ein verbindliches Wechselmodell einzutreten. (Halbgruppenbildung und Wechsel von Präsenz- und Distanzlernen) In den Schuljahrgängen 1-8 gelten die erweiterten Kriterien zur Bewertung der individuellen Schulsituation und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Vereinbarung schulorganisatorischer Maßnahmen.
  3. Schnelltests an Schulen nach den Weihnachtsferien
    Um nach den Weihnachtsferien einen möglichst sicheren Schulstart zu gewährleisten, prüft SKB derzeit unterschiedliche Maßnahmen. Eine dieser Maßnahmen könnte das auf Freiwilligkeit basierende Angebot von Schnelltests für alle Beschäftigten und alle Schülerinnen und Schüler, in der letzten Ferienwoche sein. Bei dann ca.100 000 potenziell zu testenden Personen eine gewaltige logistische Herausforderung deren Umsetzung SKB gerade prüft.

Folgende Maßnahmen wurden und werden aufgrund der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25.11.2020 umgesetzt:

  • Für den 21. und 22.12. wird die Schulpflicht in Bremen sozusagen "ausgesetzt" aber nicht per Verordnung aufgehoben. Das bedeutet, dass Eltern entscheiden können, ob ihre Kinder an den beiden Tagen zur Schule gehen. Fehlzeiten werden also nicht vermerkt.
  • Die Quarantäne-Regel in der Corona-Verordnung wurde am 1. Dezember durch Senatsbeschluss ein weiteres Mal geändert. Eingeführt wurde die sogenannte "Fünf-Tage-Regel". Das heißt, Schülerinnen und Schülern der Kontaktgruppe I können die Quarantäne durch einen negativen Test auf eine Dauer von mindestens fünf Tage verkürzen. Die entsprechenden Schnelltest-Möglichkeiten werden seit dem 1. Dezember kostenfrei über die Senatorin für Kinder und Bildung vom medizinischen Fachpersonal des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) nach Anmeldung angeboten. Täglich sind bis zu 500 Schnelltestungen möglich. Im Infektionsfall werden Klassen und Real-Kohorten in Isolation geschickt - es bleibt natürlich bei der Meldung an das Gesundheitsamt.
  • Die kostenlosen PCR-Testungen von Beschäftigten an Schule und Kitas werden weiter von der Senatorin für Kinder und Bildung ermöglicht und vielfach genutzt.
  • Die Prozessbeschreibung (pdf, 336.8 KB) zum Vorgehen im Fall von Infektionsgeschehen an Schulen wurde am 01.12. angepasst und als Handlungsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Unterricht

Sport- und Schwimmunterricht

Aufgrund erhöhter Anfragen teilen wir mit, dass Sport- und der Schwimmunterricht stattfinden. Dafür können alle Sporthallen und Schwimmbäder, einschließlich der angemieteten Hallen und Bäder genutzt werden. Es gelten die Regelungen die unter "Fragen und Antworten" benannt werden.

Unterricht findet grundsätzlich regulär nach Stundentafel statt. Alle Fächer werden unterrichtet und bewertet. Das kommende Schuljahr steht weiterhin unter der Vorgabe "So viel Präsenzunterricht wie möglich, so viel Distanzunterricht wie nötig." Es gilt daher auf alle möglichen Szenarien so vorbereitet zu sein, dass die Unterrichtsorganisation jederzeit so angepasst werden kann, dass sie dem Infektionsgeschehen entspricht. Das Abstandsgebot für Erwachsene gilt weiterhin, ebenso die Hygiene-Konzepte (darin enthalten: Lüften nach der 20-5-20-Regel, die Nies-Etikette und Händewaschen). Für Lehrkräfte gilt wie bisher, gegenüber anderen Beschäftigten Abstand zu halten. Dienstbesprechungen sind deshalb in kleinen Gruppen und/oder per Video-/Telefonkonferenz zu führen. Die Möglichkeit, sich symptombezogen testen zu lassen, besteht für Beschäftigte an Schulen der Stadt Bremen auch weiterhin.

Maskenpflicht
Für Grundschülerinnen und Grundschüler gilt weiterhin keine Maskenpflicht. Erwachsene, also Beschäftigte, Eltern und Besucher müssen in den Gebäuden (auch in Grundschulen) Masken tragen, wobei die Pflicht für Beschäftigte nicht generell an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz Teamraum, Klassenzimmer, Sekretariat, Verwaltung) gilt.
Für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 gilt die vom Senat beschlossene Maskenpflicht.
In der Coronaverordnung wurde dazu folgender Absatz in §17 aufgenommen:

"Wird in der Stadtgemeinde Bremen oder Bremerhaven laut Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts eine Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS CoV-2 von 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenzwert) überschritten und lässt sich dies nicht auf ein oder mehrere konkrete Ausbruchsgeschehen außerhalb von Schulen zurückführen, soll für die Stadtgemeinde Bremen die Senatorin für Kinder und Bildung oder für die Stadtgemeinde Bremerhaven der Schuldezernent bestimmen, dass im jeweiligen Schutz- und Hygienekonzept nach Absatz 2 für Klassen der Sekundarstufe I ab dem 7. Jahrgang und für Klassen der Sekundarstufe II (Oberstufe von Oberschulen und Gymnasien, Berufsschulen, Werkschulen) und für Erwachsenenschulen abweichend von Absatz 2a Satz 2 und 4 festgelegt werden soll, dass eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach § 3 Absatz 2 auch
1. in Klassen und Fachräumen besteht und
2. in Mensen und ähnlichen, für Mahlzeiten vorgesehenen Bereichen gilt, wobei die Pflicht entfällt, sobald die für den Konsum von Speisen oder Getränken vorgesehenen Plätze eingenommen wurden.
Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach Satz 1 Nummer 2 soll für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I gelten, soweit diese zeitlich die genannten Bereiche gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ab Jahrgang 7 nutzen. Die Entscheidung nach Satz 1 soll aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde."

Maßnahmen für die Sek I
Vom Senat wurden unter anderem folgende Punkte für die Zeit nach den Herbstferien (Inzidenzwert über 50) für die Sekundarstufe I beschlossen:

  1. Die Kohorten werden in der Sekundarstufe I auf maximal 60 Schülerinnen und Schüler begrenzt. Für die Gymnasiale Oberstufe gilt die maximale Schüleranzahl von 60 für Kohorten aufgrund des Kurssystems nicht. Es sollen dennoch „Real-Kohorten“ gebildet werden.
  2. Die Angebote von externen Dritten im Rahmen von freiwilligen Wahlangeboten an Schulen
    werden ausgesetzt.
  3. Ausflüge zu außerschulischen Lernorten oder andere Ausfahrten sind untersagt.
  4. Sportunterricht kann stattfinden, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann.
  5. Singen und Bläserensembles sind untersagt.
  6. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird für Schülerinnen und
    Schüler der gymnasialen Oberstufe und der berufsbildenden Schulen auf ausnahmslos alle
    Räume ausgeweitet
  7. Nach spätestens 45 Minuten ist den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben,
    auf dem Schulhof (draußen) die Maske abzusetzen und durchzuatmen.

Folgende Maßnahmen gelten für Grund- und weiterführende Schulen:

  1. Klassenfahrten mit Übernachtung sind untersagt.
  2. Die Umkleidekabinen der Sporthallen sind gesperrt.
  3. Alle 20 Minuten ist für mindestens 5 Minuten zu lüften.

Information & Kommunikation
Schulleitungen und Interessensvertretungen werden regelmäßig über Neuerungen informiert. Die jeweiligen Schreiben sind auch auf dieser Homepage zu finden. Die Schreiben enthalten Hinweise zu allgemeinen Vorgehensweisen, zu curricularen Vorgaben, zur Leistungserfassung, für Abschlussprüfung, eine Checkliste für Fachkonferenzen und Hinweise auf unterstützende Fortbildungen/Veranstaltungen für Fächer in der Sek I und der Gymnasialen Oberstufe. Zudem wurden Leitfäden für die Bereiche "Musik", "Sport" für alle Schulstufen und "Darstellendes Spiel" für Schulen der Sek I und der Gymnasialen Oberstufe sowie ein Orientierungsrahmen "Digitale Bildung" erstellt.

Dokumente, Anschreiben, Mitteilungen:


Rechtliche Grundlage

§17 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2


Risikogruppen:
Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören, können grundsätzlich vor Ort im Präsenzunterricht in bestehenden Lerngruppen beschult werden, wenn besondere Hygienemaßnahmen für diese Schülerinnen und Schüler bestehen bzw. organisiert werden können.
Schülerinnen und Schüler mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem können von der Teilnahme am Unterricht befreit werden, ebenso Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen, die es aus medizinischer Sicht angeraten sein lassen, eine Präsenz in Einrichtungen nicht zu verlangen. Für die Befreiung ist das Vorlegen einer ärztlichen Bescheinigung notwendig. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten dann ein entsprechendes Angebot im Distanzunterricht.
Für Kinder von Erziehungsberechtigten oder mit Geschwisterkindern mit einschlägiger Vorerkrankung gilt dasselbe; auch hier ist das Vorlegen einer ärztlichen Bescheinigung notwendig.

Die am 14. Juli - kurz vor den Ferien - vorgelegten und an alle Träger und Schulleitungen verschickten Rahmenkonzepte für das Kita- und Schuljahr 2020/21 unter Coronabedingungen sind maßgeblich für den Betrieb von Kitas und alle Schularten – Grundschulen, Oberschulen und Gymnasium sowie berufsbildende Schulen.

Das Kita-Konzept enthält für die Träger unter anderem die Vorgabe möglichst viel Betreuung, mindestens aber im Umfang von 20 Wochenstunden für jedes Kind anzubieten, prioritär sind dabei die Sprachbildung und Sprachförderung. Ziel des Schul-Konzeptes ist es, möglichst viel Normalität und einen Regelbetrieb unter den Auflagen des Rahmen-Hygieneplans und den Hygieneplänen der jeweiligen Schulen zu erreichen. Dabei bleibt das Vier-Säulen-Modell mit Präsenzunterricht, Distanzunterricht, Förderung und Betreuung bestehen.

Konzepte

Mehr zu den Rahmenkonzepten in der Pressemitteilung vom 14.07.

Informationsschreiben der Senatorin für...

Rahmenplan der Kultusministerkonferenz

  

Das Wichtigste kurz und knapp


Kitas
  • Der Betrieb der Kindertagesbetreuung wird bestimmt durch das Infektionsgeschehen und die eingeschränkten Personalressourcen, aufgrund der Zugehörigkeit von Beschäftigten zur Risikogruppe
  • Jedes Kind soll mindestens eine Betreuung im Umfang von 20 Wochenstunden erhalten.
  • Von gruppenübergreifenden und offenen Konzepten ist abzusehen
  • Die notwendige Eingewöhnung von Kindern findet unter den Regeln des Hygieneplans unter anderem mit Abstandsgebot für Erwachsene statt.
  • Die Zusammenarbeit mit Eltern ist eine zentrale Säule des Systems. Elterntreffen und Sprechtage sollen ermöglicht werden – wenn notwendig, auch in neuen Formaten.
  • Die Kosten für Gesichtsvisiere können von der Senatorin für Kinder und Bildung übernommen werden
  • Sprachbildung und Sprachförderung haben Priorität in der Bildungsarbeit
  • Der Einsatz von persönlichen Assistenzen und die Frühförderung sind auch unter Corona-Bedingungen möglich und notwendig.
  • Ausflüge (Spielplätze, Parks) mit jeweils einer Gruppe sind auch unter Corona-Bedingungen möglich.
  • Hygiene-Regeln sind für Beschäftigte, Kinder und Erziehungsberechtigte festgeschrieben

Grundschulen
  • Soweit wie möglich wird der Regelbetrieb in der jeweiligen Organisationform der Schule geplant.
  • Das Vier-Säulen-Modell: Präsenzunterricht, Distanzunterricht (muss neben digitaler Form auch analog angeboten werden), Förderung und Betreuung bleibt bestehen.
  • Es gilt das sogenannte Kohortenprinzip, z.B. ein Jahrgang, ein Lernhaus, …
  • Soweit es möglich ist, wird der Ganztag aufrechterhalten. Dies gilt insbesondere für Lernzeiten, Förderangebote und die Betreuung. AGs und Lernzeiten sind auf Kohorten- bzw. Jahrgangsebene anzupassen.
  • Alle Jahrgänge sollen die wesentlichen Inhalte dieses Schulhalbjahres nachholen und gleichzeitig auch die wesentlichen Inhalte des neuen Halbjahres vermitteln.
  • Bildung fester Teams, bestehend aus Lehrkräften, Erzieher*innen, Assistenzen etc. unter Einbindung von Risikokolleg*innen, so dass Klassen von möglichst wenigen Personen begleitet werden.
  • Für die digitale Unterstützung aller Kollegien werden Fachkräfte benötigt, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden können.
  • Die Schule bleibt inklusiv. Kinder mit Förderbedarfen bekommen ihre Förderung. Dabei werden auch Assistenzkräfte etc. eingesetzt.
  • Kein Fach entfällt, alle Unterrichtsfächer sind gleichrangig zu behandeln. Projekte und epochaler Unterricht sind zu empfehlen.
  • Eine schnellstmögliche Fortbildung in its-learning ist an allen Schulen für alle Kolleginnen einzuplanen. Dies kann untereinander und mit einer systematischen Unterstützung des Zentrums für Medien (ZfM) erfolgen. Anschließend müssen vor allem die Schülerinnen der Klassen 3 und 4 im Umgang mit den Tablets geschult werden.
  • Bei erheblichen Einschränkungen durch die Pandemie bietet der Öffnungsplan der vergangenen Wochen – in umgekehrter Reihenfolge – eine Orientierung.
  • Der Ablauf des Schwimmunterrichts wird noch beraten.

Sekundarstufe I
  • Soweit wie möglich wird der Regelbetrieb geplant.
  • An die Stelle des Abstandsgebots tritt das sogenannte Kohortenprinzip. Aufgrund von Wahlpflichtunterricht und Fachleistungsdifferenzierung ist das in der Regel der Jahrgang.
  • Das Vier-Säulen-Modell: Präsenzunterricht, Distanzunterricht (muss neben digitaler Form gegebenenfalls auch analog angeboten werden), Förderung und Betreuung bleibt bestehen.
  • Kein Fach entfällt, alle Unterrichtsfächer sind gleichrangig zu behandeln. Projekte und epochaler Unterricht sind zu empfehlen.
  • Alle Jahrgänge sollen nach Bedarf wesentliche Inhalte des zweiten Schulhalbjahres 2019/20 nachholen und gleichzeitig abschlussbezogen auch die wesentlichen Inhalte des neuen Halbjahres vermitteln. Dazu ist eine Abstimmung und zeitliche Priorisierung möglichst während der Präsenzzeiten notwendig. Bildungspläne behalten Gültigkeit, quantitative fachliche Fokussierung kann in schulinternen Curricula vorgenommen werden.
  • Die Prinzipien der Leistungsbewertung werden beibehalten, Leistungen aus dem Distanzlernen einbezogen.
  • Es sollen Teams von Fachlehrkräften gebildet werden, in denen eine Lehrkraft, die nicht für den Präsenzunterricht zur Verfügung steht, festgelegte Unterrichtsanteile aus der Distanz übernehmen kann.
  • Die Schule bleibt inklusiv. Schüler*innen mit Förderbedarfen bekommen ihre Förderung in Verantwortung des gesamten Lehrkräfteteams. Dabei werden auch Assistenzkräfte usw. eingesetzt.
  • Soweit es möglich ist, wird der Ganztag aufrechterhalten. Dies gilt insbesondere für Lernzeiten und Förderangebote. AGs und Lernzeiten sind auf Kohorten- bzw. Jahrgangsebene anzupassen.
  • Eine schnellstmögliche Fortbildung in itslearning ist an allen Schulen für alle Kolleg*innen einzuplanen. Dies kann untereinander und mit einer systematischen Unterstützung des Zentrums für Medien (ZfM) erfolgen. Anschließend müssen die Schüler*innen im Umgang mit den Tablets geschult werden.
  • Für die digitale Unterstützung aller Kollegien werden Fachkräfte benötigt, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden können.
  • Stornokosten für Klassenfahrten bis zum 31.12.20 werden übernommen, ab Januar 2021 nicht mehr.
  • Bei erheblichen Einschränkungen durch die Pandemie bietet der Öffnungsplan der letzten Wochen – in umgekehrter Reihenfolge – eine Orientierung.

Allgemeine Rechtsverordnung

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Zusammenfassung in einfacher Sprache
Teilweise handelt es sich um Übersetzungen vorheriger Versionen

Weitere Vorschriften

Bericht

Informationen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes

Liebe Eltern,

aktuell befinden wir uns alle in einer besonderen Ausnahmesituation.
Sie als Eltern sind möglicherweise mit vielen zusätzlichen Fragen konfrontiert:

  • Wie können wir feste Abläufe und unser Zusammenleben als Familie gestalten?
  • Was tue ich, wenn meine Kinder nicht lernen wollen?
  • Wie handle ich, wenn wegen viel miteinander verbrachter Zeit Konflikte entstehen?
  • Wie kann ich mit den eigenen Sorgen, Unsicherheiten und Ängsten, aber auch denen meiner Kinder umgehen?
  • Was kann ich tun, wenn ich es nicht mehr schaffe, geduldig und verständnisvoll zu sein, und es mir schwerfällt, mich im Griff zu haben?
  • Was kann ich tun, wenn ich erfahre, dass es anderen Kindern nicht gut geht?

Für alle diese Fragestellungen gibt es auch in der aktuellen Situation ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot. Unten finden Sie Namen und aktuelle Kontaktdaten von Fachberatungsstellen, die Sie bei Ihren Fragen und Sorgen unterstützen.

Auch die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren sind in diesen besonderen Zeiten für Sie da. Wir beraten Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.

Telefonische und digitale Beratung bis zur Wiedereröffnung aller Schulen - auf Wunsch auch anonym
Montag bis Donnerstag 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr und Freitag 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr

ReBUZ Nord: 0421 361-7792
ReBUZ Ost: 0421 361-96018
ReBUZ Süd: 0421 361-10559
ReBUZ West: 0421 361-10803
rebuz.bremen.de

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie, dass Sie gut durch diese schwierige Zeit kommen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihre REBUZ Bremen


Beratungsstellen: Erreichbarkeit und Angebote während der Corona-Krise


Kontaktübersicht zum Download (pdf, 287.3 KB)

Nummer gegen Kummer
Für Kinder und Jugendliche: 111611 | Für Eltern: 0800 1110550 | nummergegenkummer.de
bundesweit, kostenlos und anonym
Montag bis Samstag von 14 - 20 Uhr
Montag bis Freitag von 9 - 11 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 17 - 19 Uhr

Kinder- und Jugendschutztelefon Bremen
0421 6991133 | 24 Stunden erreichbar

Onlineberatung der Erziehungsberatungsstellen
Nord: 0421 361-7800 | erziehungsberatungsstelle-nord@afsd.bremen.de
Süd: 0421 361–79940 | erziehungsberatungsstelle-sued@afsd.bremen.de | jugend.bke-beratung.de
Ost: 0421 361–3405 | erziehungsberatungsstelle-ost@afsd.bremen.de
Mitte/West: 0421 361–38365 | erziehungsberatungsstelle-west@afsd.bremen.de

Familiennetz Bremen
0421 7908918 | info@familiennetz-bremen.de | familiennetz-bremen.de/aktuelles
Informationen über Beratungsmöglichkeiten für Eltern, Materialien zu allen Themen rund um die Familie, eine Auflistung von unterstützenden Alltagshilfen, Krisenhilfe & Online-Beratung und Beschäftigungsmöglichkeiten für Familien rund um die Corona-Krise sowie Unterstützung und Hilfe für pädagogische Fachkräfte.

Kinderschutz-Zentrum
Tel. 0421 24011220 | Fax 0421 24011289 | https://dksb-brmen.de
Telefonzeiten: Montag bis Mittwoch 11 – 13 Uhr und Donnerstag 15 - 17 Uhr
Angebot: Eltern, Kinder und Jugendliche sowie Fachkräfte können sich bei Fragen zu körperlicher, sexueller, psychischer und häuslicher Gewalt sowie zu Vernachlässigung an das Kinderschutz-Zentrum wenden.

Schattenriss Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e. V.
Tel. 0421 617188 | Fax 0421 617174 | https://schattenriss.de
Beratung für Mädchen und junge Frauen sowie Angehörige und pädagogische Fachkräfte in Bremen
Telefonberatung Montag und Freitag von 11 – 13 Uhr sowie Mittwoch von 14 – 16 Uhr
Online Beratung für Mädchen und junge Frauen bis 26 Jahre, Partnerinnen und Partner, Freundinnen und Freunde sowie Geschwister: https://schattenriss-onlineberatung.de

Mädchenhaus Bremen e.V.
Anlauf- und Beratungsstelle
Tel. 0421 33 65 444 | info@maedchenhaus-bremen.de | https://hilfe-fuer-maedchen.de
Onlineberatung: https://ssl.hilfe-fuer-maedchen.de/
Telefonische Sprechzeiten: Montags 10 - 12 Uhr, Dienstag 14 - 16 Uhr, Donnerstag 10 - 12 Uhr
Mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr: per videocall über die App "wire" zu erreichen, indem an beratungsstelle@hilfefuermaedchen.de eine Kontaktanfrage geschickt wird.

Bremer JungenBüro
Tel. 0421 59865160 | info@bremer-jungenbuero.de | https://bremer-jungenbuero.de
Onlineberatung für Jungen und junge Männer: http://jungenberatung-bremen.de
Telefonische Sprechzeiten: Montag 10 - 12 Uhr und Donnerstag von 14 - 16 Uhr

praksys Ewert, Möller & Pavlidis
Tel. 0421 1732824 | kontakt@praksys-therapie.de | https://praksys-therapie.de
Beratung und Therapie im Bereich der Sexualität & sexuellen Grenzverletzung (analog und digital)
Fall- und Fachberatung: Paul Ewert 0176 84854609 | Christos Pavlidis 0176 32761887

Keine Gewalt- und Straftaten begehen
Bundesweite kostenlose Hotline: 0800 7022240 | https://bevor-was-passiert.de
Beratungsangebot wenn Sie Angst davor haben, gewalttätig gegen einen Angehörigen zu werden oder einen sexuellen Übergriff an einem Kind zu begehen

Kein Täter werden – Präventionsnetzwerk
"Kein Täter werden" bietet ein durch Schweigepflicht geschütztes Hilfsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen
https://kein-taeter-werden.de

Liebe Eltern und Erziehende,

aufgrund der Maßnahmen zum Schutz vor weiteren Ansteckungen wurden die Schulen geschlossen und das schulische Lernen nach Hause verlagert. Diese außergewöhnliche Situation bietet auch eine Chance für Sie als Familie, wieder Dinge in den Vordergrund zu stellen, für die im Alltag wenig Zeit ist. Sie können die Zeit nutzen und als Familie näher zusammenzurücken. Vielleicht können Sie Rituale wiederbeleben oder neue einführen, wie z.B. gemeinsames Kochen und Gespräche, Spaziergänge, Spielen oder einfach nur zusammen sein.
Als Eltern können Sie weder den Schulunterricht ersetzen noch die Rolle der Lehrkraft einnehmen.
Die inhaltlichen Aufgaben bekommt Ihr Kind von der Schule gestellt. Ihre Aufgabe wird es sein, Ihr Kind zu unterstützen und zu motivieren. Unsere Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren haben für Sie viele Tipps und Anregungen zusammengestellt, um die kommenden Wochen gut zu gestalten.

Online-Lernangebote

Entschädigung für Eltern bei Einrichtungsschließungen

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können erwerbstätige Sorgeberechtigte, die ihre Kinder selbst betreuen müssen, weil Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen vorübergehend geschlossen wurden oder deren Betreten untersagt wurde eine Entschädigung erhalten.
In der Stadtgemeinde Bremen ist für die Antragstellung das Ordnungsamt zuständig. Weitere Informationen einschließlich Antragsformulare finden Sie hier: service.bremen.de
In der Seestadt Bremerhaven ist das Bürger- und Ordnungsamt zuständig. Dort finden Sie die weiteren Informationen hier: bremerhaven.de

Fragen und Antworten

... zur Umsetzung der Corona-Regelungen in Schulen

In unserem Fragen-Antwort-Katalog haben wir einige Themen aus dem Bereich Schule aufgegriffen, zu denen uns Fragen erreichten; weitere werden folgen.

Klicken sie auf ein Thema, um Fragen und Antworten zu lesen:

Folgende vom Senat am 13.10.2020 beschlossene Maßnahmen gelten nur für die weiterführenden Schulen:

  • Die Kohorten werden in der Sekundarstufe I auf maximal 60 Schülerinnen und Schüler begrenzt.
  • Die Angebote von externen Dritten im Rahmen von freiwilligen Wahlangeboten an Schulen werden ausgesetzt.
  • Ausflüge zu außerschulischen Lernorten oder andere Ausfahrten sind untersagt.
  • Sportunterricht kann stattfinden, wenn ein Mindestabstand von 2m eingehalten werden kann.
  • Singen und Bläserensembles sind untersagt.
  • Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und der berufsbildenden Schulen auf ausnahmslos alle Räume ausgeweitet.
  • Nach spätestens 45 Minuten ist den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, auf dem Schulhof (draußen) die Maske abzusetzen und durchzuatmen.

Folgende Maßnahmen gelten für Grundschulen und weiterführende Schulen:

  • Alle 20 Minuten ist für mindestens 5 Minuten zu lüften.
  • Klassenfahrten mit Übernachtung sind untersagt.
  • Die Umkleidekabinen der Sporthallen sind gesperrt.

Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) an weiterführenden Schulen
Die folgenden Ausführungen gelten nur für weiterführende Schulen, da an den Grundschulen das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen für Schüler*innen nicht verpflichtend vorgeschrieben ist.
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie immer eine ausreichende Anzahl an Mund-Nasen-Bedeckungen vorrätig haben, um diese Schüler*innen zur Verfügung stellen zu können, die keine eigene MNB dabei haben.

  • Derzeit gilt an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen der Sekundarstufen I und II für alle Anwesenden in allen Räumen eine Maskenpflicht. Ausnahmen können nur auf Grundlage einer (hinreichend qualifizierten, nicht pauschalen) ärztlichen Bescheinigung oder in akuten Notfällen (Atemprobleme) gemacht werden.
  • Ärztliche Bescheinigungen sollten zu den Akten genommen werden
  • hiergegen bestehen keine datenschutzrechtlichen Bedenken.
  • Missachten Schüler*innen die Maskenpflicht, ist erzieherisch –
  • ggf. mit Ordnungsmaßnahmen – auf das Tragen hinzuwirken.
  • Wird die Maskenpflicht grundsätzlich abgelehnt, kann die Schule in Ausübung des Hausrechts ein Schulbetretungsverbot aussprechen, über das die Eltern zu informieren sind. Das Hausverbot gilt höchstens für eine Woche und sollte täglich erneuert werden. Der/die Schüler*in fehlt dann unentschuldigt. Das Hausverbot ist sorgfältig abzuwägen.
  • Bei vorsätzlichem und wiederholtem Verhalten kann ein Bußgeldverfahren (gegen die Eltern oder – ab dem Alter von 14 Jahren – gegen den/die Schüler*in) wegen Verletzung der Schulpflicht beantragt werden.
  • Sind diese Maßnahmen erfolglos, ist die Schulaufsicht einzubeziehen.

Langfassung als PDF:
Klarstellung zu den vom Senat am 13.10.2020 beschlossenen Maßnahmen, Mund-Nasen-Bedeckungen an weiterführenden Schulen (pdf, 159.5 KB)

Wie kann diese Vorgabe bei mehrstündigen Klausuren in der GyO umgesetzt werden?
Bei mehrstündigen Klausuren sind Masken dauerhaft zu tragen, gleichzeitig ist durch regelmäßiges Stoßlüften für den Luftaustausch zu sorgen. (Soll-Regelung). Schüler*innen können während des Stoßlüftens an ihrem Platz die Maske absetzen und durchatmen.

Wie stehen Kosten und Nutzen bei der Maskenpause im Verhältnis zum zeitlichen Unterrichtsverlust?
Weg zum und vom Schulhof mit kurzem Aufenthalt auf dem Schulhof kostet mind. 10-15 Minuten. Außerdem treffen sich die unterschiedlichen Kohorten auf den Treppen und Gängen

Es handelt sich um eine Soll-Regelung: Werte sind als Richtwerte zu lesen. In der Umsetzung werden die Bedingungen des Schulstandorts berücksichtigt.

Wie kann die Maskenpause umgesetzt werden, wenn genau in diesen Zeitfenstern die versetzten Pausen der SekI liegen?
Siehe oben.

Gilt die Maskenpflicht auch für Lehrkräfte?
Lehrkräfte tragen im Unterricht der GyO ebenfalls Maske.

Auf sehr engen Schulhöfen und Gebäuden bestand schon bisher Maskenpflicht außerhalb der Klassen- und Fachräume. Wie können unter diesen Bedingungen Maskenpausen umgesetzt werden?
Die Schule darf mit einer Maskenpflicht auf Schulhöfen nicht in die Grundrechte der Menschen eingreifen. Entscheidungen hierzu kann nur der Senat unter sehr sorgfältiger Abwägung auf Grundlage des § 34 Infektionsschutzgesetz treffen.
Nur in der freiwilligen Selbstverpflichtung kann es dazu kommen, dass alle Schülerinnen und Schüler eine Maske tragen.

Gemäß der Senatsvorlage S. 3, e) und f): "Die Umkleidekabinen der Sporthallen sind gesperrt. Sportunterricht kann stattfinden, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann."

Gibt es eine Maskenpflicht im Sportunterricht?
Nein, im Sportunterricht besteht auch für die GyO und BBS keine Maskenpflicht, da die Abstandsregeln eingehalten werden.

Wo können sich SuS bei Sperrung der Umkleidekabinen alternativ umziehen? Klassenraum, Sporthalle auf Bänken?
Vor dem Hintergrund der räumlichen Möglichkeiten der individuellen Schule kreativ denken! Dabei würdig und mit Rücksicht auf die Geschlechter Umkleiden ermöglichen oder die Schüler*innen mit Sportkleidung in die Schule kommen lassen.

Wie sieht alternativer Sportunterricht aus, wenn 2 Meter Abstand nicht eingehalten werden können?
Sporttheorie oder Halbgruppe im Wechsel mit einem anderen Fach

Darf Sportunterricht in den Jg. 5-9/10 auch ausfallen, zugunsten der Vertretungsreserven? Oder müssen zwingend Ersatzangebote organisiert werden? Abschlussrelevanter Sportunterricht (GyO) muss selbstverständlich stattfinden, im Notfall Sporttheorie.
Der Sportunterricht sollte nicht vollständig ausfallen, ggf. können Alternativen für einen bewegten Unterricht gefunden werden.
Der Besuch im Sportgarten ist wegen des außerschulischen Lernortes nicht gestattet.

Ist Schwimmunterricht weiter erlaubt, auch wenn das Umkleiden dabei unerlässlich ist?
Ja, Schwimmunterricht ist erlaubt. Hier trägt das Hygienekonzept der Bäder.

Gemäß der Senatsvorlage S. 3, b)

Was bedeutet "Die Angebote von externen Dritten im Rahmen von freiwilligen Wahlangeboten an Schulen werden ausgesetzt."
Alles, was kein freiwilliges Wahlangebot ist, kann unter den notwendigen Hygienebedingungen stattfinden. Dabei sollte die Relevanz des Angebotes, eine ggf. mögliche Verschiebbarkeit oder ggf. verschärfte Hygienemaßnahmen mitbedacht werden. Auch erweiterte Pflichtangebote, beispielsweise im Bereich der beruflichen Orientierung (z.B. Potenzialanalysen, Werkstatt-Tage) oder zusätzlicher Leistungsnachweise, können stattfinden.

Dürfen Nicht-Lehrkräfte, die im Ganztag tätig sind (Vereinssport), ihre Angebote weiter durchführen? Andernfalls kann der Ganztag nicht aufrechterhalten werden.
Das ist möglich, wenn zur Aufrechterhaltung des Ganztages zwingend notwendig.

Müssen Angebote z.B. Caritas Projekt abgesagt werden, wenn sie nach Kohorten getrennt durchgeführt werden und kein Wahlangebot sind?
Siehe oben. Bestandteile des Schulkonzeptes und des Unterrichtscurriculums können stattfinden. Referenten sollten selbstverständlich Maske tragen. Auch hier die Relevanz des Angebots prüfen.

Darf der Kontaktpolizist zwecks Verkehrserziehung in den Jahrgang 5 kommen?
Da der Besuch Bestandteil des Fachcurriculums ist, ja. Ggf. kann eine Verschiebung des Termins überdacht werden.

Darf Erste-Hilfe vom DRK im Rahmen des Biologieunterrichts im 8. Jahrgang stattfinden?
Siehe oben. Es handelt sich um einen Bestandteil des Biologiecurriculums. Allerdings müssen entsprechende Hygienekonzepte vorliegen und muss ggf. auf Partnerübungen verzichtet werden.

Gemäß der Senatsvorlage S. 3, c)

Was beinhaltet die Aussage "Ausflüge zu außerschulischen Lernorten oder andere Ausfahrten sind untersagt?"
Botanika, Museen, Theater etc. sollen nicht besucht werden. Ausfahrten mit Übernachtung sind grundsätzlich nicht erlaubt. Unterrichtsgänge für Schüler*innen an weiterführenden Schulen sind nicht möglich.

Es stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit: Wenn schon eingeschränkter Sportunterricht stattfindet, wieso dürfen keine Fahrradtouren/Spaziergänge an der Weser veranstaltet werden oder Orte besucht werden, wo Schülerinnen und Schüler alleine bzw. unter freiem Himmel mit tragfähigem Hygienekonzept Unterricht an einem anderen Ort machen können? Z.B. Besuch des Konzentrationslagers Neuengamme/Bergen-Belsen, Fahrt im gemieteten Bus mit Maske (1-1,5 Stunden) innerhalb der Kohorte.
Freiluftaktivitäten im direkten Umfeld der Schule sind möglich.

Müssen Handwerkskurse für die 8. Klassen im "Handwerk" abgesagt werden?
Potenzialanalysen und Werkstatt-Tage ("Handwerkskurse") sind Bestandteil des Curriculums und der Berufsorientierung, finden also statt.

Benennt die Schule die Schülerinnen und Schüler im Nahfeld von Infizierten?
Das Gesundheitsamt arbeitet nicht mit dem Konzept des Nahfeldes, sondern ausschließlich mit der Realkohorte.

Wieso wird das Nahfeld von der Kohorte unterschieden? Bezieht es sich nur auf die GyO mit Maskenpflicht? Müssen wir dort nun Sitzpläne führen und darauf achten, dass Gruppenarbeiten nur im Nahfeld durchgeführt werden?
Siehe oben. Die Einteilung von Nahfeld und Realkohorte hat sich schon überholt. Lehrkräfte werden getrennt betrachtet. Das sorgfältige Führen der Anwesenheitslisten ist in jeder Unterrichtsstunde zwingend notwendig! Die Realkohorte bleibt weiter relevant.
Die Realkohorte muss für zwei Tage bestimmt werden, d.h. in der GyO muss kursspezifisch die Realkohorte für zwei Tage bestimmt werden. Listen müssen sehr genau geführt werden. Dafür bedarf es einer Programmierung im Schülerverzeichnis. Die momentane Realkohortenbestimmung für eine ganze Woche ist nicht differenziert genug.

Hat das Nahfeld auch Auswirkungen auf die Nachverfolgung der Infektionskette in der Sek I?
Nein!

Welche Bedeutung hat der Reaktionsstufenplan?
Der Reaktionsstufenplan bildet einen Orientierungsrahmen, der Maßnahmen in verschiedenen Stufen benennt, wobei die nächste Stufe erst dann erreicht ist, wenn alle darin benannten Maßnahmen umgesetzt werden.

Wann tritt welche Reaktionsstufe in Kraft? Derzeit scheinen die verschiedenen Kriterien auf unterschiedlichen Stufen umgesetzt zu werden. Sind wir ab >50 Inzidenzwert bei Stufe 1 oder Stufe 2? Masken, Sport und Fahrten sind schon Stufe 2, aber Halbgruppenunterricht ist noch nicht wie in Stufe 2 vorgesehen umgesetzt.
Der Stufenplan benennt mögliche Reaktionen, die bei steigenden Inzidenzwerten zur Verschärfung genutzt werden können. Stufen werden nicht sofort vollständig umgesetzt, sondern werden über sich addierende Maßnahmen erreicht.
Der Stufenplan wurde schon im Sommer geschrieben, die Arbeitsweise damit wird jetzt in der Praxis deutlich.
Der Reaktionsstufenplan kann nicht als für alle Maßnahmen einheitlicher Gesamtstufenplan gelesen werden. Es entsteht und besteht zwischen den Maßnahmen ein Zick-Zack-Muster.

Fragen und Antworten

... Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarfen

Der Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedarfen stellt in der jetzigen Situation alle Beteiligten – unabhängig von der Schulart und sowohl beim Unterricht in der Schule als auch beim Distanzunterricht – vor ganz besondere Herausforderungen. Gleichberechtigung, Teilhabegerechtigkeit und Inklusion sind Werte, denen wir (auch und gerade) während der Corona-Pandemie besondere Aufmerksamkeit widmen müssen.

Klicken sie auf ein Thema, um Fragen und Antworten zu lesen:

In den Schulen ist die Präsenzpflicht zunächst bis zum 31.01.2021 aufgehoben. Das bedeutet, dass Eltern und volljährige Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden können, ob ihre Kinder bzw. sie selbst am Präsenzunterricht teilnehmen oder der Schulpflicht im Distanzunterricht nachkommen um das Infektionsrisiko zu begrenzen. Grundsätzlich gilt aber, dass alle Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen können. Bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann dies aus pädagogischen Gründen oftmals sinnvoll sein. Unbedingt angezeigt ist eine Nicht-Teilnahme am Präsenzunterricht lediglich bei gesundheitlichen Einschränkungen, die zu einem erhöhten Risiko bei einer Teilnahme führen.

Ja, der Anspruch der Schülerinnen und Schüler auf eine Schulbegleitung besteht weiterhin, so dass diese durch ihre Schulbegleitung sowohl in der Schule als auch beim Distanzlernen unterstützt werden können. Die Schülerin bzw. der Schüler und die Schulbegleitung sind hierbei als eine Einheit aus zwei Personen (Tandem) anzusehen, die untereinander, soweit dies in dem Unterstützungsbedarf des Kindes begründet ist, von der Abstandspflicht befreit sind. Schulen werden gebeten, in Situationen, in denen die Schülerinnen und Schüler auf Distanzlernen angewiesen sind, diesen Tandems die Nutzung von Räumen an der Schule zu ermöglichen oder sie gegebenenfalls bei der Suche nach anderen geeigneten Räumen zu unterstützen. In besonderen Fällen kann die Schulbegleitung auf Wunsch der Eltern bzw. des Schülers/der Schülerin auch zuhause erfolgen, wenn eine ausreichende Teilhabe an Bildung anders nicht gewährleistet werden kann und die Voraussetzungen in Absprache mit der Schule bzw. der Klassen- oder sonderpädagogischen Leitung und dem Träger der Schulbegleitungskraft gegeben sind. Gleiches gilt grundsätzlich auch für Schülerinnen und Schüler, die die Leistungen der Schulbegleitung auf der Grundlage von § 35a SGB VIII wegen seelischer oder drohender seelischer Behinderung erhalten. Hier ist jedoch zu beachten, dass ein Einsatz einer Schulbegleitungskraft in den Familienhaushalten der Absprache mit dem Case Management des Amtes für Soziale Dienste – Jugendamt – bedarf.

Bei der Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung ist eine Unterschreitung des Mindestabstandes in Situationen, die dies zur Unterrichtung und Betreuung erfordern, zulässig. Findet die Beschulung außerhalb der Schule statt, ist auf die Einhaltung von Hygiene-Verhaltensmaßregeln und regelmäßiges Lüften sowie insbesondere die Regelungen der §§ 1 und 2 der Bremischen Corona-Verordnung über Zusammenkünfte von Personen eines Hausstandes und einer weiteren Person zu beachten.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Schülerinnen und Schüler, denen aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist.
Bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung ist jeweils individuell zu betrachten, ob das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht oder in Fluren, Treppenhäusern oder Pausenbereichen zumutbar ist.
Insbesondere bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung ist eine Maskenpflicht in vielen Fällen nicht zumutbar. Auch in anderen Förderschwerpunkten kann es zu einer entsprechenden Bewertung kommen. Hier sollte eine individuelle Entscheidung gemeinsam mit den Sorgeberechtigten und der ZuP-Leitung getroffen werden.

Zwar weist der Bescheid zur Feststellung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs nicht ausdrücklich darauf hin, dass es dieser Person nicht zuzumuten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Er wird aber als vergleichbare amtliche Bescheinigung angesehen, insofern bedarf es keiner weiteren ärztlichen Bescheinigung.

Um mit anderen kommunizieren zu können, sind viele schwerhörige oder gehörlose Schülerinnen und Schüler darauf angewiesen, die Lippenbewegungen ihres Gegenübers sehen zu können.
Insofern können – unabhängig von der Schulart – alle Schülerinnen und Schüler bei der Kommunikation mit schwerhörigen oder gehörlosen Schülerinnen oder Schülern die Mund-Nasen-Bedeckung kurzzeitig beim Sprechen abnehmen. Auf diese Weise wird das Ablesen von den Lippen ermöglicht. Dasselbe gilt auch für die Lehrkräfte. Das Tragen von transparentem Mundschutz kann in solchen Situationen zumindest einen teilweisen Schutz bieten. Das Abstandsgebot sollte in diesen Situationen in besonderer Weise Berücksichtigung finden.
Bitte achten Sie als Lehrkraft bei schwerhörigen und/oder gehörlosen Schülerinnen und Schülern in der Klasse besonders darauf, dass die Unterrichtsinhalte konsequent an der Tafel / auf dem Whiteboard visualisiert werden. Ermöglichen Sie den Schülerinnen und Schülern, auf Unterrichtsprotokolle, Mitschriften oder Skripte zurückzugreifen. Achten Sie besonders auf die Raumakustik, die durch das Lüften deutlich beeinträchtigt sein kann.
Gezielte Beratung und Unterstützung bietet der Mobile Dienst Hören.

Die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Mobilen Dienste und ReBUZ an den Bremer Schulen werden fortgesetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gebeten, Maßnahmen zu ergreifen, um sich und andere zu schützen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Meldung im Sekretariat bei Anwesenheit in Schulen für eine eventuelle Nachricht an das Gesundheitsamt dringend notwendig ist.

Archiv

Zu Dokumentationszwecken finden Sie im folgenden Archiv veraltete Informationen und Dokumente rund um das Thema Corona.

Zur Dokumentationszwecken finden Sie hier ein "Corona-Archiv". Diese Regelungen sind teilweise überholt, aktuelle Informationen finden Sie jeweils in den Themenblöcken weiter oben auf dieser Seite.

Neuinfektionen zwischen dem 3. und 18.12.2020

[LISTE Regelungen "Weihnachtsferien" ab 16.12.2020
In den Schulen ist die Präsenzpflicht vom 16. bis einschließlich 22.12. aufgehoben, ein Angebot für das Distanzlernen wird sichergestellt. Dies gilt auch für die Grundschulen. In Präsenz und in Distanz findet ein Unterrichtsangebot statt. Kinder aus Gruppen/ Klassen werden nicht gemischt. Die im Zeitraum für den 16.12.-18.12. geplanten Klausuren mit Abschluss- und Versetzungsrelevanz werden geschrieben. Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme verpflichtet. Die Dienstpflicht der Lehrkräfte und Beschäftigten bleibt unberührt. Ein weiteres SKB Maßnahmenpaket liegt dem Senat als Beschlussvorlage vor. Ein Info-Brief an die Schulleitungen wurde am Freitag, 11.12.2020 verschickt.
Die Weihnachtsferien in Bremen dauern von Mittwoch, 23.12.2020 bis einschließlich Freitag, 08.01.2021. Weiter Infos siehe unter "Schulbetrieb".

Ballschule und AG-Angebote des SV Werder pausieren ab dem 16.12.2020
Aufgrund der neuen und verschärften Verordnungen zur Corona-Pandemie, werden die AG-Angebote des SV Werder Bremen, beispielsweise die Ballschule in den Grundschulen, ab dem 16.12. bis zum 11.01. pausieren. Der SV Werder plant ab dem 11.01. die AG-Angebote wieder aufzunehmen, warten hier aber selbstverständlich die weiteren Bestimmungen ab.
Sollten wir nicht am 11.01. starten können, werden wir Euch rechtzeitig eine Info zukommen lassen.

Folgende Maßnahmen wurden aufgrund der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25.11.2020 umgesetzt:

  • Für den 21. und 22.12. wird die Schulpflicht in Bremen sozusagen "ausgesetzt" aber nicht per Verordnung aufgehoben. Das bedeutet, dass Eltern entscheiden können, ob ihre Kinder an den beiden Tagen zur Schule gehen. Fehlzeiten werden also nicht vermerkt.
  • Die Quarantäne-Regel in der Corona-Verordnung wurde am 1. Dezember durch Senatsbeschluss ein weiteres Mal geändert. Eingeführt wurde die sogenannte "Fünf-Tage-Regel". Das heißt, Schülerinnen und Schülern der Kontaktgruppe I können die Quarantäne durch einen negativen Test auf eine Dauer von mindestens fünf Tage verkürzen. Die entsprechenden Schnelltest-Möglichkeiten werden seit dem 1. Dezember kostenfrei über die Senatorin für Kinder und Bildung vom medizinischen Fachpersonal des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) nach Anmeldung angeboten. Täglich sind bis zu 500 Schnelltestungen möglich. Im Infektionsfall werden Klassen und Real-Kohorten in Isolation geschickt - es bleibt natürlich bei der Meldung an das Gesundheitsamt.

    Teststrategie erweitert
    Am 16.06.2020 hat der Senat eine umfangreiche Teststrategie auf Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen. Werden in Schulen oder Kitas Erkrankungen oder Verdachtsfälle registriert, werden nun alle Personen getestet, die dem direkten Ausbruchsgeschehen zuzuordnen sind. Außerdem kann das Gesundheitsamt die Testung weiterer Personen veranlassen und auf freiwilliger Basis auch Stichprobentestungen in den betroffenen Einrichtungen anbieten.
    - Pressemitteilung
    - Strategie zur Eindämmung von Erkrankungen

  • Lehramtsbezogene Praktika an den Schulen
    Sehr geehrte Ausbildungsbeauftragte,
    zur weiteren Durchführung des Praxissemesters, während die Schulen schrittweise den Unterricht vor Ort wieder aufnehmen und der Unterricht vielfach unter Nutzung digitaler Medien stattfindet, ist zwischen der Universität Bremen und der Senatorin für Kinder und Bildung folgendes Verfahren miteinander abgestimmt worden: Eine einheitliche Lösung und systematische Gesamtstrategie für die Durchführung des Praxissemesters an allen Schulen wird es nicht geben können, da die Schulen, die fachspezifischen Möglichkeiten wie auch die jeweiligen Möglichkeiten der Betreuung der Studierenden durch ihre schulischen Mentorinnen und Mentoren so unterschiedlich sind. Unbegleiteter selbstständiger Unterricht der Studierenden ist während der universitären Praxisphasen grundsätzlich nicht zulässig. Es bedarf zur Ermöglichung der Durchführung des Praxissemesters flexibler Lösungen, die für die besonderen Bedingungen jeweils vor Ort angemessen sind. Dies bringt das anliegende Konzept der Universität deutlich zum Ausdruck, es zeigt verschiedene Möglichkeiten hierfür auf. Selbstverständlich sind grundsätzlich alle erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen der Schulen einzuhalten.
    Bitte beachten Sie: Für den Nachweis des Praktikums ist erforderlich, dass die Schule die Dokumentation der Studierenden gegenüber der Universität abschließend bestätigt. Die tatsächliche Mentorinnen- und Mentorenbetreuung findet dann Berücksichtigung in der jährlichen Meldung der Schulleitungen zur Vergütung an die Senatorin für Kinder und Bildung. Sie darf nicht höher als üblich ausfallen, kann allerdings im Notfall je nach schulischen Möglichkeiten geringer ausfallen. Die Behörde holt sich dafür im üblichen Verfahren die Bestätigung der Universität ein.
    Rücksprache im Notfall: Sollte die Durchführung des Praxissemesters für die Schulen auf Grund von erforderlichen Maßnahmen des Infektionsschutzes im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich sein, bitte ich die Ausbildungsbeauftragten ausdrücklich, mit dem ZfLB/Praxisbüro rechtzeitig Kontakt aufzunehmen, um gemeinsam im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten eine sinnvolle Lösung zu beraten und miteinander abzustimmen.
    - Konzept zur Fortführung des Praxissemesters im Sommersemester 2020 (pdf, 62 KB)
    - Mentorinnen- und Mentorenvergütung: Verlängerung der Eingabefrist
  • Zweite Staatsprüfung | Referendariat & Seiteneinstieg B
    Anmeldungen für die Zweite Staatsprüfung zum 1. Juni 2020:
    Die schriftliche Ausarbeitung von einer bis drei Aufgaben aus dem Aufgabenpool für das Kolloquium zu einer Präsentation ist mit Meldung zur Prüfung beim Staatlichen Prüfungsamt einzureichen. Es gelten die Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Lehrämter (APV-L).
    Aufgrund der Auswirkungen von Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus auf den Schulbetrieb sind vorübergehend Durchführungen unterrichtlicher Vorhaben, besonderer Fördermaßnahmen sowie schulischer und außerschulischer Projekte nur begrenzt oder nicht möglich. Wer hiervon bei der Fertigstellung der schriftlichen Ausarbeitung für die Meldung zur Zweiten Staatsprüfung zum 1. Juni 2020 betroffen ist, kann auf die "Durchführung" innerhalb der jeweiligen Aufgabe verzichten. In dem Fall ist die Planung differenzierter wissenschaftlich auszuarbeiten und die kriterienorientierte Reflexion darauf basierend umfangreicher zu erstellen. Die Aufgabenstellungen ändern sich dadurch nicht, vielmehr ist in der Einleitung der schriftlichen Ausarbeitung hierauf hinzuweisen.
    - Aufgabenpool für das "Kolloquium zu einer Präsentation" (pdf, 133.2 KB)
    - Fahrplan zur Sicherstellung der Zweiten Staatsprüfung im 2. Halbjahr 2019/20 (pdf, 120.6 KB)
  • SKB-Info zur Nutzung von Videokonferenzsystemen
    Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Situation mit Schulschließungen und Kontakteinschränkungen steigt auch im Bildungsnetz der Bedarf an der Nutzung von Videokonferenzlösungen. Hierfür gibt es viele verschiedene Systeme und Anbieter. Bei der Nutzung dieser Plattformen kommt es immer zu einer Verarbeitung personenbezogener Daten. Hierzu zählen beispielsweise Anmeldeinformationen wie Namen und E-Mail-Adressen, aber auch das Bild- und Tonmaterial der Videokonferenzen selbst. Deshalb müssen bei der Nutzung solcher Systeme auch die datenschutzrechtlichen Vorgaben beachtet werden.
    Die für IT-Fragen zuständigen Stellen des Senators für Finanzen haben unter Abwägungen von Funktionalität, und Datenschutz die Produkte GoToMeeting und Zoom als nutzbar eingestuft, sofern – und das ist äußerst wichtig - keine vertrauliche Kommunikation über die Systeme erfolgt. Beide Anbieter haben sich zur Legitimation von Datentransfers in die USA dem so genannten EU-US-Privacy Shield unterworfen und erfüllen die Standardklauseln der Datenschutzgrundverordnung. Die Sicherheitslücken in Zoom (Datenfluss an Facebook, ungeschützte Konferenzen) wurden inzwischen geschlossen, durch das Akzeptieren der AGBs kommt ein ordentlicher Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung zustande. Diese Einschätzungen werden auch vom externen Datenschutzbeauftragten der SKB geteilt.
    Die Senatorin für Kinder und Bildung schließt sich deshalb dieser Position an und akzeptiert vorübergehend den Einsatz von Zoom und GoToMeeting auch im schulischen Kontext. Wichtig ist, dass die Nutzung grundsätzlich freiwillig erfolgt. Das gilt sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler. Bei der Nutzung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern empfiehlt es sich zudem, auf eine von den Schülerinnen und Schülern ausgehende Bildübertragung zu verzichten und sich auf Audio zu beschränken. In jedem Fall muss darauf verzichtet werden vertrauliche Informationen, wie beispielsweise Leistungsbewertungen und Ähnliches, mit diesen Videokonferenzsystemen zu übermitteln.
    Um den Unsicherheiten dieses Themas besser begegnen zu können, arbeitet die SKB derzeit mit externen Partnern an der Bereitstellung einer eigenen Videokonferenzlösung für das Bildungsnetz.
  • Eingeschränkte Sprechzeiten bei der SKB
    In allen Fachbereiche der Senatorin für Kinder und Bildung sind momentan keine persönlichen Termine möglich. Die Behörde arbeitet im Notbetrieb. Wir sind aber telefonisch und per Mail für Sie da. Grundsätzlich ist die beste Erreichbarkeit zwischen 10 und 16 Uhr.
  • Informationen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter B.A., deren Berufspraktikum zwischen dem 1. April und dem 1. Juni 2020 beginnt
    Sollten Sie bislang keine Praxisstellenmeldung eingereicht haben, senden Sie diese umgehend auf dem Postweg an:
    Die Senatorin für Kinder und Bildung
    Referat 31/Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte
    Rembertiring 8-12
    28195 Bremen
    Derzeit finden keine praxisbegleitenden Veranstaltungen statt. Sie werden umgehend informiert und eingeladen sobald die aktuellen Schutzmaßnahmen nicht mehr erforderlich sind.
    Die Zuständigkeit der organisatorischen und zeitlichen Gestaltung Ihrer Arbeitszeit und Ihres Einsatzes in der Praxisstelle liegt bei Ihrem Anstellungsträger
    Bitte reichen Sie folgende Unterlagen im Referat 31 ein:
    - Urkunde/Zeugnis der Hochschule Bremen über den B.A. Soziale Arbeit
    - Ihren Arbeitsvertrag
    - Einen aktuellen Lebenslauf
    Senden Sie diese Unterlagen (je Dokument eine PDF Datei) bitte per Mail an: scan-ausbildung@kinder.bremen.de
  • Fachkräfte im Anerkennungsjahr
    Um auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzuwirken gilt seit dem 16.03.2020:
    Es finden zurzeit keine organisierten praxisbegleitenden Veranstaltungen statt. Alle Fachkräfte im Anerkennungsjahr sind weiterhin für die praxisbegleitenden Veranstaltungen (Groß- und Kleingruppentreffen) seitens der Praxisstelle freizustellen. Statt Treffen durchzuführen, sind die Zeiten individuell zur Vertiefung und Erweiterung des Fachwissens und zur Berichterstellung zu nutzen. Die Gruppenberaterinnen und Gruppenberater stehen zu gruppenintern festgelegten Zeiten telefonisch für Beratungen zur Verfügung.
    Es finden zurzeit keine Fach- und Informationsveranstaltungen statt.
    Ausgewählte Kolloquien finden statt. In diesen Fällen werden Sie von uns persönlich kontaktiert.
    Fehltage, die aufgrund von Sonderurlaubsregelung oder Freistellung entstehen, werden nicht auf die Anzahl der Fehltage im Anerkennungsjahr angerechnet.
    Fortbildungen für Anleitende von Fachkräften im Anerkennungsjahr finden zurzeit nicht statt.
    Die Ansprechpersonen sind über E-Mail erreichbar. Es besteht eine tägliche, telefonische Erreichbarkeit von 10 bis 12 Uhr unter 0421 361-4769. Die Sprechstunde zur Anrechnung von sozialpädagogischen Tätigkeiten sowie die offene Sprechstunde finden zurzeit nicht statt.
  • Feststellung von W&E-Förderbedarf vor der Einschulung ausgesetzt
    Aufgrund des eingestellten Unterrichtsbetriebes wird der vorgesehene Verfahrensablauf bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs für den Bereich Wahrnehmung und Entwicklungsförderung (W&E) bei Kindern in den Kindertageseinrichtungen vor der Einschulung zeitweise ausgesetzt. Mehr Informationen über das Verfahren - auch für Eltern - gibt es hier:
    - Deutsch (pdf, 145.7 KB)
    - English (pdf, 141.2 KB)
    - Türkçe (pdf, 128.4 KB)
    - Pусский (pdf, 154.6 KB)
    - Arabisch (pdf, 197.6 KB)
  • Cito-Test findet nicht statt
    Der Cito-Test kann aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht stattfinden. Für Kinder, die im Sommer 2021 eingeschult werden, muss eine alternative Vorgehensweise für die Identifikation von Kindern mit Sprachförderbedarf gefunden werden, auf deren die Sprachförderung in den Einrichtungen umgesetzt werden kann. Die Fachreferate in der Behörde erarbeiten derzeit handhabbare, alternative Wege dazu und werden schnellstmöglich darüber informieren.
    - Anschreiben an die Schulleitungen (pdf, 100.5 KB)
    - Anschreiben an die Kita-Träger (pdf, 66.1 KB)
  • Lehramtsbezogene Praktika an den Schulen
    Der schulpraktische Anteil aller lehrerbildungsbezogenen Praktika entfällt bis auf Weiteres. Deshalb werden die Ausbildungskoordinatorinnen und Ausbildungskoordinatoren gebeten, nach den Osterferien Informationen einzuholen, in welcher Form und in welchem Umfang Anteile des Praktikums von den Studierenden gemäß des Schreibens des Praktikumsbüros der Universität vom 18. März 2020 absolviert und von schulischen Mentorinnen und Mentoren begleitet wurden. Diese Information ist an das Praktikumsbüro weiterzuleiten und soll Berücksichtigung in der jährlichen Meldung der Schulleitungen zur Mentorenvergütung finden. Über die Möglichkeit, nach den Osterferien die schulischen Praxisanteile zu absolvieren, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden – im Moment kann dies noch niemand sagen.
  • Azubis systemrelevanter Bereiche vom digitalen Unterricht befreit:
    Aufgrund der aktuellen Situation kommt es in Betrieben/Einrichtungen, die in Bereichen der systemrelevanten Daseinsfürsorge tätig sind zu personellen Engpässen, zum Beispiel im Lebensmitteleinzelhandel, in der Logistik und im Gesundheits- und Sozialbereich. Deshalb werden in diesen Bereichen auch die Auszubildenden in den Betrieben/Einrichtungen dringend benötigt. Diese dualen Auszubildenden werden ab 24.03.2020 bis zum Ende der Schulschließungen auf Wunsch der Betriebe/Einrichtungen von der Pflicht zur Teilnahme am digitalen oder alternativen Unterricht befreit.
  • Derzeit keine Fortbildungen im LIS | Kolloquien werden durchgeführt
    So lange der reguläre Betrieb an den Schulen eingestellt bleibt, finden auch keine Fortbildungen und keine Ausbildungsseminare des Landesinstituts für Schule (LIS) statt. Die Bibliothek und der Medienverleih des Zentrums für Medien bleiben geschlossen. Kolloquien im Rahmen der Lehramtsausbildung finden ab dem 15.04.2020 wieder statt. Die Nachreichfrist für Bewerberinnen und Bewerber für den Vorbereitungsdienst zum 1. August 2020 verlängert sich für Masterzeugnisse / Abschlussbescheinigungen mit endgültiger Gesamtnote auf den 31. Mai 2020. Mehr dazu: lis.Bremen.de
  • IQB-Bildungstrend im Primarbereich verschoben – Teilnahmerpflicht an VERA 3 und VERA 8 aufgehoben
    Die Kultusministerkonferenz hat die Aussetzung der im Frühjahr 2020 geplanten Durchführung des IQB-Bildungstrends im Primarbereich beschlossen. Der Test soll nachgeholt werden, den genauen Zeitpunkt dafür klären die Länder derzeit noch. Normalerweise wäre der IQB-Bildungstrend 2020 in den Grundschulen nach den Osterferien durchgeführt worden. Die verbindliche Teilnahme an den Vergleichsarbeiten VERA 3 und VERA 8 wurde für die Länder freiwillig gestellt, da die Testzeit zum Teil in die derzeitige Zeit der bundesweiten Schließung der Schulen fällt. In Bremen wird VERA 3 aufgrund der derzeitig schwierigen Situation ausgesetzt. VERA 8 ist in Bremen durch den frühen Testzeitpunkt bereits durchgeführt worden.
    - KMK-Pressemitteilung vom 02.04.2020
    - SKB-Mitteilung vom 06.04.2020: Zentrale Vergleichsarbeiten werden ausgesetzt
  • Der Wettbewerb Demokratisch Handeln wurde abgesagt.
    Dies gilt für alle regionalen Lernstätten und die Bundeslernstatt in Berlin.
  • Die Aktionstage Girls' Day und Boys' Day wurden für 2020 bundesweit abgesagt.
    Einen Ersatztermin wird es nicht geben. MEHR
  • Notfallpläne Abschlüsse
    - Abitur (pdf, 69.1 KB)
    - Abschlüsse der Sek I (pdf, 76.1 KB)
    - Zentrale Abschlussprüfungen in den Herkunftssprachen (pdf, 67.7 KB)
  • Übergangsverfahren 4 nach 5:
    Die Bescheide für Eltern von Schülerinnen und Schüler, die von der Grundschule in die 5. Jahrgangsstufe wechseln, werden ab sofort (13.03.) verschickt. Die Behörde hatte das für einen etwas späteren Zeitpunkt vorgesehen. Deshalb kann auf dem Bescheid das Datum 19. oder 20. März zu lesen sein.
  • Wahl der Interessenvertretungen am 18.03.2020
    - Wahl der Interessenvertretungen im Bereich Schulen am 18.03.2020 (pdf, 41 KB)
    - Wahlhelferinfo (pdf, 98.1 KB)
    - Anschreiben Wahlausschüsse zu Schnellmeldung (pdf, 33.8 KB)
    - Schnellmeldung PR Wahl (docx, 25.8 KB)
    - Vordruck für die Mitteilung der Wahlergebnisse GPR_JAV 2020 - Schulen (docx, 15.8 KB)
    - Vordruck für die Mitteilung der Wahlergebnisse GPR 2020 - Schulen (doc, 35.5 KB)
  • Informationen für Schulen und Eltern aus dem Zeitraum vor den Schulschließungen


Ferienangebote

In den Sommerferien bietet die Senatorin für Kinder und Bildung mehrere Programme an, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie zumindest teilweise kompensieren und Kindern Impulse geben zu können:

Lernferien in Grundschulen
Dieses Angebot soll insbesondere Kinder erreichen, die unter schwierigen sozialen Bedingungen aufwachsen, und ihnen den Anschluss ermöglichen oder erleichtern. In 20 Bremer Grundschulen lernen jeweils maximal zehn Kinder pro Gruppe für jeweils zwei Wochen an vier Zeitstunden pro Tag. Auch genügend Bewegung und Spaß sind mit dabei. Im Fokus steht die Sprachbildung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Je nach Jahrgang, Sprachniveau oder Unterstützungsbedarf geht es um Lesetechnik, Textverständnis, Erzählen oder bei höheren Jahrgängen auch um die Vorbereitung auf weiterführende Schulen. Auch Rechnen wird geübt und die Neugier für Zahlen geweckt. Mit diesen Lernferien werden 360 Grundschulkinder erreicht.

Ferienbetreuung in Grundschulen
Die Ferienbetreuung für Grundschulkinder wird auch auf Halbtagsschulen ausgeweitet. Zudem ist die anmeldepflichtige Betreuung in diesen Sommerferien kostenlos. Der Anmeldeschluss für eine Ferienbetreuung von Kindern in Halbtagsgrundschulen und Nichtganztagskindern in offenen Ganztagsgrundschulen ist am 6. Juli. Es können noch Kinder angemeldet werden, deren Eltern keinen Urlaubsanspruch mehr haben. Dies muss durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers belegt werden.
Die Ferienbetreuung für Halbtagsgrundschulen findet vom 16. Juli bis 7. August statt.
Der Zeitraum der Betreuung der Nichtganztagskinder der offenen Ganztagsschulen richtet sich nach den Betreuungszeiten der Ganztagskinder. Ansprechpartner sind die Schulen, in die die Kinder jeweils gehen.

Schwimmintensivkurse für Drittklässler
Drittklässler, die noch keine oder nur geringe Schwimmkenntnisse haben, sollen die Möglichkeit erhalten, ein Schwimmabzeichen zu erreichen. Das Projekt wird gemeinsam von den Bremer Bädern, der DLRG, dem Landesschwimmverband und der Senatorin für Kinder und Bildung verwirklicht. Ein Kurs dauert fünf Tage mit jeweils einer Zeitstunde pro Tag. Die Kinder werden von erfahrenen Kräften der Bremer Bäder und des Landesschwimmverbandes angeleitet. Die Kurse finden im Zeitraum vom 20. Juli bis 21. August statt. Die Bremer Bäder haben dafür Briefe an über 2.500 Eltern verteilen lassen. Den Kursteilnehmenden bzw. den Erziehungsberechtigten wird mitgeteilt, wo genau die Kurse stattfinden werden.

Lernferien in weiterführenden Schulen
Zu den Schwerpunkten dieses Angebots gehören die frühe Förderung von Schülerinnen und Schülern am Beginn der Sek I, die an- bzw. abschlussbezogene Förderung am Ende der Sek I und Angebote für Schülerinnen und -Schüler aus Vorkursen, sofern eine entsprechende Lernbegleitung gewährleistet werden kann. Insgesamt gibt es rund 400 Plätze.
Weitere Informationen zu diesen Angeboten enthält die Pressemitteilung vom 01.07.2020

Digitale Sommerangebote der Vernetzungsstelle Begabungsförderung in Zusammenarbeit mit Bildung & Begabung
Spannende Aha-Momente können Bremer Schülerinnen und Schüler bei diesen Angeboten erleben. In den Live-Video-Kursen können sie sich mit interessanten Inhalten beschäftigen, eigene Stärken kennenlernen und natürlich auch Spaß haben. Neben spannenden Kurzworkshops gibt es auch eine einwöchige Medizin-Akademie. Die Kurse sind kostenlos, für die Teilnahme wird nur ein Gerät benötigt
Weitere Informationen zu den Sommerangeboten

ReBUZ Sommercamp 2020
Ob Heldenreise, Streetdance oder Bewegungsparcours: Das ReBUZ-SommerCamp bringt Jugendliche von 9 bis 12 Jahren in Bewegung. Vom 18. bis zum 21. August 2020 gibt es ein tägliches Programm von 09:30 bis 14:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen gehen per Mail an info@zagg.de.
Das SommerCamp ist ein Angebot des ReBUZ West in Zusammenarbeit mit der DAK, dem Projekt "Der Bremer Westen – systemisch gesund" und dem Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften ZAGG.
Weitere Informationen zum ReBUZ-SommerCamp


Archiv zur Einstellung des regulären Betriebs an Schulen & Kitas

Schrittweiser Wiedereinstieg

E-Mail an alle Schulleitungen vom 14.04.2020
Aktuell wird über den Weg zur Normalisierung und damit auch über die Wiederöffnung von Schulen intensiv diskutiert. Auch wenn alle gern Planungssicherheit hätten, kann von hier zur Zeit noch keine klare Aussage getroffen werden, da die grundlegende Entscheidung auf der Ebene des Bundes bzw. der Länder noch aussteht. Gleichwohl wurden die umfangreichen Vorüberlegungen der Abteilungen und die Anregungen aus den Schulen beraten und soweit möglich kooperativ mit Schulleitungen als Empfehlung an die Hausspitze zusammengefasst. Eingeflossen sind dabei auch die Vorgaben des Gesundheitsamtes zur Durchführung der Abschlussprüfungen, Hinweise des Personalrats zum Schutz der Mitarbeiter und viele weitere umsetzungsrelevante Hinweise unter Berücksichtigung der Bedingungen der jeweiligen Schulstufe.
Jetzt muss zumindest bis Dienstag abgewartet, wie die Politik entscheidet und wie unser Handlungsrahmen ausfällt. Sobald die Rahmenbedingen geklärt sind, möchten wir den weiteren Fahrplan und die Ausgestaltung mit Ihnen kooperativ beraten.

E-Mail der Senatorin
E-Mail von Senatorin Bogedan zur Corona-Situation vom 09.04.2020 (pdf, 207.1 KB)

E-Mail an alle Schulleitungen vom 09.04.2020
Aktuell wird über die Rückkehr zum normalen Alltag und damit auch über die Wiederöffnung von Schulen überall diskutiert. Auch wir bei der SKB beraten intensiv und haben in unsere Empfehlungen an die Hausspitze neben den Vorüberlegungen der Fachreferate auch die zahlreichen Anregungen aus den Schulen und der Schulartensprecherinnen und -sprecher einbezogen. Eingeflossen sind dabei auch die Vorgaben des Gesundheitsamtes zur Durchführung der Abschlussprüfungen, Hinweise des Personalrats zum Schutz der Mitarbeitenden und viele weitere umsetzungsrelevante Hinweise unter Berücksichtigung der Bedingungen der jeweiligen Schulstufe.
Zu beachten ist allerdings noch ein weiterer Punkt: Die Bundesländer haben sich darauf verständigt, bei diesem Weg möglichst einheitlich vorgehen zu wollen; hinzu kommt, dass auch der Bund einzubeziehen ist. Entsprechende Gespräche laufen heute, aber auf Ebene der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin auch noch in der nächsten Woche. Auch wenn wir alle gerne Planungssicherheit hätten, müssen wir deshalb mindestens bis Mittwoch (15.4.) warten, bevor wir weitere Schritte unternehmen können.
Sobald die Rahmenbedingen geklärt sind, möchten wir den weiteren Fahrplan und die Ausgestaltung mit den Schulleitungen kooperativ beraten.
Für die Wiedereröffnung von Kitas gilt Ähnliches. Wir müssen die Beschlüsse der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin abwarten, um sie in unsere Überlegungen einfließen lassen zu können. Wir arbeiten intensiv an Szenarien, die natürlich den Trägern mitgeteilt werden.
E-Mail von Senatorin Bogedan zur aktuellen Corona-Situation vom 09.04.2020 (pdf, 207.1 KB)

Regulärer Betrieb an Schulen & Kitas eingestellt bis mindestens 19.4.
Um auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzuwirken, ist der reguläre Betrieb an Schulen und städtischen Kitas der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven seit Montag, 16. März 2020, eingestellt. Diese Maßnahme galt zunächst bis einschließlich 14. April 2020 und wurde zwischenzeitlich verlängert bis mindestens 19. April 2020.
"Die Schulferien enden zwar am 14. April, die Betreuung an Kitas und der reguläre Unterrichtsbetrieb an den Schulen im Land Bremen bleiben aber mindestens bis zum 19. April 2020 (die Maßnahme gilt bis einschließlich 19. April) eingestellt. Das geht aus einer Verordnung hervor, die am Freitag vom Senat verabschiedet werden soll und die bisher gültigen Allgemeinverfügungen und eine Verfügung meines Hauses vereint. Zudem wird das Ergebnis eines weiteren Gesprächs der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin in diese Verordnung einfließen", sagt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung.
Das bedeutet für Schulen nicht, dass die Osterferien verlängert werden, sondern die Beschulung, bzw. das ermöglichen des Lernen der Schülerinnen und Schüler zu Hause ab dem 15. April fortgesetzt wird. Nach den Ferien endet auch die "Ferien-Notbetreuung", die in der Stadt Bremen auf Grundschulen begrenzt ist. Die allgemeine Notbetreuung setzt ab dem 15. April an allen allgemeinbildenden Schulen dann wieder ein.
"Uns ist bewusst, dass das eine sehr belastende Situation für alle ist und die Anforderungen des Bundes und des Landes Familien, Kitas und Schulen im Sinne der Gesundheit aller sehr viel abfordern. Ich sehe aber auch mit welcher Hingabe Teams in Kitas und Schulen im Einsatz für ihre kleinen und großen Schützlinge sind. Mit der Aufrechterhaltung der Notbetreuung und dem Engagement, ein Lernen zu Hause möglich zu machen, tragen Erzieherinnen und Erzieher, Lehr- und Verwaltungskräfte massiv zur Aufrechterhaltung des Gemeinwesens bei. Ich kann dafür nicht genug danken", so Bogedan.

Ausstehende Klausuren
Wegen des eingestellten Unterrichtsbetriebes entfallen die in Einzelfällen noch ausstehenden Klausuren des laufenden zweiten Halbjahres der Qualifikationsphase (Q. 2.2) ersatzlos. Die Noten für das laufende Halbjahr werden auf Basis der in diesem Halbjahr (Januar – März 2020) erhobenen Leistungen erteilt, unter Umständen sind erbrachte Klausurersatzleistungen für die Benotung heranzuziehen.
17.03.2020 Entfall Klausuren Q 2 (pdf, 80.3 KB)

Materialsammlung zur Einstellung des regulären Betriebs an Schulen:

Materialsammlung zur Einstellung des regulären Betriebs in Kindertageseinrichtungen:


Archiv zum Thema Abitur

Abiturprüfungen nicht anerkannter Ersatzschulen und für Nichtschülerinnen und Nichtschüler (NSP-V)

Diese Prüfungszeiträume gelten für das Land Bremen
Haupttermin 1: 22.04. - 07.05.2020
Haupttermin 2: 12.05. - 29.05.2020
Nachschreibtermin: 15.06. - 20.06.2020
Mündliche Prüfungen: 06.05. - 12.06.2020
Bis zum 15. April müssen sich Abiturienten entscheiden, an welchem der beiden Haupttermine sie ihre Abiturprüfungen schreiben wollen.
Schülerinnen und Schüler, die an Haupttermin 1 (April) wegen Krankheit nicht teilnehmen können, müssen dies mit Attest belegen und können zum Haupttermin 2 (Mai) nachschreiben. Schülerinnen und Schüler, die an Haupttermin 2 (Mai) wegen Krankheit nicht teilnehmen können, müssen dies mit Attest belegen und können vom 15. bis 20. Juni 2020 nachschreiben.

Abiturprüfungen unter erschwerten Bedingungen - Bremen bietet zwei Prüfungszeiträume zur Wahl | Pressemitteilung vom 31.03.2020

Meldung vom 25.03.2020:
Abiturprüfungen finden wie geplant statt

Senatorin Claudia Bogedan am 25.03.2020: "Abiturprüfungen finden statt. Der Beschluss der KMK zeigt, dass wir mit unserem Bremer Weg richtig liegen. Die Kultusminister haben sich darauf verständigt, dass die Prüfungen von den Schülerinnen und Schülern abgelegt werden können. Unser Stufen-Modell besteht fort. Wichtig ist es, dass die Abschlüsse im gesamten Bundesgebiet anerkannt werden. Das ist gewährleistet. Zudem sind wir gerüstet, uns der jeweiligen Lage anzupassen. Details werden schnell in meinem Ressort erarbeitet."
Die Senatorin für Kinder und Bildung ist mit dem Gesundheitsressort in engem Austausch, was die Situation der Prüfung angeht.
Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Dr. Stefanie Hubig: "Ich freue mich, dass wir uns in einer so schwierigen Situation innerhalb der Ländergemeinschaft auf einen gemeinsamen Beschluss geeinigt haben. Wir haben klare Vorgaben für unsere Schülerinnen und Schüler. Für sie ist es besonders wichtig, dass sie jetzt Planungssicherheit haben, gleichzeitig steht ihre Gesundheit für uns an erster Stelle."
Die Kultusministerkonferenz hat am 25.03.2020 folgenden Beschluss gefasst:

  1. Die Kultusministerkonferenz bestärkt ihren Beschluss vom 12. März 2020, wonach die Länder die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen werden.
  2. Sie betont, dass alle Schülerinnen und Schüler keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben werden und dass sie noch in diesem Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben können.
  3. Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.
  4. Die Länder können ausnahmsweise auf zentrale Elemente aus dem Abituraufgabenpool verzichten und diese durch dezentrale Elemente ersetzen.
  5. Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist. Die Länder stimmen sich eng in der KMK über das weitere Vorgehen ab.

Stufenplan der Senatorin für Kinder und Bildung

Wegen der Ungewissheit, wie sich das Coronavirus weiter im Bundesland Bremen auswirkt, ist ein Stufenplan für die Abiturprüfungen vorgesehen.

Stufe A: In der Behörde wird derzeit daran gearbeitet, dass die schriftlichen Prüfungen – wie geplant – ab dem 22. April (1. Klausurtag!) stattfinden können.

Stufe B:
Falls Stufe A aufgrund der besonderen Ausnahme-Situation nicht möglich ist, wird eine Terminverschiebung in Absprache mit anderen Bundesländern geplant.

Vertretende der Behörde und der Schulleitungen sind dabei in engem Austausch.


Zentrale Abschlussprüfungen

Terminplan
08. Juni, 10 Uhr: Deutsch
10. Juni, 10 Uhr: Englisch
12. Juni, 10 Uhr: Mathematik

Nachschreibetermine
22. Juni, 10 Uhr: Prüfung Deutsch
24. Juni, 10 Uhr: Englisch
26. Juni, 10 Uhr: Mathematik

Notfalltermine für den Fall von Schulschließungen
29. Juni, 10 Uhr: Deutsch
30. Juni, 10 Uhr: Mathematik
01. Juli, 10 Uhr: Englisch

Materialien

Erklärung der Bildungssenatorin
Zu den aufgekommenen Forderungen, die Prüfungen abzusagen erklärte Dr. Claudia Bogedan am 08.05.2020: "Die Zentralen Abschlussprüfungen für den Mittleren Schulabschluss (MSA) und weitere Abschlüsse sind verpflichtend und auch wichtig. Sie abzusagen, wäre der falsche Schritt". Abgesehen von dem Bremischen Schulgesetz, das nach §21 keinen Abschluss ohne Prüfung vorsehe, und den KMK-Beschlüssen, die das Gleiche besagten, sei der MSA eine wichtige Prüfung, wie das Abitur auch. "Der MSA ist meines Erachtens sehr wichtig dafür, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Ich denke, dass wir nicht wenigen Schülerinnen und Schülern einen Nachteil gegenüber niedersächsischen und weiteren MSA-Absolventen aus anderen Bundesländern mitgeben, wenn wir den Abschluss ohne Prüfung zulassen würden. Der Ausbildungsmarkt wird angespannt sein. Es gibt auch Schülerinnen und Schüler, denen die Prüfung wichtig ist, um Noten zu verbessern und um ihr Können präsentieren zu können. Die jungen Menschen benötigen in dieser komplizierten Situation dringend ein Gefühl von Normalität und die Erfahrung, dass sie etwas leisten und bewältigen können. Darauf wird in den Schulen auf sehr engagierte Art und Weise im prüfungsvorbereitenden Unterricht, jeweils acht Stunden pro Woche, hingearbeitet. Eine Streichung der Abschlussprüfungen würde all diese Bemühungen konterkarieren. Abgesehen davon wurden die mündlichen Prüfungen an einigen Schulen bereits abgelegt, die Prüfungsphase hat also begonnen. Auch im berufsbildenden Bereich wurden schon einige Prüfungen bewältigt".

Außerdem seien auch folgende Punkte zu bedenken:

  • Die Berechnung der Abschlüsse (MSA, EBBR, BBR) am Gymnasium erfolgt nicht zu Zweidrittel aus der Schuljahresnote, sondern ausschließlich aus Prüfungsnoten.
  • Der MSA berechtigt zum Besuch bestimmter Berufsfachschulen oder bei entsprechenden Leistungen zu Bildungsgängen, die zur Fachhochschulreife führen. Eine Absage der Prüfungen könnte zu einem Schneeballeffekt führen. Dieses hätte massive negative Konsequenzen, da beispielsweise in der Berufsoberschule die Allgemeine Hochschulreife mit erworben wird und die Anerkennung dieses Abiturs dann fraglich wäre.
  • Es kann zu massiven Schwierigkeiten mit den Zulassungsvoraussetzungen für anschließende berufliche Bildungsgänge kommen.
  • Prüfungen, die zu einem Abschluss außerhalb eines Bildungsgangs führen, basieren ausschließlich auf den Prüfungsleistungen und nicht zu einem Anteil auf Vornoten. Hier würde eine generelle Absage die Abschlüsse verhindern, beispielsweise für den MSA in der E-Phase der Gymnasialen Oberstufe.

"Ich habe zur Vorgehensweise beim Abitur versprochen, dass es Lösungen geben wird, falls sich der Notendurchschnitt im Vergleich zu den Vorjahren sichtbar verschlechtert. Das gilt natürlich auch für den MSA. Dass wir das dann auch realisieren, zeigt unser Handeln beim Mathe-Abitur im vergangenen Jahr. Uns ist sehr wohl bewusst, dass die Belastungen an den Schulen sehr hoch sind. Ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal bei allen Schul-Teams für ihren Einsatz bedanken. Diese schwierige Zeit bedeutet für uns alle, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Verwaltungskräfte und die Mitarbeitenden in meinem Ressort, einen unglaublichen Kraftakt zu bewältigen. Tausend Dank für das Engagement aller", so die Senatorin.


Archiv zum Thema Notbetreuung

Diese Regelungen sind mittlerweile überholt. Aktuelle Informationen finden Sie in dem Themenblock weiter oben auf dieser Seite.

Der reguläre Betrieb von Schulen und KiTas wurde im Land Bremen am Montag, 16. März 2020, flächendeckend eingestellt. Auch Tagesmütter und -väter sowie sonstige Einrichtungen der Kindertagespflege sind betroffen. Seitdem wird eine Notbetreuung angeboten, die schrittweise erweitert wurde und nun ergänzt wird um die Gruppen der Kinder, die mit dem Wiedereinstieg in die Kitas und Tagespflege beginnen:

Seit 18. Mai 2020 gilt der Wiedereinstieg für alle Kinder mit Sprachförderbedarf gemäß CITO-Testung, Vorschulkinder, die Kitas in sozialen Index-Lagen besuchen und für Kinder mit anerkanntem Frühförderbedarf mit Angeboten zur Frühförderung gelten. Ab 1. Juni 2020 sollen alle Vorschulkinder wieder in die Kitas kommen. Ab 15. Juni 2020 soll in einen eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kita-Kinder übergegangen werden, soweit das Infektionsgeschehen es ermöglicht.

In Schulen wird die Notbetreuung zudem bis Klasse 6 weitergeführt.

Notbetreuung im Kita-Bereich

Das Anmeldeformular wird vor Betreuungsbeginn beim jeweiligen Kita-Träger eingereicht. Dort erhalten Eltern dann weitere Infos.

Notbetreuung in Schulen

Anträge auf Notbetreuung werden an die jeweilige Schulleitung gesendet. Sollten an einer Schule keine Plätze mehr vorhanden sein, wird den Eltern ein anderer Standort angeboten.

Grundsätzlich gilt weiterhin:

  • die Empfehlung, dass alle Beschäftigten und Kinder, die zur Risikogruppe gehören, nicht in der Einrichtung tätig sind bzw. nicht in dieser betreut werden.
  • Erziehungsberechtigte können nur dann den Notdienst in Anspruch nehmen, wenn keine private Betreuung des Kindes zu realisieren ist.
  • In einer Gruppe können im Notdienst maximal fünf Kinder betreut werden .
  • Ein besonderer Fokus ist auf die Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen zu legen.
  • Die Regelung zum Umgang mit positiven Testungen und laufenden Testverfahren, die im Schreiben vom 26.03.2020 erläutert wurde
    - Anschreiben Kita-Träger und Kita-Leitungen (pdf, 380.1 KB)
    - Anschreiben Kindertagespflegepersonen (pdf, 272.9 KB)

Kitas und Schulen OHNE Notbetreuung wegen Verdachtsfällen

Einrichtungen von Kita Bremen und Grundschulen, die wegen Verdachtsfällen geschlossen wurden, bzw. an denen noch nicht endgültig ausgeräumte Verdachtsfälle bestehen, können zunächst keine Notbetreuung anbieten. Zur Zeit sind keine Grundschulen betroffen. Ob aktuell städtische Kitas betroffen sind, zeitgt die Website von Kita Bremen unter kita.bremen.de

Welche Berufsgruppen können Notbetreuungsangebote in Anspruch nehmen?

Dies wurde bis 14.06. geregelt durch die "Anlage zu §§ 1, 2, 15 bis 17 der "Sechste Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2"

Wie wird die Notbetreuung umgesetzt?

Dies war bis zum 14.06.2020 geregelt in §17 der "Sechsten Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2"


Ausweitung der Notbetreuung in Kitas und Schulen seit 20. April 2020

Vorrangig betreut werden nach wie vor Kinder, deren Eltern in Betrieben der kritischen Infrastruktur tätig sind. Dabei reicht es nun aus, dass nur ein Elternteil dort beschäftigt ist und der/die zweite Erziehungsberechtigte berufstätig ist und eine private Betreuung des Kindes nicht möglich ist. Für Alleinerziehende gilt dies entsprechend.

Zur Härtefallreglung gibt es folgenden Hinweis: Kinder, die in stationären Einrichtungen untergebracht sind, können als Härtefall aufgenommen werden. Ebenfalls können Kinder, die über das Casemanagement (Jugendamt) analog zu den Kindern mit Schutzkonzepten gemeldet werden, als Härtefall aufgenommen werden.

Darüber hinaus sollen zu den zuvor genannten möglichen Notdienstansprüchen auch Kinder von Erziehungsberechtigten aufgenommen werden, die alleinerziehend sind oder bei denen beide Erziehungsberechtigten berufstätig sind und keine private Betreuungsmöglichkeit haben. Dies gilt nur für Kinder bis einschließlich der sechsten Jahrgangsstufe. Grundsätzlich gilt auch eine Vollzeit-Tätigkeit im Homeoffice als Berufstätigkeit.

Wir appellieren an alle Eltern, hiervon nur bei dringendem Bedarf Gebrauch zu machen, da es sich weiter nur um eine Notbetreuung handeln kann.

Es ist zu beachten, dass die bereits betreuten Kinder in der bestehenden Notbetreuung bzw. im Notdienst Vorrang haben.

Hinweise und Regelungen zur Notbetreuung für Kitas und Schulen in der Zeit zwischen dem 4. und 17. April 2020

Schreiben vom 06.04.2020

Aktualisierungen vom 26.03.2020:

Ausweitung des Notdienstes für Beschäftigte im Gesundheitswesen
Zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung wird die Regelung bezüglich der Wahrnehmung von Notdiensten für Beschäftigte im Gesundheitswesen verändert. Dies gilt auch für Mitarbeiter/-innen in ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen (inklusive Altenpflege) sowie für Einrichtungen und bei Angeboten/Maßnahmen der Eingliederungshilfe. Beschäftige, die in diesem Bereich tätig sind, können den Notdienst ab sofort in Anspruch nehmen, sobald eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter zu dieser Berufsgruppe gehört. Bedingung dafür ist, dass auch der/die zweite Erziehungsberechtigte einer Beschäftigung nachgeht und eine anderweitige Betreuung des Kindes durch die zweite Erziehungsberechtigte oder den zweiten Erziehungsberechtigten oder andere private Kontakte nicht möglich ist.

Aktualisierungen vom 24.03.2020

Notbetreuung ausgeweitet
Ab sofort können auch Eltern mit tiermedizinischen und tierpflegerischen Berufen die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Insgesamt sollte kulant mit Notlagen von Eltern umgegangen werden, damit einerseits Eltern in schwierigen Situationen eine Unterstützung bekommen und andererseits eine grundsätzliche Ausweitung des Betreuungsanspruchs vermieden wird.
- Anschreiben Schulleitungen vom 24.03.2020 (pdf, 46.8 KB)

Aktualisierungen vom 24.03.2020

Notbetreuungsangebote
Prioritär betreut werden Kinder von Beschäftigten, die beide in den genannten Bereichen tätig sind oder alleinerziehend, in einem dieser Bereiche tätig sind und keine anderen Betreuungsmöglichkeiten haben. Der Anspruch auf Betreuung der Kinder setzt unter anderem voraus, dass die Tätigkeit zur Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend notwendig ist.

Notbetreuung für Kinder von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen (KRITIS)
Folgende Bereiche sind betroffen:

  • Beschäftigte im Gesundheitswesen inkl. Rettungsdienst (Ärzte, Pflegepersonal ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen inklusive Altenpflege sowie alle, die zur Aufrechterhaltung der Funktion des Gesundheitswesens zuständig sind, wie Reinigungs- und Verwaltungspersonal sowie sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen/Zahnarztpraxen (inklusive medizinischer Fachangestellter), Laboren, Beschaffung, Apotheken, Arzneimittel- und Medizinische Produktehersteller sowie Hebammen und auch Kräfte in Einrichtungen für die tiermedizinische und tierpflegerische Versorgung)
  • Feuerwehrkräfte
  • Vollzugsdienst der Polizei
  • Katastrophenschutz
  • Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert

Notbetreuung für weitere Berufsgruppen
In diesen Fällen müssen Eltern einen Anmeldebogen ausfüllen. Dies ist für die Vergabe der Notbetreuungsplätze unbedingt erforderlich.
Anmeldebogen für Kitaleitungen (pdf, 73.6 KB) | Anmeldebogen für Schulleitungen (pdf, 69.3 KB)
Folgende Bereiche sind betroffen:

  • Ver- und Entsorgung (Strom, Wasser, Energie, Abfall)
  • Justiz (Gerichte, Staatsanwaltschaft, Strafvollzug)
  • stationäre Betreuungseinrichtungen (z. B. Hilfen für Erziehung)
  • Informationstechnik und Telekommunikation, insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel) inklusive Zulieferung und Logistik
  • Transport und Verkehr
  • Finanzen – ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers
  • Öffentliche Behörden von Bund, Land, Kommunen und Sozialversicherungen
  • Medien

Weitere Infos

Notbetreuung in den Osterferien

Stand 24.03.2020

Die Notbetreuung wird in den Osterferien an Kitas, im Hort und an Grundschulen fortgesetzt. Es gibt nicht den üblichen Anspruch auf Ferienbetreuung, weder an Horten noch an Ganztagsgrundschulen. Die große Hoffnung ist, damit die Ansteckungsgefahr für alle möglichst gering zu halten. Eltern, die für die Ferienbetreuung an den Grundschulen bereits bezahlt haben, bekommen ihr Geld erstattet. Schulen und Horte bieten stattdessen eine Notbetreuung in den Ferien für die Kinder an, deren Eltern beide in den entsprechenden Berufen arbeiten und nach den bekannten Kriterien einen Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz haben.
- Anschreiben Schulleitungen vom 24.03.2020 (pdf, 106.5 KB)
- Anschreiben Eltern vom 24.03.2020 (pdf, 67.9 KB)