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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Was macht die Senatorin für Kinder und Bildung?
Sie arbeitet für die Bildung von Kindern
in Bremen und Bremerhaven.
Sie will:
Alle sollen gut lernen können in der Schule.
Sie sollen einen guten Schul-Abschluss bekommen.
Sie finden dann einfacher
einen Ausbildungs-Platz, der ihnen gefällt.

Die Senatorin für Kinder und Bildung ist:

Dr. Claudia Bogedan.
Sie leitet die Behörde.
Ihre Vertretung ist:
Arnhild Moning.
Sie ist vom Beruf: Staats-Rätin.

Die Mitarbeiter von der Behörde haben viele Aufgaben.
Zum Beispiel:
Sie passen auf,
dass alle Kinder in die Kita gehen können.

Die Mitarbeiter von der Behörde beraten Menschen,
die Erzieher werden wollen.
Wenn man Erzieher werden will,
muss man ein Berufs-Praktikum machen.
Die Mitarbeiter von der Behörde wollen wissen,
ob das Berufs-Praktikum gut ist.

Die Mitarbeiter von der Behörde planen:
Was die Behörde machen muss,
damit alle gut lernen können in der Schule.

Die Mitarbeiter von der Behörde
schicken neue Lehrer zu den Schulen.

Die Mitarbeiter von der Behörde
geben den Schulen Geld.

Die Mitarbeiter von der Behörde wollen:
In Kitas und Schulen
soll genug Platz zum Lernen sein.

In der Behörde sind noch andere Einrichtungen:

Eine Einrichtung heißt:
Schulen.

Das Bundes-Land Bremen hat 180 Schulen.
Es gibt verschiedene Schulen.
Man lernt verschiedene Sachen an den Schulen.
Die Schulen heißen:
• Grundschulen
• Oberschulen
• Gymnasien
• Berufs-bildende Schulen
• Werkschulen
• Förderzentren

Im Internet gibt es eine Land-Karte.
Da sieht man: Wo ist welche Schule?
Die Land-Karte heißt: Schulwegweiser.
Die Internetseite ist in schwerer Sprache:
Zur Internetseite


Eine Einrichtung von der Behörde heißt:
Landesinstitut für Schule.
Die Abkürzung davon ist: LIS

Das LIS hilft den Schulen in Bremen,
ihre Ziele zu erreichen.
Das LIS hilft Menschen,
die mit Schule und Erziehung arbeiten.
Zum Beispiel:
Bei Fragen zum Unterricht oder zur Erziehung.

Hier gibt es einen Text über das LIS.
Der Text ist in Leichter Sprache:
Zur Internetseite


Eine Einrichtung von der Behörde heißt:
Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren.
Die Abkürzung davon ist: ReBUZ.

Die ReBUZ helfen bei verschiedenen Problemen.
Sie helfen Lehrern, Schülern und Eltern.
Zum Beispiel:
• Wenn ein Kind nicht gut lesen und schreiben kann.
• Wenn es einen Notfall in der Schule gibt.
• Wenn ein Kind nicht mehr zur Schule gehen will.

Hier gibt es einen Text über die ReBUZ.
Der Text ist in schwerer Sprache:
Zur Internetseite


Eine Einrichtung von der Behörde heißt:
Die Landes-Zentrale für politische Bildung in Bremen.

Sie bekommen dort viele Infos über Politik.
Zum Beispiel:
Sie können Kurse machen.
Sie können viel über Politik lernen.
Es gibt Hefte und Bücher über Politik.
Viele kosten nichts.

Hier gibt es einen Text über
Die Landes-Zentrale für politische Bildung in Bremen.
Der Text ist in Leichter Sprache:
Zur Internetseite


Eine Einrichtung von der Behörde heißt:
KiTa Bremen
KiTa bedeutet: Kinder-Tages-Stätte.

Kinder-Tages-Stätten und Kinder-Gärten
heißen auch: Kinder- und Familien-Zentren.
KiTa Bremen hat 79 Kinder- und Familien-Zentren.

Hier gibt es einen Text über KiTa Bremen.
Der Text ist in Leichter Sprache:
Zur Internetseite

Anrufen

Wenn Sie Fragen haben,
können Sie uns anrufen.

Die Telefon-Nummer ist:
0421 361-4786

Erklärung zur Barrierefreiheit

Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit

Jeder soll Internet-Seiten und Apps gut nutzen können.
Das soll so sein für alle Menschen.
Also zum Beispiel auch für

  • blinde Menschen.
  • gehörlose Menschen.
  • Menschen, die nicht alle Finger bewegen können.

Darum sollen Internet-Seiten und Apps barrierefrei sein.

In diesem Text steht:

Was ist eine Erklärung zur Barrierefreiheit?
Und wo können Sie sich beschweren,

  • wenn eine Internet-Seite nicht barrierefrei ist?
  • wenn eine App nicht barrierefrei ist?

Regeln im Gesetz

Ab dem 23. September 2020 muss es so sein:
Öffentliche Stellen brauchen für ihre Internet-Seiten und Apps
eine Erklärung zur Barrierefreiheit.
Das steht in der EU-Richtlinie 2016/2102.
EU-Richtlinien sind für alle Länder in der EU.
Die Länder müssen aus den Richtlinien eigene Gesetze und Verordnungen machen.
In Deutschland heißt die Verordnung BITV 2.0.
Auch Bremen muss sich an diese Verordnung halten.

Was sind öffentliche Stellen?

Öffentliche Stellen arbeiten für die Verwaltung von einem Bundesland oder von der Bundesregierung.
Öffentliche Stellen sind zum Beispiel

  • Ämter und Behörden
  • einige Firmen für Wohnungsbau
  • Schulen und einige KiTas

Das Finanzamt ist zum Beispiel eine öffentliche Stelle.
Öffentliche Stellen sind auch Einrichtungen,
die fast nur Geld vom Staat bekommen.
Zum Beispiel:

  • einige Museen, Bibliotheken und Theater
  • einige Schwimmbäder und Sport-Anlagen

Ein Supermarkt ist zum Beispiel keine öffentliche Stelle.

Was ist die Erklärung zur Barrierefreiheit?

Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist ein Text.
Der Text ist

  • auf allen Internet-Seiten von öffentlichen Stellen
  • in allen Apps von öffentlichen Stellen

Wir schreiben hier aber immer nur kurz: Internet-Seiten.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht:

  • Wie barrierefrei ist die Internet-Seite?
    Fachleute können das prüfen.
    Die öffentliche Stelle kann das auch selbst prüfen.
  • Gibt es noch Barrieren auf der Internet-Seite?
    Dann steht eine Liste mit den Barrieren in der Erklärung.
  • Vielleicht muss nicht die ganze Internet-Seite barrierefrei sein.
    Es gibt also vielleicht Ausnahmen.
    Dann steht eine Liste mit den Ausnahmen in der Erklärung.
    Wichtig:
    Die öffentliche Stelle darf nicht selbst über die Ausnahmen bestimmen.
    Es gibt strenge Regeln für die Ausnahmen.
  • In der Erklärung muss auch das Datum sein,
    von wann die Erklärung ist.
    Wichtig:
    Das Datum darf nicht älter als ein Jahr sein.
    Die öffentlichen Stellen müssen nämlich jedes Jahr prüfen:
    Wie barrierefrei ist unsere Internet-Seite?
    Und dann müssen sie die Erklärung zur Barrierefreiheit neu machen.

Barrieren melden

Sie wollen die Internet-Seite nutzen.
Aber das geht nicht,
weil es noch Barrieren gibt?
Dann können Sie sich beschweren.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht,
wo Sie sich beschweren können.
Zum Beispiel:

  • mit einer E-Mail
  • mit einem Anruf
  • mit einem Kontakt-Formular

Sie können sich über diese Dinge beschweren:

  • Es gibt Barrieren auf der Internet-Seite.
  • Und diese Barrieren stehen nicht in der Erklärung zur Barrierefreiheit.
  • Sie brauchen Infos von der Internet-Seite,
    aber die Infos sind nicht barrierefrei.
    Zum Beispiel:
    Ihr Computer kann eine wichtige PDF-Datei nicht vorlesen.
  • Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist älter als ein Jahr.

Die öffentliche Stelle hat 2 Wochen Zeit,
um Ihnen eine Antwort zu geben.
Dauert die Antwort länger als 2 Wochen?
Oder hilft Ihnen die Antwort nicht?
Dann können Sie sich bei dieser Stelle beschweren:

Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik
Teerhof 59
28199 Bremen
Telefon: 0421 361 181 87
Fax: 0421 496 181 81
E-Mail: office@lbb.bremen.de

Die Zentralstelle prüft Ihre Beschwerde.
Die Zentralstelle redet dann mit der öffentlichen Stelle.
Und die Zentralstelle gibt der öffentlichen Stelle einen Termin.
Bis zu diesem Termin müssen die Barrieren weg sein.
Hält sich die öffentliche Stelle nicht an den Termin?
Dann kümmert sich eine Schlichtungsstelle um den Streit.
Wichtig:
Sie müssen nichts dafür bezahlen:

  • nichts für die Arbeit von der Zentralstelle
  • nichts für die Arbeit von der Schlichtungsstelle

Dieser Text ist ein Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit.
Denn jeder soll wissen,
welche Rechte er oder sie hat.
Nutzen Sie Internet-Seiten oder Apps von einer öffentlichen Stelle?
Aber es gibt Probleme mit der Barrierefreiheit?
Dann lesen Sie auch die Erklärung zur Barrierefreiheit
auf der Internet-Seite oder in der App.
In der Erklärung sind Infos, wo Sie sich beschweren können.
Sie müssen sich zuerst bei der öffentlichen Stelle beschweren.
Erst dann kann Ihnen die Zentralstelle helfen.

© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2020.