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Frauenförderplan für die Schulen der Stadtgemeinde Bremen

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Der Frauenförderplan 2013 – 2018 für die Schulen der Stadtgemeinde Bremen hat die Förderung aller Mitarbeiterinnen an den öffentlichen Schulen der Stadtgemeinde zum Ziel: dabei stellen die Lehrkräfte den größten Anteil am gesamten Schulpersonal. Die Arbeit in der Schule ermöglicht in besonders hohem Maße eine Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert. Dies nutzen besonders Frauen, von denen 57,1 % in Teilzeit arbeiten. Aber auch bei den Männern ist der Anteil mit 34 % hoch.

Fast zwei Drittel der Lehrkräfte sind Frauen. Diesen Anteil zu erhöhen, kann nicht das Ziel des Frauenförderplans sein. Vielmehr geht es um strukturelle und qualitative Herausforderungen; denn: in den höheren Besoldungsgruppen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert.
Je älter die zu unterrichtenden Schülerinnen und Schüler werden, desto geringer ist der Frauenanteil bei den Lehrkräften. Das gilt ebenso für Führungspositionen: je höher in der Hierarchie sie angesiedelt sind, desto weniger Frauen besetzen diese Funktionsstellen. Deshalb ist es ein besonderes Ziel dieses Frauenförderplans, den Anteil von Frauen in diesen Leitungspositionen systematisch und nachhaltig zu erhöhen. Eine entsprechende Strategie der Personalentwicklung wird in den nächsten Jahren durch zwei Rahmenbedingungen erleichtert: angesichts der Altersstruktur von Schulleitungen geht der Erneuerungsprozess rasch von statten. Gleichzeitig wurden im Bereich des mittleren Managements Funktionsstellen außerhalb der Schulleitung geschaffen, die vielfältige Möglichkeiten bieten, zunächst in Teilbereichen Leitungsverantwortung in der Schule zu übernehmen. Der Frauenförderplan beschreibt, mit welchen Maßnahmen der Professionalisierung und Unterstützung Frauen dazu ermutigt werden, die o. g. Chancen wahrzunehmen.

Frauenförderplan (pdf, 1.3 MB)