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Beratung bei Schulvermeidung

Schüler und Schülerinnen, die nicht zur Schule gehen, haben schlechtere Chancen im Leben. Sie verpassen Unterricht und erreichen nur mit Mühe bzw. verfehlen das Klassenziel. Sie verlieren ihre Identität als Schülerin oder Schüler und sind dem erhöhten Risiko ausgesetzt, ins gesellschaftliche Abseits zu geraten und schließlich vom Ausbildungs- und Arbeitsleben ausgeschlossen zu werden. Zudem besteht die Gefahr einer kriminellen Karriere.

Eltern haben sowohl das Recht als auch die Pflicht, ihre Kinder zu pflegen und zu erziehen (Artikel 6 Grundgesetz). Dazu gehört auch, ihre Kinder zu ernähren, sie angemessen zu kleiden und sie jeden Tag zur Schule zu schicken. Manchmal ist dies nicht einfach, aber Eltern sorgen auf diese Weise dafür, dass ihre Kinder gute Startchancen im Leben behalten. Wenn Eltern ihr Kind nicht zur Schule schicken, kann eine beträchtliche Geldstrafe verhängt werden.

Schulvermeidendes Verhalten hat immer eine Geschichte. Dabei haben wir es mit unterschiedlichen Symptomen zu tun, die sich mitunter gegenseitig bedingen und zur Abkehr von der Schule führen können.

Sollten Sie als Elternteil, als Lehrkraft, als Schüler oder Schülerin von diesem Problem betroffen sein, müssen Sie es nicht allein lösen: Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren stehen Ihnen gerne für eine professionelle Beratung zur Verfügung.

Links und Materialien