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Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Demokratisch handeln“

Die auf Landesebene ausgezeichneten Preisträger:innen. Foto: Eva Wensierski, SKB

Seit über 35 Jahren würdigt der Wettbewerb „Demokratisch handeln“ das Engagement junger Menschen, Demokratie nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern im Alltag konkret zu gestalten. Die Bandbreite der eingereichten Beiträge macht deutlich, dass demokratisches Handeln in ganz unterschiedlichen Kontexten möglich ist – und das von Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Schulformen und Jahrgangsstufen.

Am 11. März 2026 konnte die Bremische Bürgerschaft die acht Preisträgerinnen und Preisträger auf Landesebene auszeichnen. Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer begrüßte die Teilnehmenden im Festsaal und ermutigte die jungen Teilnehmenden sowie ihre Projektbetreuerinnen und -betreuer zu Partizipation für eine offene, respektvolle Gesellschaft. In Vertretung für Senator Mark Rackles würdigte Lars Nelson, Leiter des Referats Grundsatzangelegenheiten der allgemeinbildenden Schulen bei SKB, die Vielfältigkeit und Kreativität der eingereichten Beiträge.

Die Jury, bestehend ausschließlich aus Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersstufen und Schularten, wählte die ausgezeichneten Projekte, die in kurzen Videoeinspielern vorgestellt wurden. Die eingereichten Beiträge zeigten eine Vielzahl von Formaten – von Interviews über Spielszenen bis hin zu Zeitungsseiten. Für die Preisträgerinnen und Preisträger wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 850,00 Euro vergeben.

Folgende Projekte wurden ausgezeichnet:

  • Humboldtschule Bremerhaven, Klasse 10b: „Der Humboldtkurier – 80 Jahre Kriegsende“
  • Wilhelm-Wagenfeld-Schule Bremen: „Ein Stück Glück“
  • Humboldtschule Bremerhaven, Klasse 6a: „Was heißt es, wirklich cool zu sein?“
  • Lloyd-Gymnasium Bremerhaven: „Life as a plastic bottle“
  • Oberschule Blumenthal: „Mitbestimmen, Mitbauen, Mitgestalten – der neue Schulhof“
  • Schulzentrum Carl von Ossietzky – Gymnasiale Oberstufe Bremerhaven: „Jugend bewegt! Engagement und Austausch“
  • Kippenberg-Gymnasium Bremen: Blog „kippebloggt“
  • Carl-von-Ossietzky-Oberschule Bremerhaven: „Hoffnung – Umut“
  • Gemeinsam haben alle Preisträgerinnen und Preisträger, dass sie demokratisches Lernen in Schule lebendig machen: Sie gestalten Mitbestimmung, übernehmen Verantwortung,

zeigen Engagement, verbinden Kreativität mit kritischem Denken und beweisen Bereitschaft, sich aktiv einzubringen, um die Welt positiv zu gestalten.

Ergänzend dazu: Auch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat Preise im Schülerwettbewerb zur politischen Bildung vergeben. Einige Bremerhavener Schulen waren in verschiedenen Kategorien besonders erfolgreich. Folgende Auszeichnungen wurden zugeteilt:

  • Klasse 10b Humboldtschule (Kategorie „Kriegsende 1945 vor Ort – Brüche und/oder Kontinuitäten?“): Hauptpreis in Höhe 1.000,00 Euro. Die Übergabe erfolgte durch Frau Dr. Körner, Mitglied der bpb-Fachkommission.
  • Klasse 3pol8 des Schulzentrums Carl von Ossietzky – Gymnasiale Oberstufe: Preis 250 Euro (Kategorie „Politik brandaktuell“).
  • Klassen Grün A der Paula-Modersohn-Schule und 6c der Johann-Gutenberg-Schule: jeweils Preise in Höhe 250 Euro bzw. 100 Euro (Kategorie „Sind Zoos noch aktuell?“).

Beide Schulen entwickelten thematisch passende Spiele, seit Freitag, den 20.03.2026, im Deutschen Spielemuseum in Chemnitz ausgestellt werden – ein großer gemeinsamer Erfolg.

Dieser Erfolg unterstreicht das zentrale Anliegen des Senators für Kinder und Bildung: Demokratiebildung frühzeitig zu stärken, Multiperspektivität zu fördern und Lernräume zu schaffen, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen und gesellschaftliche Mitgestaltung erfahren können. Die Auszeichnungen erinnern daran, wie viel Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt – und wie wertvoll ihr Beitrag für eine demokratische Gesellschaft ist.

Veröffentlicht am 23.03.2026