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Bildungsbericht

Bildungsberichterstattung in Deutschland


Die herausragende Bedeutung der Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen, für Chancengleichheit und soziale Integration sowie die Zukunft der Gesellschaft hat viele Staaten, Länder und Regionen veranlasst, systematisch zu beobachten und zu analysieren, wie sich das jeweilige Bildungssystem und seine Leistungsfähigkeit über einen längeren Zeitraum entwickeln. Im Rahmen dieses „Bildungsmonitorings“ (Systematische Beobachtung des Bildungssystems, seiner Leistungen und Entwicklungen) wird auch über Ergebnisse des Monitorings berichtet. Bildungsberichte sollen eine verlässliche Basis für Zieldiskussionen und politische Entscheidungen liefern, weitere vertiefende Analysen anregen und für Transparenz im Bildungsgeschehen sorgen. Grundlage sind jeweils statistische Kennzahlen/Daten oder Evaluations- und Forschungsergebnisse.
In Deutschland wurde mit der Bildungsberichterstattung erst vor wenigen Jahren begonnen. 2006 wurde der erste gemeinsame Bericht von Bund und Ländern, der von einem Wissenschaftskonsortium erstellt wurde, vorgelegt („Bildung in Deutschland“). Weitere Berichte folg(t)en im Zweijahresrhythmus. Neben dem nationalen Bildungsbericht sind in der Bundesrepublik mittlerweile zahlreiche Länderberichte und auch einige kommunale Bildungsberichte publiziert worden.

Bildung – Migration – soziale Lage
Voneinander und miteinander lernen


Bildungsberichterstattung für das Land Bremen, Band 1

Durch die Unterstützung durch das Programm „Lernen vor Ort“ konnte nun eine Autoren- und Beratergruppe aus den Städten Bremen und Bremerhaven einen ersten Bildungsberichtsband für die beiden Kommunen Bremen und Bremerhaven und das Land Bremen vorlegen. Dieser soll eine Grundlage für die Erarbeitung des Entwicklungsplans Migration und Bildung sein. Vorgelegt wird mit dem Bericht eine kritische Bestandsaufnahme über die Situation des Bildungssystems im Land Bremen und seinen beiden Kommunen aus der Perspektive „Migration und soziale Lage“.

Präsentiert werden im Bericht

  • zentrale Kennzahlen zur Situation in der Stadtgemeinde Bremen und in Bremerhaven, damit diese anhand des Vergleichs miteinander und voneinander lernen können,
  • Analysen für das Land Bremen im Vergleich zu anderen Bundesländern, insbesondere den beiden Stadtstaaten Hamburg und Berlin, um ggf. auch von ihnen lernen zu können, und
  • Analysen zum gewählten Themenschwerpunkt mit besonderem Fokus auf die Übergänge vom Elementarbereich bis zur beruflichen Bildung.

Um in Zukunft die Auswirkungen insbesondere der Schulstrukturreform einschätzen zu können, wurde das Schuljahr 2009/10 als Berichtsjahr gewählt. An den Stellen, an denen sich die aus der Schulreform resultierenden Änderungen bereits in der Statistik deutlich niederschlagen, werden im Bericht zudem ergänzende Analysen mit möglichst aktuellen Daten präsentiert.

Downloads


Titel Textversion                      Nur Abbildungen                       
Vollständiger Bildungsbericht Text (pdf, 10.6 MB) Abbildungen (pdf, 10.1 MB)
Einleitung Text (pdf, 264.1 KB) Abbildungen (pdf, 80 KB)
Teil A - Bevölkerungs- und Sozialstruktur, Bildungsstand und -beteiligung A Text (pdf, 3.1 MB) A Abbildungen (pdf, 3 MB)
Teil B - Finanzierung von Bildung B Text (pdf, 169.3 KB) B Abbildungen (pdf, 100 KB)
Teil C - Tagesbetreuung für Kinder im Elementarbereich C Text (pdf, 1.9 MB) C Abbildungen (pdf, 1.8 MB)
Teil D - Überblick über das Schulsystem D Text (pdf, 5 MB) D Abbildungen (pdf, 5 MB)
Teil E - Allgemeinbildende Schulen: Migration und soziale Lage E Text (pdf, 234.2 KB) E Abbildungen (pdf, 151.3 KB)
Teil F - Übergänge in der Bildungsbiografie aus der Perspektive von Migration und sozialer Lage F Text (pdf, 367.7 KB) F Abbildungen (pdf, 205.1 KB)
Teil G - Leistungen und Abschlüsse G Text (pdf, 222.1 KB) G Abbildungen (pdf, 135.9 KB)
Anhang Anhang (pdf, 233.2 KB)

Daten-Präsentationen zu den Stadtteilen

In der Zeit von September 2012 bis Mitte 2013 wurden zentrale Bildungskennzahlen aus dem Bildungsberichtsband unter Rückgriff auf neueste Daten stadtteilbezogen aufbereitet und in den Bremer Ortsbeiräten präsentiert.

Es liegen Daten-Präsentationen zu den folgenden Stadtteilen vor:

Kommentare zum Berichtsband


Prof. Dr. Paul Mecheril: Institutionen an die Schülerschaft anpassen, nicht umgekehrt – eine Einladung zur Kritik ausländerpädagogischer Förderung
Das Autorenteam hat (Prof. Dr. Paul Mecheril) von der Universität Oldenburg gebeten, seine wissenschaftliche Einschätzung zum Berichtsband zu formulieren. Herr Mecheril ist ein ausgewiesener Experte im Bereich der interkulturellen Bildung. In seinem Beitrag geht er auf die aus seiner Sicht besonders relevanten Befunde des Berichts ein, nimmt eine kritische Einschätzung des Berichts vor und formuliert Perspektiven aber auch Grenzen für eine migrationspädagogisch orientierte Weiterentwicklung des Bildungswesens. MEHR (pdf, 233.1 KB)

Prof. Werner Sacher: Interkulturelle Elternarbeit – eine Maßnahme zur Verminderung der Bildungsbenachteiligung von Mitbürgern mit Zuwanderungsgeschichte
Prof. Werner Sacher gilt auf dem Gebiet der Elternarbeitsforschung als ausgewiesener Experte. Sein Beitrag nimmt verschiedene Facetten der interkulturellen Elternarbeit (schul- und heimbasierte Kooperation sowie Zusammenarbeit mit außerschulischen Akteuren im Stadtteil) in den Blick und stellt einen Bezug zu der im Bremer Bildungsbericht veröffentlichten Datenlage her. MEHR (pdf, 783.6 KB)

Links


Kontakt

Bremen:
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10
Rembertiring 8-12
28195 Bremen
Tel.: 0421 361-59818
E-Mail: Daniel.Kneuper@bildung.bremen.de

Bremerhaven:

N. N.
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Schulamt | Schulentwicklungsplanung/ Statistik
Hinrich-Schmalfeld-Straße 40, Stadthaus 2
27576 Bremerhaven
Tel.: +49 471 590-2735
Fax: +49 471 590-2029