Kinder sind begeisterte Hörer von Geschichten, auch und gerade die, die über sie geschrieben werden. Lerngeschichten also. Wir werden in der Fortbildung erforschen, was es mit den Lerngeschichten auf sich hat, was hinein kommt und wie man sie schreibt.
Grundlage sind die Bildungs- und Lerngeschichten (nach M. Carr)
- Selbstbildungsprozesse von Kindern – Wie können wir sie uns vorstellen?
- "Freies" Beobachten – oder sehen wir nur "mit den Augen gut"?
- Beobachtung und Dokumentation – lästige Pflicht oder spannende Herausforderung für Erzieherinnen?
- Vorstellung des DJI Projektes "Bildungs- und Lerngeschichten als Instrument zur Konkretisierung und Umsetzung des Bildungsauftrages im Elementarbereich"
- Das Modell in seinen wesentlichen Grundzügen: Beobachten - Dokumentieren - Austausch im Team - Planung weiterer Schritte.
- Eine Lerngeschichte – wie kann sie aussehen?
- Vorbereitungen – was wäre in der Praxis zu beachten?
Im Mittelpunkt dieses Verfahrens stehen fünf Lerndispositionen, anhand derer wir die Tätigkeiten des Kindes analysieren und deuten. Unter Lerndispositionen versteht man die Fähigkeit von Kindern, Anforderungen und Aufgaben seiner Umwelt zu bewältigen und eigene Strategien des Lernens zu entwickeln.
Anhand von Filmausschnitten und Übungen werden die Grundzüge des Modells vorgestellt. Es soll Zeit zur Diskussion und für die gemeinsame Arbeit in kleinen Gruppen zur Verfügung stehen. Zudem lernen wir in dieser Fortbildung gemeinsam eine Lerngeschichte zu formulieren, die die Entwicklung des Kindes in den Mittelpunkt stellt und Eltern und Kinder mit hoher Wertschätzung die Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten vor Augen führt.