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Grundschule Farge-Rekum

Entwurf aus der Machbarkeitsstudie. Grafik: Haslob Kruse + Partner, Architekten BDA

Die Grundschule Farge-Rekum nutzt derzeit zwei Schulgebäude an der Betonstraße sowie an der Rekumer Straße, beide Gebäude weisen einen erheblichen baulichen und funktionalen Sanierungsbedarf auf. Die Planung beinhaltet einen Ersatzneubau an einem neuen Standort in der Rekumer Straße zu einer künftig 3-zügigen Grundschule, die für die Aufnahme von Kindern mit Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung (GE) sowie für den Betrieb als Ganztagsschule geeignet ist. Der Schulsport soll künftig in der auf dem Grundstück befindlichen Sporthalle des TSV Farge-Rekum stattfinden.

Aus dem Entwurf der Machbarkeitsstudie der Architekten Haslob, Kruse und Partner BDA sind folgende städtebaulichen Aspekte zu entnehmen: Der Baukörper der Grundschule in Farge Rekum ist in Nord-Süd-Richtung mit Abstand zur Sporthalle entlang der neuen Sportanlage platziert. Dieser Zwischenraum dient als Zugang zum Sportplatz, den Umkleiden und als Verbindung von Sport und Schulhofbereich.

Die Baumasse des Schulgebäudes ist in unterschiedlich kleinere Volumina gegliedert, von denen jedes mit einem Dach versehen ist. Die giebelständige Ausrichtung zur Straße und zu den Sportanlagen verleiht dem Schulgebäude eine markante Präsenz und nimmt dabei das Thema Dach aus der umgebenden Architektur auf. Ein Vordach für Fahrräder führt das architektonische Thema des Dachs weiter und integriert die alte Sporthalle harmonisch in das Gesamtensemble. Um dem neuen Außenraum mehr Platz für Begrünung und Grünflächen zur Verfügung zu stellen, wird die Anordnung der Parkplätze und der Vorfahrt neben der bestehenden Sporthalle auf ein Minimum reduziert. Dadurch entsteht der Eindruck einer Schule im Grünen, umgeben von einem
üppigen Baumbestand.

Um der bestehenden Allee einen angemessenen Abschluss zu verleihen, werden die neue Aula, der Musikraum und der Essensraum an der Stelle des alten Rathauses platziert. Darüber hinaus ist die Aula auch außerschulisch zugänglich und dient bei Veranstaltungen als zusätzliche Verbindung zwischen dem Vorplatz und den Sportanlagen. Der Baubeginn ist für Sommer 2028 geplant.

2030

Neubau

ca. 280 SuS

36 Mio. Euro

Grauer Hintergrund und Hand mit roten Streifen · Cottonbro