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Jugendschutz & iPad

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung digitaler Medien hat einen hohen Stellenwert. Deshalb sind die schulischen iPads im Land Bremen mit verschiedenen Jugendschutzmaßnahmen ausgestattet, die den Zugang zu ungeeigneten Internetinhalten einschränken.

Neben diesen technischen Schutzmaßnahmen spielen die Begleitung durch Eltern und Lehrkräfte sowie ein bewusster Umgang mit Bildschirmzeiten eine wichtige Rolle. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Schutzmaßnahmen auf den schulischen iPads eingesetzt werden, wie Sie die Mediennutzung zu Hause begleiten können und an wen Sie sich bei Fragen oder Problemen zum Jugendschutz wenden können.

Jugendschutzfilter in Schulen und zu Hause

Die schulischen iPads sind mit technischen Jugendschutzmaßnahmen ausgestattet, um Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Internetinhalten zu schützen. Ein zentral verwalteter Filter schränkt den Zugriff auf problematische Webseiten ein und wird regelmäßig aktualisiert.

Darüber hinaus sind bestimmte Angebote gesperrt. Auf den Grundschul-iPads ist beispielsweise YouTube nicht zugänglich. Auch soziale Netzwerke wie TikTok und Instagram werden durch zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeschränkt.

**Jugendschutz zu Hause**

Auch außerhalb der Schule gelten die direkt auf den iPads eingerichteten Beschränkungen. Eltern können den Schutz zusätzlich erhöhen, indem sie Jugendschutzeinstellungen am heimischen WLAN-Router aktivieren. Viele Router bieten die Möglichkeit, bestimmte Internetseiten zu sperren oder die Internetnutzung zeitlich zu begrenzen.

Bitte beachten Sie, dass technische Filter keinen vollständigen Schutz bieten können. Deshalb ist es wichtig, Kinder bei der Internetnutzung zu begleiten und mit ihnen über mögliche Risiken zu sprechen.

Weitere Informationen und praktische Anleitungen finden Sie auf www.medien-kindersicher.de

Bildschirmzeit

Digitale Medien gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Entscheidend ist ein ausgewogener Umgang mit ihnen. Neben der Nutzung digitaler Geräte sollten ausreichend Zeit für Bewegung, Freizeitaktivitäten, persönliche Begegnungen und Erholung bleiben.

**Wie viel Bildschirmzeit ist angemessen?**

Die empfohlene Bildschirmzeit hängt vom Alter und Entwicklungsstand des Kindes ab. Dabei sollte zwischen der Nutzung digitaler Medien für schulische Aufgaben und der Freizeitnutzung unterschieden werden.

Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern klare Regeln für die Mediennutzung vereinbaren. Hilfreich sind beispielsweise feste Nutzungszeiten, regelmäßige Pausen und bildschirmfreie Zeiten vor dem Schlafengehen.

Weitere Informationen und altersgerechte Empfehlungen bietet klicksafe – Bildschirm- und Medienzeit.

Auf Medien kindersicher finden Eltern außerdem Anleitungen, wie sie die Internetnutzung und Bildschirmzeiten auf privaten Geräten oder über den heimischen WLAN-Router begrenzen können.

Unterstützung beim Jugendschutz

Sie haben eine ungeeignete Internetseite entdeckt, die nicht gesperrt wird?

Trotz der eingesetzten Jugendschutzfilter kann es vorkommen, dass Internetseiten mit ungeeigneten oder jugendgefährdenden Inhalten auf den schulischen iPads erreichbar sind.

Wenn Sie eine solche Internetseite entdecken, bitten wir Sie, uns darüber zu informieren. Ihre Rückmeldung hilft uns dabei, die bestehenden Schutzmaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Senden Sie dazu bitte eine E-Mail mit der Internetadresse (URL), einer kurzen Beschreibung des Problems und möglichst der Angabe, ob die Seite in der Schule oder zu Hause aufgerufen wurde, an:

jugendschutz@bildung.bremen.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, die Internetnutzung für Schüler:innen sicherer zu gestalten.

Grauer Hintergrund und Hand mit roten Streifen · Cottonbro