Pressemitteilung
Freitag, 30.10.2026
Mehr Platz, moderne Lernbedingungen und historischer Charme: Die kleine Grundschule an der Stromer Landstraße ist mit einem Neubau samt Mensa und der Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus für 5,41 Millionen Euro umfassend modernisiert worden. Beide Gebäudeteile stehen nun vollständig zur Verfügung – beste Voraussetzungen für den offenen Ganztag und ein lebendiges Schulleben. Für die Kinder und das Kollegium ist das am Freitag, 30. Oktober, ein Grund zum Feiern.
Die Schulgemeinschaft feierte am Nachmittag ein Einweihungsfest.
Finanzsenator Björn Fecker bekräftigt: „Mit einer Investition von rund 5,41 Millionen Euro schaffen wir an der Grundschule Bremen-Strom moderne, sichere und nachhaltige Lernbedingungen. Dabei verbinden wir die notwendigen baulichen Verbesserungen mit einem verantwortungsvollen Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäudebestand. Die Investition kommt unmittelbar den Kindern und der Schulgemeinschaft zugute. Zugleich schaffen wir die räumlichen Voraussetzungen für den offenen Ganztag und eine zukunftsfähige Entwicklung des Schulstandorts. Das ist gut angelegtes Geld in die Bildungsinfrastruktur unserer Stadt.“
Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles freut sich: „Was für ein schöner Anlass zum Feiern für die Elefanten- und die Eulenklasse. Hier, am Bremer Stadtrand, verbinden wir mit dem Neubau und der Sanierung des Altbaus historischen Charme mit modernen Lernbedingungen. So bewahren wir ein Stück Stadtteilgeschichte und stärken die familiäre Schulgemeinschaft für die Zukunft. Denn gute Bildung braucht gute Bedingungen – überall in Bremen.“
Immobilien Bremen hat mit dem Neubau und der Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus die Schule baulich und funktional umfassend weiterentwickelt. Entstanden sind zusätzliche Flächen und eine kleine Mensa sowie bessere Voraussetzungen für Barrierefreiheit und den offenen Ganztag. Insgesamt hat die Schule rund 350 Quadratmeter Fläche hinzugewonnen. Die Gesamtfläche des Gebäudes beträgt nun rund 617 Quadratmeter einschließlich der vom Ortsamt genutzten Räume. Die Gesamtmaßnahme umfasst Baukosten einschließlich Baunebenkosten in Höhe von rund 5,41 Millionen Euro.
Ausgangspunkt der Baumaßnahme waren mehrere bauliche Herausforderungen: Für das im Dachgeschoss des Altbaus untergebrachte Ortsamt fehlte ein zweiter Rettungsweg; eine nachträglich angebaute Stahltreppe diente als zusätzliche Rettungsmöglichkeit. Zudem waren die separaten Toilettenanlagen abgängig, im Hauptgebäude bestanden Feuchtigkeitsprobleme und die Barrierefreiheit musste verbessert werden.
Die Arbeiten wurden in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Im ersten Bauabschnitt entstand der Neubau; zugleich begannen die Arbeiten an den Außenanlagen. Nach dem Umzug in den Neubau startete im November 2025 die Sanierung des Altbaus. Dazu gehörte unter anderem die Demontage des alten Ölkessels und die Ertüchtigung des Brandschutzes.
Jörg Meyer, Leiter der Abteilung Projektsteuerung Bau bei Immobilien Bremen – Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen: „Aus einer zunächst überschaubaren Bauaufgabe hat sich aufgrund der besonderen Anforderungen des Denkmalschutzes und des Deichschutzes eine komplexe Baumaßnahme entwickelt. Die daraus resultierenden zusätzlichen fachlichen, technischen und genehmigungsrechtlichen Anforderungen erfordern eine entsprechend anspruchsvolle Planung und Projektsteuerung.“
Auch energetisch wurde der Schulstandort zukunftsfähig aufgestellt. Eine Sole-Wärmepumpe versorgt den Neubau und den Altbau mit Wärme. Auf dem Dach des Neubaus wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 29 Kilowattpeak installiert.
Der Neubau verfügt über einen Aufzug und verbessert damit die Voraussetzungen für eine barrierefreie Nutzung. Die Bewegungshalle im Altbau wurde saniert und steht dem Schulalltag weiterhin als Raum für Bewegung zur Verfügung. Bei allen Arbeiten wurde der Denkmalschutz berücksichtigt, um die historische Bausubstanz zu erhalten und zugleich den heutigen Anforderungen an einen Schulstandort gerecht zu werden.
Die Grundschule an der Stromer Landstraße zeichnet sich durch ihre familiäre Atmosphäre aus. Aktuell werden dort 29 Kinder in zwei jahrgangsübergreifenden Klassen unterrichtet. 19 Kinder nehmen am offenen Ganztag (oGT) teil. Insgesamt bietet die Schule Platz für 40 Kinder.
Zum Team gehören sechs Teilzeitbeschäftigte – fünf Lehrerinnen und eine Erzieherin. Ergänzt wird das Team durch zwei stundenweise tätige Studierende, eine Referendarin, eine Sekretärin und einen Hausmeister.
Mit dem Neubau und dem sanierten Altbau stehen die räumlichen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Schulstandorts und den offenen Ganztag in beiden Gebäudeteilen zur Verfügung. Die abschließenden Arbeiten an den rund 2.200 Quadratmeter umfassenden Außenanlagen und dem Sportraum laufen aktuell noch.
Die Vorplanungen für das Bauprojekt begannen bereits 2017. Im Oktober 2023 startete das Vorhaben mit dem Abriss des freistehenden Toilettengebäudes. Im Januar 2024 begannen die Arbeiten am Neubau. Im Oktober 2025 zog die Schule in den Neubau um; im darauffolgenden Monat startete die Sanierung des Altbaus.
Zum Gelingen des Projekts trug die Zusammenarbeit zahlreicher Fachplanungsbüros und Bauunternehmen bei. Die Architektur verantwortete Kämmerer & Lamping. So lag die Projektsteuerung der Maßnahme beim Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen - Immobilien Bremen. Die Architektur verantwortete Kämmerer & Lamping.