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Mit Engagement in die Zukunft

Bremer Stipendiatinnen und Stipendiaten der START-Stiftung beenden Stipendienprogramm mit Engagement-Challenge

Ein Abschluss mit Wumms: Das START-Stipendium geht für zehn Schülerinnen und Schüler aus Bremen in diesem Sommer zu Ende. Drei bzw. vier Jahre lang erlebten sie ein intensives Bildungs- und Engagementprogramm mit Workshops, Akademien, Ausflügen und einem digitalen Campus. Zum Abschluss kommen sie vom 1. bis zum 3. Juli noch einmal mit rund 200 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus ganz Deutschland für drei Tage zusammen, um ihren Abschied, aber auch den Aufbruch in eine engagierte Zukunft zu feiern. Auf die Jugendlichen, die ihr Stipendium nach den regulären drei Jahren beenden, wartet zudem die Kür des besten Engagementprojekts (eine soziale Kampagne, eine Initiative oder ein Social-Startup), das sie im letzten Jahr in bundesländerübergreifenden Arbeitsgruppen entwickelt haben.

Der 19-jährige Yunus aus Bremen, ist einer der Stipendiaten, der diesen Sommer seinen Abschluss macht. Er sagt: "Wo stand ich am Anfang des Stipendiums – und wo jetzt? START ermutigt einen, aus sich herauszukommen. Man findet dank START nicht nur seinen Weg, sondern ergreift ihn auch. Damit ist man perfekt für die Zukunft gewappnet. Kurzum: Das perfekte Empowerment für junge aufstrebende Menschen. Ich bin sehr dankbar und grundlegend begeistert."

Kinder-und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp: "Es ist toll, dass die diesjährigen jugendlichen START-Absolventinnen und -Absolventen diese Gelegenheit für sich genutzt haben! Gerade in der Engagement-Challenge haben Sie bei den Themen Demokratie und Partizipation, Nachhaltigkeit, Chancengerechtigkeit sowie Ehrenamt Ihr riesiges Potential gezeigt – ein großes Dankeschön und herzlichen Glückwunsch! Demokratie braucht die aktive Teilhabe aller Menschen. Demokratie wird bereichert durch Erfahrungen, Kompetenzen und von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Und genau deshalb ist die Arbeit der START-Stiftung sehr wichtig, die wir gerne unterstützen."

Demokratie und Partizipation, Nachhaltigkeit, Chancengerechtigkeit oder Ehrenamt – eines dieser Zukunftsthemen wählten die Jugendlichen in ihrem dritten Stipendienjahr aus und entwickelten in Projektgruppen eine Idee, wie den Herausforderungen in diesen Themenfeldern mit einem Startup oder einer Initiative begegnet werden könnte. Ob es, wie bei den Bremer Stipendiatinnen und Stipendiaten, um den Umgang mit älteren Geflüchteten oder um eine App für nachhaltige Lebensmittel ging – um ihre Ideen umzusetzen, bekamen alle jungen Engagierten in den vergangenen Monaten Inspiration durch Gespräche mit Fachleuten oder in Workshops. Insgesamt 31 Projekte sind dabei entstanden. Eine Jury aus Partnerinnen und Partnern der START-Stiftung wählte die besten acht Ideen für die Finalrunde aus. Bei der Abschlussveranstaltung entscheiden die Graduierten selbst, welches Projekt das größte Potenzial hat. Als Preis werden die Erstplatzierten der vier Themenbereiche für den deutschen Engagementpreis 2023 nominiert.