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Schüler-Praktikum in der Pressestelle

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03.03.2020 - Leonie Werner hat die Pressestelle der Senatorin für Kinder drei Wochen lang unterstützt. Die Neuntklässlerin hat nach eigenem Bekunden nicht nur viel gelernt, sondern vor allem unsere "Kreativ-Phasen" mit ihrer Perspektive bereichert. Danke Leonie, du bist großartig!

Hier ihr Bericht, den Leonie für die SKB-Homepage verfasst hat.

Aufregend, anstrengend und anspruchsvoll – so war mein Praktikum in der Pressestelle der Senatorin für Kinder und Bildung. Im Schulalltag habe ich im Normalfall insgesamt vier Stunden Unterricht und eine Stunde Pause. In der Behörde arbeitete ich vier bis fünfeinhalb Stunden und wenn ich wollte, konnte ich Mittagspause machen. Ich habe hier vieles gelernt! Fehler, die ich am Anfang gemacht habe, machte ich nach einiger Zeit nicht mehr.

Ich war oft unterwegs zu Presseterminen, wo ich meine Notizen machte, um dann einen Bericht zu formulieren. "Chancengleichheit" – hieß beispielsweise das Thema eines Fachtages. Ich habe aufgeschrieben, ab welchem Moment es wichtig wird, das Miteinander von Kindern zu stärken und deren Bedürfnisse ernst zu nehmen. Zudem habe ich fotografiert. Der Bericht (gemeinsam mit Pressesprecherin Annette Kemp verfasst) und das Foto sind auf der Homepage zu sehen. Ein weiterer Termin war ein Stadtstaatentreffen im Landesinstitut für Schule (LIS), wo Leute aus Behörden auch anderer Bundesländer zusammenkamen, um zu erklären, wie Kindern mit Unterstützungsbedarf geholfen werden kann. Während dieses Treffens filmte ich die Senatorin Claudia Bogedan bei ihrer Rede, eine Podiumsdiskussion und das Publikum. Die verschiedenen Einstellungen habe ich dann zu einem Video zusammengeschnitten. Mit Hilfe von Alexandra Brietzke (die auch toll erklären kann) wurden störende Tonaufnahmen bearbeitet. In einer Grundschule waren wir auch mit der Senatorin. Dort ging es in einer Pressekonferenz darum, dass die Schulen viel Energie eingespart haben. Es waren Kamerateams und Journalisten da, die viele Fragen gestellt haben - da muss man sehr schnell sein, um alles mitzubekommen. Manchmal waren Presseveranstaltungen für mich aber unverständlich, da immer mit Abkürzungen und Spitznamen gearbeitet wird, die ich nicht kannte. Das alles ist ganz schön kompliziert, auch wenn es von Annette Kemp gut erklärt wurde.

"Als Lehrkraft in Bremen arbeiten – 4 Schritte zur Anerkennung Ihrer Qualifikation", das ist der Titel eines Flyers für ausländische Fachkräfte, für den wir das Titelbild gemacht haben. Wir sind zu "meiner Oberschule an der Schaumburger Straße" gefahren, haben auf ein Whiteboard Flaggen verschiedener Länder gezeichnet und in 15 verschiedenen Sprachen die Worte „Lernen, Unterricht, Lehrer und Schule“ aufgeschrieben. Es entstanden etwa 50 Fotos (gemacht von Frau Brietzke) von meinem gezeichneten Werk, wovon wir im Nachhinein nur eins brauchten und bearbeitet haben. An anderen Tagen wiederum saß ich am Schreibtisch und tippte Berichte für meine Praktikumsmappe. Diese enthält nun sechs Texte, die die drei Wochen in einem für mich fremden Berufsbild beschreiben. Spaß hat’s auch gemacht.

Im Allgemeinem haben mir die drei Wochen als Schülerpraktikantin geholfen, herauszufinden, welcher Aufgabenbereich mich Interessiert. Meine Vorstellungen, was für Tätigkeiten hier ausgeübt werden, haben sich erfüllt. ich habe auch gesehen, dass sehr viel zu tun ist und eine Pressesprecherin so gut wie nie am Schreibtisch sitzt und wenn, dann telefoniert sie mit vielem Leuten oder die Leute kommen ins Büro und fragen komplizierte Dinge, die dann geklärt werden.