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Warum Olchis so fein-faulig stinken - Vorlesetag in der Vahr

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Senatorin Claudia Bogedan liest Kindern der Grundschule In der Vahr vor. Foto: SKB

16.11.2019 - Wenn die Olchis und der Grüffelo gemeinsam mit Senatorin Claudia Bogedan vor Kindern "auftreten", dann ist Vorlesetag. Mittlerweile ein obligatorischer Termin für Claudia Bogedan, die sich in diesem Jahr zum Vorlesen in der Vahr tummelte.

Auf die Buchstaben, fertig, los! Die erste Station des Vorlesetages gehörte Dritt- und Viertklässlern der Grundschule In der Vahr. Die Kinder und auch Schulleiterin Kirsten Ehrhorn lauschten Senatorin Bogedan gebannt. Sie war dem Wunsch der Grundschülerinnen und -schüler, die „Die Olchis und der faule König“ vorzulesen, gerne nachgekommen - schließlich ist auch sie ein Fan der kleinen, grünen Wesen. "Muffel-Furz-Teufel, die sind aber auch cool!", waren sich alle einig. Unter anderem wurde erörtert, warum die Olchis so fein-faulig stinken. "Ist doch klar, wer keine Zähne putzt und so heftigen Mundgeruch hat, dass Fliegen davon aus der Luft fallen, der stinkt ganz schön. Und wie weit können Olchis Steine werfen? Ganz leicht: 232 Meter. „Das ist ungefähr soweit wie vom Klassenraum bis hinter die Bäume auf dem Schulhof", erklärte Bogedan und erntete erstaunte Kindergesichter. Zuvor durften die jungen Zuhörer die Senatorin löchern. "Wie alt bist du", "Was macht eine Senatorin", "Hast Du Kinder", keine Frage blieb unbeantwortet. Elias, Markus und Alice lobten die Senatorin: "Das hast du sehr gut gemacht. Die Geschichte war lustig. Toll war auch, dass du Fragen gestellt hast und wir fragen durften." Nach der Vorlese-Aktion drehte Bogedan im Teamzimmer noch eine ausführliche Austauschrunde mit dem Kollegium und der Schulleitung.

Danach ging es weiter zur zweiten Station des Vorlesetages, ins Kinder- und Familienzentrum Carl-Severing-Straße in der Vahr. Mit großen Augen und überaus aufmerksam hörten die Kita-Kinder der Senatorin zu. Dabei ist das Bilderbuch "Der Grüffelo" gar nicht so einfach zu verstehen. Denn die kleine Maus denkt sich das schreckliche Wesen Grüffelo nur aus. Oder gibt es den Grüffelo vielleicht doch? Der vierjährige Karim war sich da nicht ganz sicher. Und warum hat die kleine Maus eigentlich so einen starken, schrecklichen Freund wie den Grüffelo. Ist es vielleicht besser, wenn man gemeinsam stark ist? Auf jeden Fall ist es toll, Freunde zu haben, waren sich Kinder und Senatorin mit der Kita-Leitung Renate Meyer-Mölleringhof und Anja Kruse-Cordes einig. Das gilt auch für die Aussage "Lesen ist cool". "Lesen und Schreiben gehören wie das Rechnen zu den unverzichtbaren Kulturtechniken. Auch das Vorlesen gehört dazu: Zuhörkompetenzen, Konzentration und Kreativität werden gefördert. Bücher, ob vorgelesen oder selbst gelesen, können uns jeden Tag etwas Neues beibringen, sie wecken Emotionen und Neugier, erweitern unseren Wortschatz, fesseln, können aber auch wunderbar entspannen. Bücher bedeuten auch Reisen in neue Welten, die uns helfen anderen Menschen und uns selbst zu verstehen. Die Tür zum Lernen wird mit Büchern weit geöffnet. Lesen ist eine Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben, wer nicht liest, kann nicht mitreden. Und nicht zuletzt macht das Lesen einfach Spaß", erklärt Bogedan. Stimmt! Der Vorlesetag in der Vahr hat einfach viel Spaß gemacht.