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Das Projekt Q-Kult (2013 - 2016)

Die Teilnahme der Senatorin für Bildung und Wissenschaft am Leonardo Da Vinci Projekt „Qualitätskultur in Berufsbildenden Schulen (Q-Kult)“ ist als Konsequenz aus den Ergebnissen der Wirkungsstudie (Projekt WiQi) entstanden. Um die Frage zu klären

Wie kann Qualitätsmanagement an Schulen so umgesetzt werden, dass die zur Verfügung stehenden Instrumente für die Gestaltung der pädagogischen Prozesse so eingesetzt werden, dass Lernen erfolgreich gelingt?

wird der Versuch unternommen, ein Diagnoseinstrument zur Erhebung schulischer Qualitätskultur zu entwickeln. Dieses Instrument wird im Rahmen des Projekts an Schulen in den Ländern der Projektpartner (Deutschland, Dänemark, Niederlande, Österreich, Schweiz) erprobt werden.

Projektflyer (pdf, 518.7 KB)
www.q-kult.eu

  

Das Projekt WiQi (2012 – 2014)

Das mit Mitteln des europäischen Sozialfonds geförderte Projekt „Wirkung von Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen durch intersubjektive Verständigung“ ist seit dem 01. Februar 2014 abgeschlossen. Folgende Materialien zu einzelnen Teilprojekten sind auf Anfrage frei erhältlich:

  • Langfassung und Kurzfassung zur Wirkungsstudie „Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen: Wirkung auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler durch intersubjektive Verständigungsprozesse
  • Broschüre zum Neuen Konzept der Externen Schulevaluation (ESE) an beruflichen Schulen sowie zugehörige Evaluationsunterlagen
  • Film zu Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, die zur Lerngestaltung gearbeitet haben

Wirkung von Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen durch intersubjektive Verständigung

Das Projekt WiQi (2012 – 2014)

Das mit Mitteln des europäischen Sozialfonds geförderte Projekt „Wirkung von Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen durch intersubjektive Verständigung“ steht in Zusammenhang mit der Praxis des Qualitätsmanagements QEE (Qualität durch Entwicklung und Evaluation) an den bremischen Berufsschulen und Sek-II-Zentren. Insgesamt geht es um eine Weiterentwicklung und Verstetigung der konkreten QM-Systeme an den Schulen und der darauf bezogenen externen Evaluation, eine einheitliche Systematik für Qualitätsentwicklung an den Schulen und in der Steuerung der Schulen durch die Bildungsbehörde und um ein verbessertes Verständnis der möglichen Wirkungen von QM-Prozessen.
Die Teilprojekte im Einzelnen:

Wirkungsstudie

Aufbauend auf den Ergebnisse einer im Jahr 2011 durchgeführten Vorstudie zur Wirkung von Qualitätsmanagement, geht es in der auf 2 Jahre angelegten wissenschaftlichen Studie um die Frage welche Wirkungen ein QM an einer Schule prinzipiell entfalten kann und welche Wirkungen tatsächlich an den Schulen auftreten. Ausgangspunkt ist ein auf subjektwissenschaftlicher Theorie beruhendes Wirkungsmodell, das davon ausgeht, dass das Lernen der Schülerinnen und Schüler dann unterstützt wird, wenn es zu Verständigungsprozessen zwischen den Lehrkräften und den Lernenden bzw. den Lehrkräften untereinander und mit den Leitungsverantwortlichen kommt. Gibt es für die Beteiligten subjektive Gründe für die Nutzung von QM-Elementen für diese Verständigungsprozesse und gibt es für die Lernenden aufgrund der Verständigungsprozesse erweiterte Gründe für ihr Lernen, dann ist das implementierte QM wirksam.
Empirisch wird vor allem mit qualitativen Verfahren zur Rekonstruktion von Bedeutungs-Begründungs-Zusammenhängen gearbeitet. Diese werden beginnend ab Oktober 2012 als Fortbildungsveranstaltungen für ca. 10 Lehrkraftteams durchgeführt. Einbezogen in diese Fallstudien werden auch Schülerinnen und Schüler aus einer Klasse des Lehrkraftteams. Ergänzt werden diese Verfahren durch eine vor- und nachlaufende quantitative Erhebung, die sich an alle Lehrkräfte und (im zweiten Teil) an eine Stichprobe von Schülerinnen und Schülern per Online-Befragung wendet.

ESE

Ein neues Konzept für die externe Schulevaluation nach QEE ist vor allem aus drei Gründen erforderlich: Das in der Schweiz entwickelte ursprüngliche Q2E-System ist von den Autoren in Richtung auf ein Exzellenz-System weiter entwickelt worden und die dazu passende externe Evaluation ist daher wenige gut allgemein einsetzbar. Der Aufwand für eine „klassische“ Q2E-Evaluation ist hoch und bei eher knappen Ressourcen nicht unbedingt vertretbar. Das ursprüngliche Q2E war eher ein Entwicklungsmodell. Zukünftig wird ein System benötigt, das die Kontinuität und die Wirksamkeit des implementierten QMs prüft. Ab Schuljahr 2012/13 wird das neue Konzept in Kooperation mit dem Bundesland Baden-Württemberg erprobt.

Generierendes Lernen

Als erste Konsequenz aus Erkenntnissen der Vorstudie zur Wirkung wird in Unterstützung durch Andreas Müller und Mitarbeiter ein Modul erprobt, das das eigenaktive Lernen der Schülerinnen und Schüler fördert. Als Angebot an einige (wenige) Lerngruppen werden in einem Startseminar im Oktober 2012 mit den Lernenden eine Orientierung und ein Programm erarbeitet, das es diesen ermöglichen soll, in der folgenden Praxisphase ihr Lernen stärker von sich aus zu gestalten. Die korrespondierenden Lehrkräfte werden beteiligt, ohne im Seminar einen aktiven Part zu haben. Nach der Nutzung in der Praxis werden in einem abschließenden Kongress die Erfahrungen ausgewertet und Erkenntnisse präsentiert. Bei Erfolg wird versucht, Wege für eine Verbreitung und Implementierung zu finden.

EvalTool

Vor allem Selbstevaluationen sind geeignet, die innerschulische Qualität zu sichern und schulische Entwicklungen voran zu bringen. Andererseits ist der Aufwand für Selbstevaluationen relativ groß ist und diese werden nicht an allen Schulen in jedem Fall in erfolgsversprechender Weise durchgeführt. EvalToll stellt eine Methode zur Verfügung, die basierend auf einem Item-Pool und einer qualitätsbereichsbezogenen Struktur das Erstellen von Online-Befragungstools relativ einfach gestaltet. Die vorhandenen Items werden sukzessive durch berufsschulspezifische bremische Items ergänzt, so dass die Schulen von der Arbeit anderer Schulen profitieren können und gleichzeitig ein sehr gut angepasster Item-Pool entsteht. Ab Juli 2012 wird es dazu Beratungen an den Schulen geben, die dann das Tool kostenlos nutzen können.

ReIZ

Mehr zum Projekt „Regionale Innovationszentren (ReIz)

Kontakt

Frau Sabine Kurz

Foto von Sabine Kurz

20-1

Rembertiring 8-12
28195 Bremen


Herr Helmut Ittner

Foto von Helmut Ittner

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