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Projekte und Programme weiterer Bildungsbereiche

  

Kinder lernen von Anfang an. Sie wollen sich und ihre Umwelt begreifen und haben viele wissbegierigen Fragen – schon lange vor dem Schuleintritt. Warum ist etwas so – und nicht anders, wie funktioniert dies und weshalb passiert das, warum sehen die einen Menschen so aus, und die anderen ganz anders?

Entdeckungsfreudig und weltoffen nähern sie sich den Menschen, Dingen und Verhältnissen in der Welt. Indem sie ihre Sinneseindrücke und Erfahrungen mit eigenen Handlungen in einen Zusammenhang bringen und ihnen eine Bedeutung zuweisen, eigenen sie sich die Welt an, entwickeln sich weiter und lernen. Sichere Bindungen bilden eine wichtige Basis für dieses freie Explorationsverhalten. Die Erwachsenen sind gefordert, feinfühlig auf die Bedürfnisse und die individuellen Interessen und Themen der Kinder einzugehen. Sie schaffen eine Umgebung, in der das Kind sein Potenzial an Fähigkeiten bestmöglich entfalten kann.

Neben Elternhaus und Familie bieten vor allem Angebote der Kindertagesbetreuung Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren verschiedene Erfahrungsräume, in denen sie spannende Dinge kennenlernen und erforschen, sich selbst in neuen sozialen Beziehungen erleben und in Kontakt mit unterschiedlichen Regeln und Kulturen kommen.

Die folgenden Programme und Projekte geben eine Übersicht darüber, in welchen weiteren Bildungsbereichen Kinder Erfahrungen im Bereich der Frühkindlichen Bildung machen können:

Interkulturelle Bildung
Natur, Umwelt und Technik
Ästhetische Bildung
Medien

 

Interkulturelle Bildung

Unter Interkulturelle Bildung und Erziehung werden pädagogische Ansätze verstanden, mit deren Hilfe das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft gefördert werden sollen. Interkulturelle Pädagogik sieht in der Unterschiedlichkeit eine Chance, voneinander zu lernen und einen Weg zu finden, mit Fremdheit und Andersartigkeit umzugehen (interkulturelle Kompetenz). Unterschiede und Gemeinsamkeiten können bewusstgemacht werden und dazu führen, das eigene, nicht hinterfragte Standpunkte überdacht und vielleicht neue Umgangsmöglichkeiten gefunden werden können.

  

Inhalte des Bundesprogramms:
Der Besuch von Angeboten der Kindertagesbetreuung wirkt sich positiv auf die Start- und Bildungschancen von Kindern aus. Der Bildungsbericht 2016 zeigt, dass bestimmte Lebenslagen mit besonderen Zugangshürden einhergehen, welche die Teilhabe an früher Bildung behindern. Das betrifft unter anderem Kinder mit Fluchterfahrungen, die – aus unterschiedlichen Gründen – bislang nur schwer Zugang zu den Angeboten der Kindertagesbetreuung finden. Unter Kindern lernen zugewanderte Kinder schnell die deutsche Sprache und knüpfen Kontakte. Der Besuch einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflegestelle kann dazu beitragen, auch die Familien in dieser besonderen Lebenssituation zu stabilisieren und die gesellschaftliche Integration zu erleichtern.

Hier setzt das neue Bundesprogramm 'Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung' des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) an: Mit Hilfe von gezielten Angeboten soll Kindern, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden, der Einstieg in das deutsche System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden.

Wichtig für das Gelingen des Vorhabens ist die Abstimmung der Angebote in einer Region aufeinander, damit sich gute Brücken in die reguläre Kindertagesbetreuung bilden können. Aus diesem Grund hat die Senatorin für Kinder und Bildung für die Stadtgemeinde Bremen die Antragsstellung übernommen und setzt das Bundesprogramm seit dem 01.01.2018 sukzessive um.
Zusammen mit den Koordinierungs- und Netzwerkstellen steuert sie die Umsetzung des Programms in Bremen-Nord und Bremen-Stadt. Die Träger SOS Kinderdorf e. V. Worpswede und Quirl Kinderhäuser e. V. setzen bereits erfolgreich Angebote im Rahmen des Bundesprogramms in den Stadtteilen Blumenthal, Grohn und Grambke und in den Stadtteilen Gröpelingen und Walle durch.

Angebote in der Stadtgemeinde Bremen (pdf, 189.6 KB)

Kooperationspartner*innen:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Kita-Einstieg: Frühe Chancen

Weitere Informationen zu diesem Programm folgen!

Unter den Flüchtlingen, die zurzeit nach Deutschland kommen, befinden sich besonders viele Kinder. Das Thema Flucht sowie sprachliche und kulturelle Unterschiede sind daher in vielen Kitas zunehmend ein wichtiges Thema. Die Fluchthintergründe, -ursachen und Fluchterfahrungen sind so unterschiedlich, wie die geflüchteten Familien selbst. Daher sind für die Integration der Kinder und Familien in die Angebote der Kindertagesbetreuung ineinandergreifende Konzeptbausteine und Brückenangebote, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Familien gerecht werden, erforderlich.

Die Senatorin für Kinder und Bildung hat sich daher zum Ziel gesetzt, im Bereich der Frühkindlichen Bildung gezielte Angebote für geflüchtete Kinder und ihre Familien zu initiieren, die Chancen für Bildungsteilhabe und Partizipation schaffen.

Handreichungen:

  1. KiTa Bremen hat ein Handout mit praktischen Informationen rund um das Thema Flüchtlinge erstellt. Das Handout dient der kurzen und schnellen Information für alle pädagogischen Fachkräfte der Kindertagesbetreuung und auch für die Eltern. Eine regelmäßige Aktualisierung des Handouts wird erfolgen:
    Handout - praktische Hinweise, Kinder und ihre Familien mit Fluchterfahrungen
    (um zum Handout zu gelangen, bitte auf der Internetseite von Kita Bremen herunterscrollen)
  2. Handreichung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport „Kinder aus Flüchtlingsfamilien in Kindertageseinrichtungen":
    Handreichung: Kinder aus Flüchtlingsfamilien in Kindertageseinrichtungen

Links:

  1. Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung "Geflüchtete Kinder - Herausforderungen und Grenzen": Geflüchtete Kinder - Herausforderungen und Grenzen
  2. Das Service-Portal Integration der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist eine Anlaufstelle bei allen Fragen rund um das Thema "Integration geflüchteter Kinder in Kita, Hort und Grundschule". Gefördert wird das Portal vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Service-Portal Integration bietet alltagspraktische Unterstützung für pädagogische Fach-und Lehrkräfte und ist kostenfrei zugänglich. Weitere Informationen erhalten Sie hier: Haus der kleinen Forscher

Diversität in der frühkindlichen Bildung thematisiert die neue Veranstaltungsreihe "Vielfalt leben – offen für Neues. Der Umgang mit der zunehmenden Vielfalt im frühkindlichen Bildungssystem ist eine zentrale Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Unabdingbare Grundlage für alle Akteurinnen und Akteure ist eine bewusste Anerkennung der vielfältigen Lebensrealitäten von Kindern und Familien und eine Sensibilisierung für daraus resultierende Diskriminierungen und Benachteiligungen in der eigenen Praxis. Oft ist der Blick auf das Thema Vielfalt eher problembehaftet. Die Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen ist aber viel mehr, nämlich eine Ressource, die wir für eine hochwertige pädagogische Praxis nutzen können.

Die Veranstaltungsreihe hat das Ziel, das Thema positiv zu besetzen und allen Akteurinnen und Akteuren zu vermitteln, welche Kompetenzen in die Kitas kommen können, wenn man offen für Vielfalt, offen für Neues ist. Sie soll durch vertiefende Vorträge, Module und Best-Practice-Beispiele dazu beitragen, pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Vielfalt und insbesondere der Zusammenarbeit mit Familien zu stärken.

19.02.2020 um 15:30 Uhr, QBZ Morgenland
Auftaktveranstaltung mit Dr. Meike Sauerhering (Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung) zu Chancen und Herausforderungen der Heterogenität
Einladung (pdf, 254.1 KB)
"Wer sicher steht, ist offen für Neues!" - Präsentation von Dr. Meike Sauerhering

10.11.2020 von 10:00 - 13:00 Uhr, Colloquium (1.OG) im Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstraße 34, Bremen
Der für den 26.03.20 geplante Kurzworkshop "Interkulturelles Lernen": Vielfalt – Herausforderungen und Chancen für die pädagogische Arbeit mit Anna Cardinal und Sina Hätti, Hamburger Verband binationaler Familien und Partnerschaften wird nun nachgeholt!
Einladung (pdf, 276.2 KB)

14.12.2020 von 09:00 - 16:00 Uhr, Colloquium (1.OG) im Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstraße 34, Bremen
Workshop mit dem Titel ""Kinder haben noch keine Vorurteile" - und andere Mythen: Enttabuisierung eines polarisierenden Themas" der Referentinnen Anna Cardinal und Sina Hätti, Hamburger Verband binationaler Familien und Partnerschaften.
Einladung (pdf, 261 KB)

Natur, Umwelt und Technik

Kinder interessieren sich früh für die physischen Dinge der Welt und machen in ihrem Alltag vielfältige Erfahrungen mit mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Erscheinungsformen. Sie haben Freude am Entdecken, Ausprobieren, Experimentieren und Fragenstellen. Dem Bildungsbereich Natur, Umwelt und Technik“ geht es darum, diese kindliche Neugier zu erhalten und zu fördern. Im Mittelpunkt von Natur- und Umweltbildung stehen daher der achtsame Umgang mit natürlichen Ressourcen, das Erleben ökologischer Kontexte bzw. intakter Lebensräume, das Beobachten und Erkennen von Zusammenhängen sowie die altersgemäße Übernahme von Verantwortung für sich und das eigene Handeln im Umgang mit Natur und Umwelt. Technik ist die praktische Anwendung von Mathematik und Naturwissenschaften. Kinder interessieren sich intensiv für die Funktionsweisen und Verwendungszwecke von technischen Geräten, die ihnen begegnen.

  

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Mit diesem Titel verfolgen wir die Vision, gemeinsam mit den Kindern das Klima zu schützen und eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Nachhaltigkeit in Kita und Grundschule noch mehr zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen, dafür möchten wir Sie auf diesem MINT-Fachtag inspirieren und im lebendigen Austausch von Ihrer bisherigen Erfahrung profitieren.
Durch einen pointiert in das Thema einleitenden Impulsvortrag live per Video aus dem "Haus der kleinen Forscher" sowie den sich anschließenden Workshops bieten wir originelle und dabei umstandslos gestaltbare Anregungen, wie Klimaschutz zu Alltagswissen und -handeln werden kann.

Workshop-Themen

  • Anpassungsstrategien der Pflanzen (botanika)
  • Pflanzen als Klimaretter: einen Flaschengarten anlegen (FlorAtrium)
  • Kettenreaktionen, Kippelemente, Klimawandel (Universum)
  • Energiedetektive in Kita und Grundschule (3/4plus)

Das der Corona-Pandemie geschuldete Besondere dieses Fachtages ist, dass wir ihn dezentral gestalten werden, d.h. Sie alle Workshops direkt in den Räumlichkeiten der jeweiligen Wissenschaftseinrichtung besuchen, welche Sie zwischendurch wechseln.
Achtung: Sie beginnen den Tag direkt an dem Standort, an dem Ihr erster Workshop stattfindet.
Mit dieser mobilen Organisation reihen wir uns noch passender als ursprünglich angenommen in das diesjährige Themenjahr ein: "PHÄNOMENAL 2020 - Bremen entdecken. Wissen erleben".

Ablauf

  • 8:30 Anmeldung & Ankommen (am Standort des ersten von Ihnen gewählten Workshops)
  • 9:00 Begrüßung
  • 9:15 Video-Impulsvortrag aus dem "Haus der kleinen Forscher"
  • 10:00 Diskussion im Plenum
  • 10:30 Workshop 1
  • 12:00 Mittagspause (selbstgestaltet)
  • 13:30 Ankommen am Standort Ihres Workshop 2
  • 14:00 Workshop 2
  • 15:30 Feedback & Ende

Hygienemaßnahmen
Um sinnvolle Sicherheitsabstände zu gestalten, werden wir in den Räumlichkeiten natürlich auf angemessene maximale Teilnehmer*innenzahl achten. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir aus Gründen der Hygienebestimmungen kein Catering anbieten können. Gerne können Sie aber Ihre Verpflegung mitbringen. Denken Sie bitte auch daran, einen Mundschutz dabei zu haben.

Anmeldung unter Fortbildung.lis.Bremen.de

Seit Anfang 2007 hat die außerschulische Umweltbildung für Kinder und Jugendliche in Bremen Unterstützung in einer beispielhaften Struktur.
Die Koordinierungsstelle "Umwelt Bildung Bremen", seit 2016 unter der Trägerschaft des Fördervereins Umwelt Bildung Bremen e.V., ist seit ihrer Gründung sehr erfolgreich Vermittlerin zwischen den Bremer Umweltbildungsanbietern und den Nutzern, den Geldgebern und der Öffentlichkeit.

Durch die Aktivitäten der Umwelt Bildung Bremen soll die Umweltbildung für Kinder und Jugendliche wesentlich vorangebracht werden. Das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) soll in die Bildungsangebote integriert und durch Fortbildungen bei den Bildungsanbietern verankert werden.

Weiterführende Informationen: umweltbildung-bremen.de/
Flyer Naturerleben + Umweltbildung für Kitas (pdf, 1.6 MB)

Die neue Informationsebene "Naturnahe Spielgelände" auf dem Bremer Familienstadtplan von SpielLandschaftStadt e.V. ist online!
Darauf sind nun die ersten Flächen eingetragen, werden aber laufend ergänzt. Die Spannweite reicht von öffentlichen Grünflächen bis hin zu Naturerlebnisgeländen von Umweltbildungsanbietern. Dazu gibt es jeweils ein Foto, eine kurze Beschreibung sowie Hinweise zur Nutzung mit Kindergruppen.

Der Familienstadtplan ist unter folgendem Link zu finden: bremer-familienstadtplan.de/

Alltägliche Begegnungen mit Natur, Mathe und Technik

Inhalte und Ziele:
Ziel der Stiftung 'Haus der kleinen Forscher' ist es, die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik bundesweit dauerhaft und nachhaltig in Kindertagesstätten und Grundschulen zu verankern. Als neuer Baustein im pädagogischen Ansatz der Stiftung ist 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' hinzugekommen. Unser Netzwerk 'Kleine Forscher in Bremer Kitas' ist seit 2017 BNE Modell-Netzwerk. Seit 2015 übernimmt botanika Grüne Schule die Netzwerkkoordination.

Jede Kita in Bremen kann ein 'Haus der kleinen Forscher' werden und der Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik einen festen Platz im Alltag der Kinder geben. Dazu ist es notwendig, zwei Fortbildungen zu besuchen sowie eine entsprechende Projektdokumentation anzufertigen.

Hierfür werden regelmäßig kostenlose Workshops (verpflichtend ist: ein Grundlagenmodul sowie eine frei wählbare Veranstaltung) für pädagogische Fachkräfte angeboten, die neben praktischen Ideen für das Experimentieren auch pädagogisches Wissen vermitteln.
Viele Materialien wie Broschüren, Forschungskarten, ein Kita-Magazin oder Handbücher geben zudem Anregungen und praktische Tipps.

Als 'Haus der kleinen Forscher' wird die Kindertagesstätte mit einer Plakette ausgezeichnet, die das Engagement der Einrichtung für die Öffentlichkeit deutlich macht.
Neben der Erstauszeichnung zum 'Haus der kleinen Forscher' gibt es auch eine Folgeauszeichnung. Diese erhalten Einrichtungen, deren pädagogische Fachkräfte regelmäßig an 2 Fortbildungen jährlich zu naturwissenschaftlichen, mathematischen oder technischen Themen teilnehmen.

Zur Verfügung stehende Plätze/Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte aller am Thema interessierten Einrichtungen in Bremen.
Mittlerweile sind in Bremen bereits 71 (Oktober 2015) Einrichtungen 'Haus der kleinen Forscher'. Eltern und Besucher können dies an der verliehenen Plakette und Urkunde in den Häusern erkennen. Eine Liste mit den Häusern der kleinen Forscher können Sie hier (pdf, 100 KB) downloaden.

Kooperationspartner*innen:
botanika Grüne Schule

Weiterführende Informationen:
Interesse? Unter den Fortbildungsangeboten des Bildungsbereichs Natur, Umwelt und Technik befinden sich auch die Fortbildungen zum 'Haus der kleinen Forscher'.

Hier können Sie sich über die Fortbildungen zum Bildungsbereich Natur, Umwelt und Technik informieren und anmelden.

Informationen zum Projekt 'Haus der kleinen Forscher' erhalten Sie hier:

Frau Dr. agr. Annelie Dau,
botanika Grüne Schule,
E-Mail: dau@botanika-bremen.de
Tel.: 0421 42706614

und auf der Homepage der Stiftung.

Inhalte und Ziele:
Eine Feder spannen, den Steigungswinkel einer Kugelbahn verändern oder eine Wippe nutzen. Dies sind Beispiele dafür, wie Dinge in Bewegung gebracht werden können. Diese Mechanismen können die Kinder an kleinen, selbst gebauten Objekten erproben. Zwei Wochen lang wird die Milchstraße im Universum® den kleinen Forschern mit ihren Betreuer*innen zur Verfügung gestellt, um 'mit wenig doch viel zu bewegen'…
Mitarbeiter*innen des Universums stehen dabei als Begleitung den kleinen und großen Konstrukteuren zur Seite.

Termine:
7 mögliche Termine im Zeitraum von Montag, 21. September bis Freitag, 9. Oktober 2020., Milchstraße Universum® Bremen, Wiener Straße 1a, 28359 Bremen.

Zur Verfügung stehende Plätze/Zielgruppe:
Teilnahmemöglichkeit bei Spaß an Technik! besteht für insgesamt 7 Kitagruppen und je 2-3 pädagogische Fachkräfte. Nach der Auswahl der teilnehmenden Einrichtungen können die konkreten Tagestermine mit dem Universum® Bremen vereinbart werden. Die Terminvergabe erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der Anfragen.

Kooperationspartner*innen:
Universum® Bremen

Weiterführende Informationen:
Interesse? Dann können Sie sich hier die Ausschreibung (pdf, 220.6 KB) und den Bewerbungsbogen (pdf, 123.5 KB) herunterladen und ausfüllen.

Anmeldung ausschließlich über:

Frau Marion Beil-Kroll

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Weitere Informationen zu den Projekten:
Universum® Bremen Anna Mildner
Telefon: 0421-3346-255
E-Mail: a.mildner@universum-bremen.de

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Inhalte und Ziele:

Auf dem 10.000 qm großen Gelände des FlorAtriums in Horn-Lehe können Kinder und pädagogische Fachkräfte erleben, wie spannend und vielfältig Nutzgärten sein können. Alte Kultursorten, duftende Kräuter und blühende Bienenstauden wachsen hier neben üppigen Gemüsebeeten. Die Kinder dürfen ihre eigenen Beete gestalten und bekommen einen Einblick in die kleinen und großen Zusammenhänge im biologisch bewirtschafteten Garten. Das naturnah gestaltete Gelände mit Lehrbienenstand und Kleinbiotopen ist gleichzeitig Lebensraum vieler heimischen Tier- und Pflanzenarten.

Projektausschreibung für das Jahr 2020:

Die Projekte sind im Bildungsbereich Natur, Umwelt, Technik angesiedelt und Bestandteil der Frühkindlichen Bildung in Bremen. Bewerben können sich Gruppen mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren. Die Angebote fördern das Naturverständnis und bieten viele Gelegenheiten zur unmittelbaren Naturbegegnung. Im Garten können die Kinder säen, graben, gießen und ernten. Sie lernen, was Pflanzen zum Wachsen benötigen und erleben den Zusammenhang von Anbau und Verbrauchen. Es wird gezeigt, wie eine gesunde und klimaschonende Ernährung aus der Region aussehen kann.
Bewerbungsfrist ist der 15. Februar 2020.

Kooperationspartner*innen:
Landesverband der Gartenfreunde Bremen e. V.
FlorAtrium Bremen - Umweltbildungszentrum und Erlebnisgarten

Weiterführende Informationen:
Bei Interesse an einem Lerngarten wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin:

Frau Dr. Sylke Brünn
Telefon: 0421-336551-21
Landesverband der Gartenfreunde.

Weiterführende Informationen:
Interesse? Dann können Sie die Ausschreibung herunterladen und sich über den Bewerbungsbogen für das Projekt bewerben (pdf, 2.7 MB)

Bewerbungsbogen (doc, 83 KB)
Bewerbungsschluss:
15. Februar 2020

Natur und Gartenarbeit

Inhalte und Ziele:
Rund 1000 Kinder aus 18 Kitas und Schulen können in den Lerngärten erleben wie Obst und Gemüse angebaut werden – ganz praktisch, vielfältig und natürlich biologisch. Das vom Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. erarbeitete Konzept zeigt, wie eine Zusammenarbeit zwischen Kleingärtnervereinen und Kitas bzw. Schulen gelingen kann. Dafür müssen die pädagogischen Einrichtungen keinen Pachtvertrag abschließen, sondern bekommen von den Vereinen geeignete Gärten zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Eine Patenschaftsvereinbarung regelt ganz unkompliziert alle notwendigen Absprachen. Kleingärtner*innen aus den beteiligten Vereinen arbeiten im Ehrenamt mit den pädagogischen Fachkräften und Kindern zusammen. Die Erfahrungen bereichern beide Seiten und ermöglichen den Kindern eine Teilhabe an der Natur. Das Verständnis für Naturkreisläufe und die Wichtigkeit der biologischen Vielfalt werden lebensnah vermittelt. Die selbst angebauten Produkte werden direkt vor Ort oder in der Küche der Kita bzw. Schule verarbeitet und tragen zu einer gesunden, regionalen Ernährung bei. Das Konzept wurde in diesem Jahr von der UN-Dekade für biologische Vielfalt im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet.
Der Landesverband der Gartenfreunde unterstützt, berät und begleitet die Partnerschaften mit einer Reihe von Angeboten. Dazu gehören die Vermittlung von geeigneten Gärten an Kindergärten und der Abschluss der Patenschaftsvereinbarung. Diese Nutzungsvereinbarung regelt die Rahmenbedingungen verlässlich und ermöglicht eine Pachtzinsbefreiung durch die Stadt (Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau). Die Unterstützungsangebote werden von der Senatorin für Kinder und Bildung gefördert. Seit 2014 gibt es eine Auszeichnung der Kitas, welche dauerhaft einen Lerngarten in ihr Konzept verankert haben, durch die Übergabe einer Urkunde.

Folgende Maßnahmen sind Bestandteil des Projekts:

  • Vermittlung geeigneter Gärten , Beratung von Kleingärtnervereinen und Kitas bzw. Schulen, Abschluss einer Patenschaftsvereinbarung mit Pachtzinsbefreiung
  • Vorbereitungstreffen im FlorAtrium zur Vorstellung möglicher artenprojekte sowie Bereitstellung vieler Info-Materialien zur praktischen Umsetzung.
  • Beratungsgespräche mit den betreuenden Gartenfreunden und pädagogischen Fachkräften. Während einer Ortsbesichtigung werden die Lerngärten dokumentiert und Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu grünen Lernorten für die Kinder aufgezeigt.
  • Zur Förderung der Kommunikation untereinander und einem besseren Ideenaustausch im Netzwerk findet im Spätsommer ein Workshop in einem der Lerngärten statt.
  • Evaluation und Dokumentation der aktuellen Entwicklungen mit Hilfe von Fragebögen.
  • Darstellung aller Gärten und Projekte auf der Internetseite des FlorAtriums.

Zur Verfügung stehende Plätze/Zielgruppe:
Teilnahmemöglichkeit (nur längerfristig) nach Beratung und Einbeziehung der Kita-Leitung, wenn ein geeigneter Verein mit Garten vermittelt werden kann.

Kooperationspartner*innen:
Landesverband der Gartenfreunde Bremen e. V.
FlorAtrium Bremen - Umweltbildungszentrum und Erlebnisgarten

Weiterführende Informationen:
Bei Interesse an einem Lerngarten wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin:

Frau Dr. Sylke Brünn
Landesverband der Gartenfreunde.

Ebenso können Sie sich hier über die aktuellen Lerngärten informieren.

Ästhetische Bildung

In der ästhetischen Bildung geht es um die Arbeit mit den Sinnen, und zwar mit dem Ziel, den Kindern die aktive Aneignung und Verarbeitung ihrer Umwelt zu ermöglichen, um so ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu erweitern. Die Ästhetische Bildung bedient sich dabei vieler Möglichkeiten wie Musik, Tanz, bildnerisches bzw. kreatives Gestalten. In Kindertageseinrichtungen können Kinder verschiedene Darstellungsformen kennenlernen und erwerben dadurch Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Instrumenten, Geräten, Arbeitsmaterialien Werkzeugen und Wirkstoffen.

  

Das Netzwerk ist ein Kooperationsverbund zur Weiterentwicklung und Stärkung der ästhetischen Bildung im Elementarbereich. Die Kompetenzen, Erfahrungen und Ideen der Partner aus unterschiedlichen Disziplinen/Ausrichtungen (Kunst, Musik, … ) werden in diesem Verbund zusammengeführt und vernetzt.

Seit dem Zusammenschluss des Netzwerks im Frühjahr 2015 sind die folgenden Kooperationspartner und Kooperationspartnerinnen eingebunden:

  • Bremer Philharmoniker
  • Hochschule für Künste Bremen
  • KiTa Bremen
  • Kunsthalle Bremen
  • Programm Frühkindliche Bildung
  • Kunstzentrale e.V. in Kooperation mit dem Weserburg Museum für moderne Kunst

Den Auftakt des Netzwerkes bildete ein gemeinsamer Workshop von verschiedenen Kooperationspartner*innen für pädagogische Fachkräfte im Frühjahr/Sommer 2016.

Ein Kunst-Theater-Mitmachprogramm für Kitas aller Träger in Bremen

Inhalte und Ziele:
Bilder kann man nicht nur anschauen, sondern spielen: Für das genreübergreifende Bildungsprojekt 'TA-DAAA! Ich spiele ein Bild', das sich an Kita-Kinder in Einrichtungen aller Bremer Träger richtet, arbeiten die Bremer Shakespeare Company und die Kunsthalle Bremen gemeinsam mit KiTa Bremen und der Senatorin für Kinder und Bildung zusammen:

Kulturelle Bildung durch Theater und bildende Kunst – die vier Kooperationspartner setzen im Rahmen des Projekts auf die Verbindungen zwischen beiden Genres: Inszenierung und Raum, Bewegung und Pose, Erzählrhythmus und Spannungsaufbau, Perspektive und Lichtregie sind Schlüsselbegriffe für das Bild wie für die Bühne. Eine Identifizierung mit beiden Kulturorten kann nicht früh genug beginnen. Deshalb ist es richtig und wichtig, sehr kleinen Kindern die Begegnung und das Agieren mit professioneller Kunst und Kultur zu ermöglichen.
Wenn die Kinder die hohen Säulen am Eingang hinter sich gelassen haben und sich mit den riesenhaften Sälen im Museum wie im Theater arrangiert haben, eröffnet sich ihnen ein Raum, in ein Bild einzutauchen, eine eigene Geschichte dazu zu entwickeln und mit anderen zu teilen - dann haben Kinder das Museum und das Theater zu ihrem Ort gemacht! Nur auf diesem Wege können Schwellenängste vermieden und dies auf die ganze Familie übertragen werden.

An insgesamt fünf Terminen machen die teilnehmenden Kinder eine Reise… und entwickeln gemeinsam eine Geschichte, die sich sowohl in den Bildern der Kunsthalle Bremen als auch auf der Bühne der BSC abspielt – vor allem aber in der Phantasie eines jeden teilnehmenden Kindes. Es lernt dabei spielerisch die Besonderheiten der darstellenden und bildenden Künste kennen und erlebt die Theaterbühne und den Ausstellungssaal im Museum hautnah.
Als Protagonisten an diesen Orten verändern die Kita-Kinder gleichzeitig die institutionellen
Charakteristika, die das Museum wie das Theater ausmachen.

Kooperationspartner/innen:
Bremer Shakespeare Company
Kunsthalle Bremen
KiTa Bremen

Ein Kunst-Erlebnis-Programm im Rahmen von "Kunst und Spiele"

Inhalte und Ziele
Ästhetische Bildung bedeutet immer Selbstausdruck und Lernen mit Kopf, Herz und Hand, wobei alle Lebens- und Lernbereiche des Kindes angesprochen werden.
Innerhalb dieses Programms soll daher Kindern ab drei Jahren ein intuitiver und spielerischer Zugang zu Bildender Kunst vermittelt werden und ihnen – wie auch den Eltern und den pädagogischen Fachkräften – das Museum als Erlebnisraum nahe gebracht werden. Dabei werden sie angeregt, die Kunstwerke mit unterschiedlichen Sinnen zu erfahren, ihre Zeichen zu entziffern und mit Bedeutung zu füllen. Dadurch werden Kinder dabei unterstützt, lebensweltliche Erfahrungen und Erlebnisse zu verstehen, sich selbst mitzuteilen, Problemlösungen zu finden, sowie Fantasie und Kreativität zu entwickeln. Dafür steht den teilnehmenden Kitas ein Kontingent an Themenworkshops in der Kunsthalle Bremen und Fortbildungsveranstaltungen zur Verfügung.

Kooperationspartner*innen:
Kunsthalle Bremen
KiTa Bremen
Robert Bosch Stiftung
Stiftung Brandenburger Tor

Medien

Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit Medien auf. Sie müssen lernen, sich in der vielfältigen Medienwelt zurechtzufinden und das passende Angebot für den richtigen Zweck zu finden, das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren, mediengesellschaftliche und politische Hintergründe zu erkennen und Medien auch selbst für sich produktiv zu nutzen.
Um Medien ihrem Alter entsprechend selbstbestimmt und verantwortungsbewusst zu nutzen, brauchen Kinder Medienkompetenz. Zur Stärkung der Medienkompetenz fördert die Senatorin für Kinder und Bildung Projekte, die gute Medienangebote für Kinder unterstützen und den kreativen und eigenverantwortlichen Umgang mit Medien fördern.

  

Vom Frühjahr 2017 bis zum Frühjahr 2020 wurde das Programm „Medien-Kids“ zur frühen Medienerziehung und Medienbildung in Kindertageseinrichtungen von der Kooperationsgruppe „Medienbildung in der Kita“ durchgeführt. Je zwei Fachkräfte aus 21 Kindergärten und Kindertageseinrichtungen aus dem Land Bremen wurden geschult, gecoacht und begleitet.
Mit dem Programm „Medien-Kids“ wurden Kita-Teams (bei den pädagogischen Fachkräften der Kindertagesbetreuung und den Kita-Leitungen) bei der Auseinandersetzung mit Fragen der frühen Medienerziehung und Medienbildung unterstützt. Dazu sollten Gelingensbedingungen für Medienbildung in der Kita identifiziert und beschrieben werden:

  • Wie können Kinder in einer medial geprägten Welt dabei unterstützt werden, einen verantwortungsvollen, kritischen und kompetenten Umgang mit Medien zu erlernen?
  • Wie kann eine pädagogische Fachkraft mit Medien kindliche Bildungsprozesse anregen? Welche Fähigkeiten benötigt sie hierfür?
  • Und wie kann die Zusammenarbeit mit Eltern zum Thema Medien gestaltet werden?

Das Programm bestand in beiden Durchläufen aus folgenden Modulen: Auftaktveranstaltung mit Impulsreferat, dreitägige Fortbildung durch Blickwechsel e.V., Coaching vor Ort in den Kitas, Austauschtreffen der Fachkräfte und der Leitungen, Eltern-Informationsveranstaltung, Technikpaket und Abschlussveranstaltung mit Ergebnispräsentation.

Weitere Informationen finden Sie unter: Angebot "Medien Kids" der Bremischen Landesmedienanstalt

  

Bei Fragen rund um die Projekte im Programm Frühkindliche Bildung können Sie sich gerne an uns wenden.

Kontakt:

Bei fachlichen Fragen zur frühkindlichen Bildungen:
Sabine Pregitzer: Telefon 0421 361-16638
Marion Beil-Kroll: Telefon 0421 361-23975
Anika Wittkowski: Telefon 0421 361-89938

Postanschrift:
Die Senatorin für Kinder und Bildung
Rembertiring 8-12
28195 Bremen

Für Besuche:
An der Weide 50a (Postamt 5)
28195 Bremen