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Lese- und Rechtschreibschwäche
und Dyskalkulie

Kinder mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben erhalten in der Schule besondere Förderung und Unterstützung. Ebenfalls erhalten Schülerinnen und Schüler in der Grundschule im Bereich des mathematischen Lernens besondere Förderung. Dies regelt der Erlass „Richtlinien zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen“(LSR-Erlass) in der Fassung vom 01.02.2010.

Der LSR-Erlass trifft Aussagen insbesondere zu folgenden Themen und Fragestellungen:

  • Diagnostische Voraussetzungen und Förderung bei Lese- und Rechtschreibschwäche von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II
    Feststellung, welche Kinder und Jugendlichen der besonderen Förderung bedürfen
  • Schulische Förderung von Kindern mit Rechenschwierigkeiten in der Grundschule (vorwiegend im Unterricht durch differenzierende Maßnahmen)
  • Außerschulische Hilfen (nach § 35 KJHG) für Kinder und Jugendliche, die besondere Probleme aufgrund der Lese- Rechtschreibschwäche haben (Beantragung in enger Absprache mit dem Zentrum für schülerbezogene Beratung des Landesinstituts für Schule)
  • Berücksichtigung der Schwierigkeiten von Kindern und Jugendlichen sowohl bei Unterrichtsaufgaben als auch bei der Leistungserhebung und -bewertung im Bereich von Lesen und Rechtschreiben
  • Nachteilsausgleich und Notenschutz.

Falls Ihr Kind von der Lese- und Rechtschreibschwäche und/oder Dyskalkulie betroffen ist, wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer Ihres Kindes bzw. an die Schulleitung.

Unterstützung in diesen Fragen bieten die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren (ReBUZ) www.rebuz.bremen.de.

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