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Angebote zum Bildungsbereich Ästhetische & Interkulturelle Bildung

Fortbildungen und Projekte

Abbildung symbolisierter Noten

Das Angebot zum Bildungsbereich Ästhetische & Interkulturelle Bildung ist vielfältig und bietet Möglichkeiten, sich in Fortbildungen unterschiedlichen Umfangs (weiter) zu qualifizieren.

Desweiteren werden Projekte durchgeführt, die sich sowohl an pädagogische Fachkräfte als auch Kita-Kinder richten. Inhalt dieser Angebote ist die ästhetische und interkulturelle Bildung.

Um Informationen zu den jeweiligen Themen zu erhalten, klicken Sie bitte auf diese. Die Informationen werden dann aufgeklappt.

Sichtweisen und Wertvorstellungen von fremden Kulturen

Inhalte und Ziele:
Im Kontext der interkulturellen Pädagogik wird Kindern ermöglicht, schon früh unterschiedliche Sichtweisen und Wertvorstellungen von fremden Kulturen und unterschiedlichen Lebensweisen kennenzulernen, diese respektieren zu lernen, als eine Bereicherung wertschätzen zu lernen sowie als selbstverständlich und alltäglich zu akzeptieren. Interkulturelle Pädagogik umfasst übergreifend über alle Bildungsbereiche hinweg zum Beispiel die Gestaltung des Tagesablaufes und von Räumen, die Auswahl von Materialien und Spielen sowie auch die Zusammenarbeit mit den Eltern.

Zur Verfügung stehende Plätze/Zielgruppe:
Insgesamt stehen 2017 rund 100 Plätze den pädagogischen Fachkräften zur Verfügung.

Beteiligte Träger und Institutionen:
Die Fortbildungen werden von einer Trägerübergreifenden Planungsgruppe konzipiert. Für eine Übersicht aller beteiligten Träger klicken Sie bitte hier.

Weiterführende Informationen:
Interesse? Dann können Sie sich hier über die Angebote zur interkulturellen Bildung informieren und anmelden.

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Inhalte des Programms
Unter den Flüchtlingen, die zurzeit nach Deutschland kommen, befinden sich besonders viele Kinder. Das Thema Flucht sowie sprachliche und kulturelle Unterschiede sind daher in vielen Kitas zunehmend ein wichtiges Thema. Die Fluchthintergründe, -ursachen und Fluchterfahrungen sind so unterschiedlich, wie die geflüchteten Familien selbst. Daher sind für die Integration der Kinder und Familien in die Angebote der Kindertagesbetreuung ineinandergreifende Konzeptbausteine und Brückenangebote, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Familien gerecht werden, erforderlich.

Die Senatorin für Kinder und Bildung hat sich daher zum Ziel gesetzt, im Bereich der Frühkindlichen Bildung gezielte Angebote für geflüchtete Kinder und ihre Familien zu initiieren, die Chancen für Bildungsteilhabe und Partizipation schaffen.

Das Programm Welcome – Willkommen in der Kita! richtet sich mit unterschiedlichen Projektbausteinen und Angebotsformen an Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte.

Weiterführende Informationen:
Interesse? Das Konzept zur Entwicklung von Brückenangeboten zur Förderung von geflüchteten Kindern können Sie hier als pdf (pdf, 413.1 KB) herunterladen.
Den Antrag zur Förderung für das Programm Welcome-Willkommen in der Kita! (docx, 39.6 KB) sowie die Förderrichtlinien (pdf, 72.7 KB) können Sie hier herunterladen.
Senden Sie uns bitte das Antragsformular ausgefüllt per Mail zurück.

Handreichungen:

  1. KiTa Bremen hat ein Handout mit praktischen Informationen rund um das Thema Flüchtlinge erstellt. Das Handout dient der kurzen und schnellen Information für alle pädagogischen Fachkräfte der Kindertagesbetreuung und auch für die Eltern. Eine regelmäßige Aktualisierung des Handouts wird erfolgen:
    Handout - praktische Hinweise, Kinder und ihre Familien mit Fluchterfahrungen
    (um zum Handout zu gelangen, bitte auf der Internetseite von Kita Bremen herunterscrollen)
  2. Handreichung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport „Kinder aus Flüchtlingsfamilien in Kindertageseinrichtungen":
    Handreichung: Kinder aus Flüchtlingsfamilien in Kindertageseinrichtungen

Links:

  1. Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung "Geflüchtete Kinder: Herausforderungen und Grenzen":
    Geflüchtete Kinder - Herausforderungen und Grenzen
  2. Das Service-Portal Integration der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist eine Anlaufstelle bei allen Fragen rund um das Thema "Integration geflüchteter Kinder in Kita, Hort und Grundschule". Gefördert wird das Portal vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Service-Portal Integration bietet alltagspraktische Unterstützung für pädagogische Fach-und Lehrkräfte und ist kostenfrei zugänglich. Weitere Informationen erhalten Sie hier: Haus der kleinen Forscher

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Logo des Bundesprogramms, Kind springt auf bunten Bodenplatten

Inhalte des Bundesprogramms:
Der Besuch von Angeboten der Kindertagesbetreuung wirkt sich positiv auf die Start- und Bildungschancen von Kindern aus. Der Bildungsbericht 2016 zeigt, dass bestimmte Lebenslagen mit besonderen Zugangshürden einhergehen, welche die Teilhabe an früher Bildung behindern. Das betrifft unter anderem Kinder mit Fluchterfahrungen, die – aus unterschiedlichen Gründen – bislang nur schwer Zugang zu den Angeboten der Kindertagesbetreuung finden. Unter Kindern lernen zugewanderte Kinder schnell die deutsche Sprache und knüpfen Kontakte. Der Besuch einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflegestelle kann dazu beitragen, auch die Familien in dieser besonderen Lebenssituation zu stabilisieren und die gesellschaftliche Integration zu erleichtern.

Hier setzt das neue Bundesprogramm 'Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung' des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) an: Mit Hilfe von gezielten Angeboten soll Kindern, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden, der Einstieg in das deutsche System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden.

Das Land Bremen beteiligt sich am Bundesprogramm Kita-Einstieg.

Kooperationspartner*innen:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Kita-Einstieg: Frühe Chancen

Weitere Informationen zu diesem Programm folgen!

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Wachsmalstifte

Vielfältige Sinneserfahrungen

Inhalte und Ziele:
Kinder benötigen abwechslungsreiche Möglichkeiten, um das, was sie wahrnehmen, nicht nur als inneres Bild zu konstruieren, sondern auch als äußeres Bild gestalten zu können. Hier gewinnen alle Bildungsbereiche, die vielfältige Sinneserfahrungen und Ausdrucksformen zulassen, große Wichtigkeit. Dazu zählen insbesondere das freie Spiel sowie auch Rollenspiele, jede Form des flächigen und plastischen Gestaltens, Musik, Tanz, Bewegung und Gesang. In den angebotenen Fortbildungen soll diese ästhetische Bildung thematisiert und den Fachkräften Anregungen gegeben werden.

Zur Verfügung stehende Plätze/Zielgruppe:
Insgesamt stehen 2017 rund 70 Plätze für pädagogische Fachkräfte zur Verfügung.

Kooperationspartner*innen:
Die Fortbildungen werden von einer trägerübergreifenden Planungsgruppe konzipiert.

Weiterführende Informationen:
Interesse? Dann können Sie sich hier über die Angebote zur ästhetischen Bildung informieren und anmelden.

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Das Netzwerk ist ein Kooperationsverbund zur Weiterentwicklung und Stärkung der ästhetischen Bildung im Elementarbereich. Die Kompetenzen, Erfahrungen und Ideen der Partner aus unterschiedlichen Disziplinen/Ausrichtungen (Kunst, Musik, … ) werden in diesem Verbund zusammengeführt und vernetzt.

Seit dem Zusammenschluss des Netzwerks im Frühjahr 2015 sind die folgenden Kooperationspartner und Kooperationspartnerinnen eingebunden:

  • Bremer Philharmoniker
  • Hochschule für Künste Bremen
  • KiTa Bremen
  • Kunsthalle Bremen
  • Programm Frühkindliche Bildung
  • Kunstzentrale e.V. in Kooperation mit dem Weserburg Museum für moderne Kunst

Den Auftakt des Netzwerkes bildete ein gemeinsamer Workshop von verschiedenen Kooperationspartner*innen für pädagogische Fachkräfte im Frühjahr/Sommer 2016.

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Kunstwerk

Ein Kunst-Erlebnis-Programm im Rahmen von "Kunst und Spiele"

Inhalte und Ziele
Ästhetische Bildung bedeutet immer Selbstausdruck und Lernen mit Kopf, Herz und Hand, wobei alle Lebens- und Lernbereiche des Kindes angesprochen werden.
Innerhalb dieses Programms soll daher Kindern ab drei Jahren ein intuitiver und spielerischer Zugang zu Bildender Kunst vermittelt werden und ihnen – wie auch den Eltern und den pädagogischen Fachkräften – das Museum als Erlebnisraum nahe gebracht werden. Dabei werden sie angeregt, die Kunstwerke mit unterschiedlichen Sinnen zu erfahren, ihre Zeichen zu entziffern und mit Bedeutung zu füllen. Dadurch werden Kinder dabei unterstützt, lebensweltliche Erfahrungen und Erlebnisse zu verstehen, sich selbst mitzuteilen, Problemlösungen zu finden, sowie Fantasie und Kreativität zu entwickeln. Dafür steht den teilnehmenden Kitas ein Kontingent an Themenworkshops in der Kunsthalle Bremen und Fortbildungsveranstaltungen zur Verfügung.

Kooperationspartner*innen:
Kunsthalle Bremen
KiTa Bremen
Robert Bosch Stiftung
Stiftung Brandenburger Tor

Weiterführende Informationen:
Interesse? Wir planen für 2018 einen neuen Durchgang. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Bewerbungsschluss: wird noch bekannt gegeben.

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Theorie und Praxis

In der Teamfortbildung setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit interkulturellen Aspekten in Kinderbüchern auseinander. Als Basis für die pädagogische Nutzung von interkultureller Literatur wird zunächst reflektiert werden, inwiefern Literacy-Förderung durch Bücher, lesen und vorlesen, erzählen und erzählen lassen sowie auch die Beschäftigung mit Schrift und Zeichen bereits in die Alltagspraxis der Einrichtungen integriert sind.
Zudem sollen Möglichkeiten erarbeitet werden, wie sich diese Aspekte noch besser in den täglichen Ablauf eingliedern lassen.

Konkret wird sich mit folgenden Themenbereichen beschäftigt:

  • Interkulturelle Aspekte in Kinderbüchern
  • Dialogisches Vorlesen, Gestalten von Vorlese- und Erzählsituation und die Arbeit mit Büchern in Kindergruppen
  • Zweisprachige Bilderbücher und Bilderbücher in anderen Erstsprachen, ihre Bedeutung für die Sprachentwicklung von Kindern und ihre Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit Eltern

Im Verlauf der Fortbildung wechseln sich kurze theoretische Inputs mit dialogischen Methoden, praktischen Übungen und Phasen des Ausprobierens von zum Beispiel verschiedenen Materialien ab. Die eigenen Ideen und Erfahrungen der TeilnehmerInnen werden in den Fortbildungsablauf integriert.
Themeninhalte, neue Erfahrungen und das Gelernte werden reflektiert, in Zusammenhang mit der eigenen pädagogischen Praxis gesetzt und individuelle Ideen für deren Umsetzung in der eigenen Einrichtung entwickelt.

Zur Verfügung stehende Plätze/Zielgruppe:
Teilnahmemöglichkeit besteht für drei Kitateams mit allen pädagogischen Fachkräften.

Termine:
Nach Absprache

Kooperationspartner*innen:
EeneMeeneKiste

Weiterführende Informationen:
Interesse? Dann können Sie sich zur weiteren Information die Ausschreibung zum Projekt (pdf, 114.4 KB), sowie den Bewerbungsbogen (pdf, 160 KB) herunterladen.

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