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Bremen ist MINT-Hochburg


Vertreter der Schulen nahmen die jeweiligen MINT-Ehrungen gerne entgegen.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – an 20 Bremer Schulen werden diese Fächer im wahrsten Sinne des Wortes "ausgezeichnet" vermittelt. Sie alle bieten ein breitgefächertes, exzellentes Angebot, zum Teil mit Unterstützung der Universität und diversen Instituten. Jetzt wurden die Bremer Mint-Schulen für ihr außerordentliches Engagement gleich von drei Initiativen "MINT-EC", "MINT-freundliche Schule" und "MINT-Schule Bremen" geehrt.

Die Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan, gratulierte allen ausgezeichneten Schulen. "Es ist richtig und wichtig, das besondere Engagement von Bremer Schulen in MINT-Fächern besser sichtbar zu machen, denn ihre großartigen Lehrkräfte tragen wesentlich dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler Interesse und Spaß an den Naturwissenschaften entwickeln. Wir brauchen jetzt und in Zukunft junge Menschen, die den Mars betreten oder das Beamen erfinden wollen – daher unterstützen wir die drei Initiativen gerne bei ihren Aktivitäten."

Die Oberschule Findorff wurde in das Exzellenz-Netzwerk MINT-Schule Bremen aufgenommen, vier Schulen (Wilhelm-Olbers-Oberschule, Oberschule an der Koblenzer Straße, Oberschule In den Sandwehen, Gerhard Rohlfs Oberschule) sind bereits zertifiziert. "2014 sind wir mit dem Ziel gestartet, ein Netzwerk von und für Schulen aufzubauen, die exzellente Arbeit in den MINT-Bereichen leisten. Sie sollten voneinander lernen, gemeinsam ihre Schwerpunkte weiterentwickeln und als Multiplikatoren agieren. Das hat hervorragend funktioniert und deswegen werden wir die MINT-Schulen Bremen auch zukünftig fördern", so Dr. Nico Fickinger, Vorstand der Nordmetall-Stiftung.

Einen ähnlichen Ansatz wie die MINT-Schule verfolgt das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC, das sich bundesweit speziell an Gymnasien richtet: „Es freut uns zu sehen, dass das Netzwerk beständig wächst und die Schulen unsere Angebote umfangreich nutzen. Die vielen positiven Rückmeldungen bekräftigen uns darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. Wir werden daher das Excellence-Netzwerk mit seinem umfangreichen Förderprogramm weiter ausbauen und die Qualität der MINT-Bildung in der Spitze weiter fördern“, kommentiert Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender des MINT-EC e.V., die Entwicklungen. Zu den Bremer Netzwerkwerkschulen gehört die International School of Bremen, das Ökumenisches Gymnasium und das Schulzentrum des Sekundarbereichs II Europaschule Utbremen.

Auch und gerade in der MINT-Breitenförderung wird seit vielen Jahren wertvolle Arbeit geleistet. Mit dem Signet MINT-freundliche Schule unterstützen mehr als 30 Partnerorganisationen die MINT-Bildung an Grundschulen, Beruflichen Schulen und allgemeinbildenden Schulen. In Bremen erhielten in diesem Jahr zwölf Schulen das Signet „MINT-freundliche Schule“: drei Neubewerbungen und neun Re-Zertifizierungen. "Unsere Schulen sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass bereits gut 1.100 Schulen in Deutschland 'MINT freundliche Schule' sind", sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative "MINT Zukunft schaffen". Als MINT-Neulinge wurden geehrt: das Kippenberg Gymnasium, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und die Grundschule An der Gete. Erneut geehrt wurden das Schulzentrum des Sekundarbereichs II Europaschule Utbremen, das Gymnasium Vegesack, das Hermann-Böse-Gymnasium, die Wilhelm-Olbers-Schule, das Gymnasium an der Hamburger Straße, das Schulzentrum Am Rübekamp, die Neue Oberschule Gröpelingen, die Schule am Halmerweg, die Oberschule an der Ronzelenstraße.