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Anekdotenreiche 40-Jahr-Feier am Rübekamp


06.09.2016 - Auf eine ereignisreiche Geschichte blickten junge und ältere "Rübekämpler" samt Gästen während einer Schulfeier zurück. Hintergrund: das Schulzentrum besteht seit 40 Jahren. "Wenn ich mich hier umschaue und sehe, dass so viele Gäste gekommen sind, bemerke ich die große Verbundenheit mit dem Schulzentrum Rübekamp und eine besondere Wertschätzung für die pädagogische Arbeit der vergangenen vier Jahrzehnte", erklärte Senatorin Dr. Claudia Bogedan in ihrem Grußwort in der prall gefüllten Aula. Sie betonte: "Unter diesem Dach verbinden sich auf hervorragende Weise allgemeine und berufliche Bildung als gleichwertige Bildungswege. Hier findet qualitativ hochwertiger Unterricht statt, der die Schülerinnen und Schüler auf Beruf und Studium sehr gut vorbereitet. In einer gelungenen Lernfeldarbeit und durch eine gute Ausstattung der Werkstätten werden Theorie und Praxis eng verzahnt." Dass das täglich gelebte Praxis sei, belegten die vielen Preise, mit denen die Schule ausgezeichnet worden ist. Dazu zählen beispielsweise "Schule ohne Rassismus" und "Schule mit Courage". "Das Impfprojekt in Mumbai und der frühe Einstieg in die Flüchtlingsbeschulung 2013 zeigen, dass sich die Schule auch mit internationalen Gerechtigkeitsfragen auseinandersetzt. Sie wurden bereits zum fünften Mal in direkter Folge als Projekt der Weltdekade der UNESCO ausgezeichnet2, so Bogedan. Sie sei insgesamt für alle Innovationen dankbar, die vor Ort entstünden. "Und diese sind am Rübekamp sehr zahlreich.2 Als Geschenk überbrachte Bogedan die Kopie einer alten Zeitungsseite aus den Anfängen des Rübekamps.

Zuvor hatten ehemalige Schulleiter den Werdegang "ihrer Institution" anekdotenreich nachgezeichnet. Gründervater und langjähriger Leiter der Gymnasialen Oberstufe, Rainer Koy, widmete sich den Anfangsjahren. In Container wurden 1976 41 Schülerinnen und Schüler in drei elften Klassen aufgenommen. „Zudem wurde damals das Kurssystem eingeführt, wir waren in einem Reformstrudel". 1981 bekam die Schule dann ein richtiges Gebäude. Ebenfalls mit einem Redebeitrag dabei, Dr. Friedrich Wilhelm Hohls. Humorvoll schilderte der ehemalige Leiter des gesamten Schulzentrums seine Erlebnisse. Der gelernte Schlachter, Lebensmitteltechnologie-Ingenieur und promovierte Lebensmittelchemiker hatte den Schulbau mitgeplant. "Eine Kollegin sagte mir einmal entgeistert: es ist unglaublich, dass du einmal Schweine umgebracht hast." Der Satz brachte auch den derzeitigen Schulleiter Börje Horn zum Lachen. "Ich bin sehr stolz auf das, was an dieser Schule bewegt wurde und wird."