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"Gastschulgeldvereinbarung" endet zum 1. August 2018
Grenzübergreifende Schulbesuche weiterhin möglich


12.07.2016 - Eine höhere Kostenbeteiligung für Gastschülerinnen und -schüler aus Niedersachsen möchte der Bremer Senat erzielen. Er hat deshalb in seiner Sitzung am 12.07.2016 die Kündigung der aktuellen Gegenseitigkeitsvereinbarung zum 01.08.2018 beschlossen. Die Vereinbarung ermöglicht grenzübergreifende Schulbesuche in Bremen und Niedersachsen und regelt die hierfür zu zahlenden Ausgleichsbeträge, das sogenannte Gastschulgeld.

Für Schülerinnen und Schüler, die momentan eine Schule im jeweils anderen Bundesland besuchen, ändert sich durch diese Kündigung nichts. Beide Länder sind sich einig, dass der wechselseitige Schulbesuch auch weiterhin möglich sein soll. Das Thema wird in der gemeinsamen Kabinettssitzung am 06.09.2016 beraten.

1.722 Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen besuchen aktuell Schulen in Bremen. Für sie erhält Bremen in diesem Jahr insgesamt rund 3,9 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Pauschale von rund 2.300 Euro entspricht. Hiermit werden nur rund 50 Prozent der durchschnittlichen Kosten pro Schüler gedeckt.