AktuellesBildungssenatorin nimmt zu Privatschulen Stellung
Senatorin Jürgens-Pieper während ihrer Rede im Parlament
In einer von der FDP beantragten aktuellen Stunde in der Bremischen Bürgerschaft hat Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper zur beabsichtigten Gründung zweier Privatschulen in Bremen Stellung genommen. Das Verwaltungsgericht hatte zuvor den Klagen der Initiatoren einer Freien Grundschule und einer Humanistischen Schule als Weltanschauungsschule stattgegeben. Das Urteil liegt der Bildungsbehörde noch nicht schriftlich vor. Senatorin Jürgens-Pieper betonte, dass sie die Begründung des Gerichts zunächst genau prüfen müsse und kündigte zugleich an, dass sie alle Rechtsmittel ausschöpfen will, um „zu verhindern, dass die Trennung unserer Kinder wie in vordemokratischer Zeit schon mit der Einschulung beginnt.“ In ihrer Rede vor dem Parlament zeichnete die Senatorin die historische Entwicklung des Paragraphen 7 des Grundgesetzes nach.
Die vollständige Rede (pdf, 39.2 KB)
Das Gutachten zur Humanistischen Schule (pdf, 121.8 KB)
Gründungsteam für Gymnasium Obervieland berufen
Das Gründungsteam mit Vertretern der Behörde (von links): Nicola Roggendorf, Helmut Kehlenbeck, Christine Westphal, Otto Bothmann, Sabine Elfers, Jutta Albers, Dr. Thomas Bethge.
Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft hat ein Gründungsteam für das Gymnasium Obervieland eingesetzt. Das Team wird die Schule in der Gründungsphase, die zum Schuljahr 2010/2011 beginnt, auch leiten. Gründungsdirektorin ist die derzeitige kommissarische Leiterin des Gymnasiums Obervieland, Jutta Albers. Zum Gründungsteam gehören außerdem die Leiterin der Intergrierten Stadtteilschule Obervieland, Sabine Elfers, ihre Stellvertreterin, Nicola Roggendorf, und die Mittelstufenleiterin des Gymnasiums, Christina Westphal. Am Standort Obervieland fusionieren mit Beginn des neuen Schuljahres die Intergrierte Stadtteilschule und das Gymnasium zu einem Reformgymnasium. Dieses wird als durchgängiges Gymnasium das Abitur nach dem 13. Jahrgang vergeben. Das Gründungsteam wird für den Prozess ein Konzept entwickeln, das den Aufbau von Jahrgangsteams, den Umgang mit heterogener Schülerschaft, sowie die Gestaltung und Organisation des Unterrichts festlegt.
Ausbildungskonferenzen: Bremen-Nord wird Modellregion
Ergebnisse der drei Schülerbefragungen im Emsland
Das Problem ist längst bekannt: Einerseits fehlt es an Ausbildungsplätzen, um allen Jugendlichen eine Ausbildung bieten zu können, andererseits wird der Mangel an Fachkräften allen Voraussagen nach in den nächsten Jahren erheblich zunehmen. Die Anforderungen an Schulabgänger sind also nach wie vor hoch. Von der Entscheidung, in welche Richtung man gehen möchte, bis zum Bewerbungsverfahren gibt es viele Hürden. „Nicht jedem gelingt es, all diese Anforderungen gleich beim ersten Anlauf zu meistern“, sagt Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper. Besonders schwächere Schüler müssen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung intensiver begleitet werden. Deshalb hat die Bildungssenatorin nun für Bremen-Nord eine Steuerungsgruppe eingesetzt, um möglichst vielen Schulabgängern einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Bremen-Nord soll für die Initiative zunächst Modellregion werden.
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Verein "Mathematik in Bremen" gegründet
Der Verein „Mathematik in Bremen!“, der sich jetzt offiziell gegründet hat, will sich für die Förderung mathematischer Talente und Interessen bei Schülerinnen und Schülern sowie für die Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz der Mathematik einsetzen.
In Bremen hat es in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen gegeben, um mathematisch interessierte Schüler anzusprechen und das Image der Mathematik in der Öffentlichkeit zu verbessern. Der neu gegründete Verein will nun dafür sorgen, dass es Initiativen wie die Mathematik-Olympiaden oder die Initiative „Mathe 2010“ weiterhin geben wird und daraus kontinuierliche Projekte entstehen. Insbesondere unterstützt der Verein Arbeitsgemeinschaften für Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen in Bremen. Neben einer Oberstufen-Gruppe, die für Mathematikwettbewerbe trainiert, gibt es seit vergangenem November das Angebot „Talentförderung Mathematik“ für die Klassen 7/8. Ein ähnliches Programm wird es ab März auch für die Klassenstufen 9/10 geben. Weiterhin plant der Verein für das Jahr 2010 mehrere „Mathe-Events“, unter anderem die Mathe-Ferienfahrt über Himmelfahrt (12.-16. Mai). mehr
Pestalozzi-Schüler sammeln für Haiti
Die Schülervertretung der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule mit (von links) Schulleiter Joachim Schmaeck, dem Leiter der Schulaufsicht, Otto Bothmann, und Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper.
Die Schülervertretung der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule hat die Aktion „Pestalozzi hilft in Haiti“ ins Leben gerufen und sammelt Spenden für die Erdbebenopfer. Das Geld soll für den Wiederaufbau einer Schule verwendet werden. Schirmherr ist Willi Lemke, UN-Sonderbeauftragter für Sport.
„Ich finde es sehr beeindruckend, wie sich die Schülerinnen und Schüler für die Erdbebenopfer engagieren“, sagte die Senatorin anlässlich ihres Besuchs in der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule.
Die Schülervertretung freut sich über jeden Spendenbeitrag.
Spendenkonto:
Konto des Schulfördervereins der Pestalozzi-Schule
bei der Sparda -Bank- Hannover,
BLZ: 25090500
Kontonummer: 1921037
Kennwort: Haiti
Besuch im Lernort Klimahaus in Bremerhaven
Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper mit Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz im Klimahaus.
Eine Reise um die Welt von und nach Bremerhaven, immer entlang des 8. Längengrades, machte die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Renate Jürgens-Pieper, zusammen mit Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz während ihres Besuchs im Klimahaus. Auf 5000 Quadratmetern werden die Besucher zu Weltreisenden. Sie durchwandern vielfältige Klimazonen und treffen dort Menschen, deren Alltag stark durch das jeweils vorherrschende Klima bestimmt wird. Auch Antworten auf Fragen, wie: „Warum ist der Himmel blau?“ bekommt man im Klimahaus. Mehr als 100 interaktive Experimentierstationen erklären, was das Wetter und Klima bestimmt und beeinflusst. Das Klimahaus ist aber nicht nur eine Wissens- und Erlebniswelt, sondern auch ein wissenschaftlich fundierter, außerschulischer Lernort. „Kinder sind die Zukunft der Erde und müssen rechtzeitig lernen, wie sie das Klima entscheidend beeinflussen können“, sagte die Senatorin während des Rundgangs und freute sich, dass bereits
60 000 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Umgebung dem Klimahaus einen Besuch abgestattet haben. weitere Informationen...
Grundschule Oberneuland erhält Neubau
Architekt Ulrich Zeiger (Mitte) erläutert Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper und SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Mustafa Güngör die Pläne für den Neubau auf dem Gelände der Grundschule Oberneuland.
Das Gelände der Grundschule Oberneuland soll einen Neubau und Campus-Charakter bekommen. Bei ihrem Besuch ließ sich Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper gemeinsam mit dem SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Mustafa Güngör, der SPD-Fraktion des Beirates und der Schulleitung die Pläne dafür zeigen. Ulrich Zeiger, dessen Hamburger Architekturbüro Wacker und Zeiger den zuvor ausgelobten Wettbewerb gewonnen hatte, stellte den zweigeschossigen Neubau mit Klassenräumen vor. Er soll im ersten Bauabschnitt errichtet werden, Baubeginn soll im ersten Quartal des Jahres 2011 sein. Die Kosten sind mit 3,1 Millionen Euro veranschlagt. Das 1914 gebaute ehemalige Schulvorsteherhaus soll saniert und stärker in das Ensemble einbezogen werden. Hier sollen die Verwaltungsräume der Schule untergebracht werden. Später soll ein weiterer sanierungsbedürftiger Schulbau auf dem Gelände abgerissen werden und in einem zweiten Bauabschnitt soll eine Mensa entstehen.
Bremer Institut auf dem Weg in die Leibniz-Gemeinschaft
Besuch im BIPS: (von links) Michael Schmid, Institutsdirektorin Prof. Dr. Iris Pigeot, Wissenschaftssenatorin Renate Jürgens-Pieper, Prof. Dr. Wolfgang Ahrends und Prof. Dr. Edeltraud Garbe.
Wissenschaftssenatorin Renate Jürgens-Pieper hat jetzt das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) besucht und ihre Unterstützung für die geplante Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft zugesichert. In Anerkennung der hohen wissenschaftlichen Qualität und der nationalen Bedeutung des BIPS hat die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (kurz: „Leibniz-Gemeinschaft“) das Bremer Institut bereits im November 2008 als assoziiertes Mitglied aufgenommen. Die Vollmitgliedschaft muss nach einer Evaluation durch den Wissenschaftsrat von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) beschlossen werden. Die Bevölkerung steht im Mittelpunkt der Gesundheitsforschung. Als epidemiologisches Forschungsinstitut hat das Institut die Aufgabe, Ursachen für Gesundheitsstörungen zu erkennen, neue Konzepte zur Krankheitsvorbeugung zu entwickeln, sie zu erproben und Politik und Einrichtungen zu beraten, wie sie in die Praxis überführt werden können. So koordiniert das BIPS die größte europäische Studie zu den Ursachen und der Prävention von Übergewicht bei Kindern (IDEFICS), an der ca. 16.000 Kinder in 11 europäischen Ländern teilnehmen. Den Bremerinnen und Bremern selbst ist seit vielen Jahren die Ernährungsberatung bekannt, die das BIPS in Kindertagesstätten und in Seniorenheimen durchführt.
Repräsentative Stichprobe zur Gewalt von Jugendlichen vorgestellt
Die Anwendung von Gewalt und die Gewalterfahrungen Jugendlicher in Bremen liegen verglichen mit anderen bundesdeutschen Großstädten im Durchschnitt oder sind sogar niedriger. Das ist ein Ergebnis der so genannten „Dunkelfeldstudie“ der Forschungsgruppe des Kriminologen Prof. Dr. Peter Wetzels vom Institut für Kriminalwissenschaften der Uni Hamburg. Professor Wetzels stellte Ergebnisse seiner Studie jetzt der Deputation für Bildung vor. Dunkelfeldstudien zur Gewalt befassen sich mit Gewalthandlungen, die anhand von offiziellen Statistiken wie etwa der Polizeilichen Kriminalstatistik (Hellfeld) nicht erfasst werden, weil sie nicht zur Anzeige gelangt sind.
Präsentation von Prof. Wetzels (pdf, 388.9 KB)
Studie Langform (pdf, 402.5 KB)





