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Berufs- und Studienorientierung


Im Juli 2012 wurde eine neue Richtlinie zur Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen (pdf, 157.4 KB) durch die Deputation für Bildung beschlossen. Sie baut auf Bremer Errungenschaften auf und setzt Impulse zur Weiterentwicklung der schulischen Berufsorientierung. Schule Aktuell (pdf, 5.4 MB) vom Oktober 2012 führt in Beispiele guter Praxis und in die neue Richtlinie ein.

Der politische Auftrag, die Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen zu systematisieren und zu vertiefen, ergibt sich aus den Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung 2011-2013. Sie setzen sich als „primäres Ziel, die Jugendlichen direkt in Ausbildung zu bringen und das Übergangssystem auf das notwendige Angebot zu begrenzen“. Jugendliche sollen „im allgemeinbildenden Schulsystem frühzeitig und systematisch an das Thema Berufsorientierung herangeführt“ werden. Und: „Die Richtlinie zur Arbeits- und Berufsorientierung in der Sekundarstufe I wird zu einer Richtlinie zur Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen fortentwickelt.“

Auch die Koalitionsvereinbarung 2011-2015 formuliert das bildungspolitische Ziel, durch eine verbesserte Berufsorientierung in der Schule den direkten Übergang von der Schule in die Ausbildung zu unterstützen.

Ausblick


Das Landesinstitut unterstützt die Schulen in der Implementierung der Richtlinie durch eine Handreichung und weitere Materialien sowie Fortbildungsangebote. Darüber hinaus wird die Arbeit der stadtbremischen Schulen durch das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen wissenschaftlich begleitet. Die quantitative und qualitative Untersuchung zielt auf Kernelemente der Berufsorientierung: schulische Konzepte, personelle Verankerung, Qualitätssicherung, Berufswahlpass, Begleitung im Übergang.

Kontakt


Foto von Veit SorgeHerr Dr. Veit Sorge
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E-Mail: Veit.Sorge@bildung.bremen.de